Archiv für den Monat: Dezember 2018

Bericht: KW 49 2018

Liebe Börsianer,

die positiven Impulse durch den G20-Gipfel haben sich aufgelöst. Weltweit sind die Aktienkurse in der Woche KW 49 stark gefallen auch wegen der sich nun leicht abschwächenden Konjunktur in den USA. Die Annäherung im Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint eher eine Ruhepause für die nächsten 90 Tage zu sein !

  • Deutschland:
  • Europa:
  • USA:
  • Japan:
  • China:
  • Welt:

Der deutsche Leitindex Dax 30 verschlechtert sich um 469 Zähler und schliesst in der Woche bei 10.788 Punkten, sinkt auf Wochensicht um -4,2 % und liegt seit Jahresbeginn bei -16,5 %. Er fällt damit in der ersten Woche in Folge und steht rund 1.500 Punkte unter der GD 200-Linie sowie rund 500 Punkte unter der GD 38-Linie. Der Dax 30 liegt aktuell -20,7 % unter seinem Allzeit-Hoch vom 23. Januar 2018. Er befindet sich nun auf einem 2-Jahres-Tief.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 verliert ganze 1.149 Zähler und geht mit 24.389 Punkten aus dem Handel, fällt auf Wochensicht um beunruhigende -4,5 % und steht jetzt seit Jahresbeginn leicht im Minus bei -1,3 %. Er verschlechtert sich die erste Woche in Folge und kreuzt die GD 38-Linie und GD 200-Linie wieder nach unten. Der Dow Jones 30 steht mit -9,5 % unter dem Allzeit-Hoch vom 3. Oktober 2018. Er pendelt in den letzten acht Wochen in einer Rechteck-Formation.

Die Volatilität in Deutschland steigt erkennbar auf 22,4 Punkte an (YE 2017: 14,2). In den USA geht die Volatilität noch stärker nach oben auf 23,2 Punkte (YE 2017: 11,0).

In dieser Woche um mehr als 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von:

  • Cancom (-10,1 %)
  • Commerzbank (-10,2 %)
  • Lufthansa (-11,0 %)
  • Covestro (-11,1 %)
  • Fresenius Medical Care (-13,4 %)
  • Evotech (-13,8 %)
  • Wacker Chemie (-14,3 %)
  • Fresenius (-22,2 %)

Die beste / schlechteste Kursentwicklung in den letzten 12 Monaten haben Evotech (+50,2 %) sowie Deutsche Bank (-51,7 %).

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) macht nochmals einen weiteren Schritt nach unten auf noch 0,24 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) geht unter die 3 %-Marke zurück auf jetzt 2,87 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar nochmals leicht teurer und verbleibt bei 1,14 USD (YE 2017: 1,20). Die Feinunze Gold geht um 2,1 % nach oben und erreicht mit 1.243 USD (YE 2017: 1.297) sogar ein 5 Monats-Hoch. Und die Ölsorte Brent erholt sich Dank der OPEC wieder etwas und steigt um 3,9 % auf 61 USD (YE 2017: 67).

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1. Themen der Woche

Die nächste Gewinnwarnung hat die Kurse von Fresenius einbrechen lassen. Auch der Ausblick für 2019 bleibt bescheiden.

Carl Zeiss Meditech ersetzt CTS Eventim zum 27. Dezember im M-Dax:

Deutsche Börse Pressemitteilung


Die Vorstände von BMW, Daimler und Volkswagen haben bei einem Spitzentreffen im Weißen Haus weitere Investitionen in deren amerikanische Standorte angekündigt.

Die Wirtschaft in der Eurozone ist in Q3 nur um 0,2 % gewachsen.

In den USA wurden im letzten Monat nur 155.000 neue Stellen (außerhalb der Landwirtschaft) geschaffen. Die Arbeitslosenquote bleibt aber bei 3,7 %.

Die Zinsen amerikanischer Staatsanleihen haben eine inverse Struktur gebildet, d.h. die Rendite fünfjähriger Anleihen liegt höher als bei zweijährigen. Dies gilt als ein Rezessionsindikator.

Quatar wird das Erdöl-Kartell OPEC zum Januar kommenden Jahres verlassen. Das Land plant, sich zukünftig auf Erdgas zu konzentrieren.

Die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers und Netzwerkausrüsters Huawei (in chinesisch “China handelt”) wurde in Vancouver festgenommen wegen eines Verdachtes auf Verstoss gegen die bestehenden Iran-Sanktionen der USA. Meng Wanzhou ist auch die Tochter des Firmengründers.

Der Bundesparteitag der CDU hat Annegret Kramp-Karrenbauer mit rund 52 % der Stimmen zur neuen Parteivorsitzenden gewählt.

Stefan Effenberg schliesst sich dem Kompetenzteam Fussball einer Volksbank in Thüringen an.

Der langjährige Vorstandschef von Lufthansa, Wolfgang Mayrhuber, ist verstorben.

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2. Daten der Woche

Performance 49/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 30-4,2 %-16,5 %
M-Dax-3,9 %-14,0 %
T-Dax-2,9 %-0,5 %
USA:
Dow Jones 30-4,5 %-1,3 %
Nasdaq C.-4,9 %1,0 %
Frankreich-3,8 %-9,4 %
Grossbritannien-2,9 %-11,8 %
Österreich-4,6 %-14,2 %
Schweiz-3,3 %-6,8 %
Japan-3,0 %-4,8 %
China1,5 %-21,2 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,1 %-5,2 %
Gold:
Feinunze (USD)2,1 %-4,1 %
Öl:
Brent (USD)3,9 %-8,2 %

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3. Unternehmen der Woche

Das US-amerikanische Pharmaunternehmen Merck & Co. befindet sich weiter in einem stabilen Aufwärtstrend und gewinnt in den letzten 12 Monaten 40,1 % an der New York Stock Exchange.

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4. Ausblick auf die nächste Woche

Am Dienstag wird das britische Unterhaus über den Brexit-Vertragsentwurf abstimmen.

Und am Mittwoch kommt das letzte Mal die Hauptversammlung der alten LInde AG zusammen. Linde fusioniert mit der amerikanischen Praxair.

Im polnischen Kattowitz findet zur Zeit ja die UN-Klimakonferenz statt.

Die Zeit für die erhoffte Jahresend-Rallye wird langsam knapp.

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Bericht: KW 48 2018

Liebe Börsianer,

die Aktienkurse wurden in der Woche KW 48 weltweit nach oben gezogen durch einen sehr starken Kursanstieg in den USA, der vermutlich auch durch die Hoffnung auf eher geringere Zinssteigerungen der US-Notenbank und Annäherungen zwischen den USA und China beim G20-Gipfel in Buenos Aires getrieben wurde !

  • Deutschland:
  • Europa:
  • USA: ⇑⇑
  • Japan:
  • China:
  • Welt:

Der deutsche Leitindex Dax 30 verbessert sich um 64 Zähler und schliesst in der Woche bei 11.257 Punkten, klettert auf Wochensicht um 0,6 % und liegt seit Jahresbeginn bei -12,9 %. Er steigt damit in der ersten Woche in Folge und bleibt rund 900 Punkte unter der GD 200-Linie. Der Dax 30 liegt aktuell -17,2 % unter seinem Allzeit-Hoch vom 23. Januar. Er scheint seit zwei Wochen eine Rechteck-Formation auszubilden.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 gewinnt 1.252 Zähler hinzu und geht mit 25.538 Punkten aus dem Handel, steigt auf Wochensicht um ganz beachtliche 5,2 % und steht jetzt seit Jahresbeginn zurück im Plus bei 3,3 %. Er verbessert sich die erste Woche in Folge und kreuzt auf diese Weise die GD 38-Linie und GD 200-Linie nach oben. Der Dow Jones 30 steht noch mit -5,2 % unter dem Allzeit-Hoch vom 3. Oktober. Auch er pendelt nun seit vier Wochen in einem Rechteck.

Die Volatilität in Deutschland hat sich nur ganz leicht abgebaut auf 19,7 Punkte (YE 2017: 14,2). In den USA geht die Volatilität stärker nach unten auf 18,1 Punkte (YE 2017: 11,0).

In dieser Woche um mehr als 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Tele Columbus (+28,9 %) und Osram (+22,1 %).

Die beste / schlechteste Kursentwicklung in den letzten 12 Monaten haben Evotech (+67,9 %) sowie Deutsche Bank (-49,2 %).

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) macht einen weiteren Schritt nach unten auf aktuell 0,32 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) geht ebenfalls zurück auf jetzt 3,02 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar nur minimal teurer und verbleibt bei 1,14 USD (YE 2017: 1,20). Die Feinunze Gold geht um -0,5 % nach unten auf 1.218 USD (YE 2017: 1.297). Und die Ölsorte Brent stabilisiert sich endlich und reduziert sich nur noch leicht um -0,2 % auf 59 USD (YE 2017: 67).

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1. Themen der Woche

Osram ist sehr stark angestiegen wegen der Übernahmegerüchte durch Bain Capital. Und Tele Columbus hat gute Quartalszahlen abgeliefert. Die Deutsche Bank fällt dagegen unter 8 EUR und damit auf ein Allzeit-Tief wegen erneuter Vorwürfe von Geldwäsche.

Bayer plant im Rahmen von Struktur- und Effizienzmaßnahmen  rund 12.000 Arbeitsplätze bis zum Jahr 2021 zu streichen.

Microsoft hat Apple kurzfristig überholt als Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert.

Sowohl der ifo Geschäftsklima-Index als auch das GfK Konsumklima sind gefallen.

Die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve hat sehr vorsichtige Hinweise auf eine etwas moderatere Zinspolitik gegeben:

Federal Reserve: FOMC Minutes November

Und die USA, Kanada und Mexiko haben das neue Freihandelsabkommen USMCA als Ersatz für das bisherige NAFTA-Abkommen unterzeichnet.

Der berühmte Katalog von Otto wird im Dezember zum letzten Mal in Papierform gedruckt.

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2. Daten der Woche

Performance 48/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 300,6 %-12,9 %
M-Dax1,0 %-10,5 %
T-Dax2,1 %2,4 %
USA:
Dow Jones 305,2 %3,3 %
Nasdaq C.5,6 %6,2 %
Frankreich1,2 %-5,8 %
Grossbritannien0,4 %-9,2 %
Österreich1,8 %-10,1 %
Schweiz2,2 %-3,7 %
Japan3,3 %-1,8 %
China-2,9 %-22,4 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,1 %-5,3 %
Gold:
Feinunze (USD)-0,5 %-6,1 %
Öl:
Brent (USD)-0,2 %-11,7 %

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3. Unternehmen der Woche

Der Kurs der US-amerikanischen Firma Workday ist allein in der letzten Woche um +22,0 % auf nun 164 USD gestiegen. Workday ist ein führender Anbieter von Cloud-Softwarelösungen für das Personalmanagement.

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4. Ausblick auf die nächste Woche

Der G20-Gipfel in Argentinien scheint tatsächlich mit einer gemeinsamen Abschlusserklärung zuende gegangen zu sein. Die Interpretation wird aber sicher noch ein paar Tage andauern.

Es sollen wohl auch keine neuen Zölle zwischen den USA und China kommen zumindest für die nächsten 90 Tage, um noch Zeit für weitere Verhandlungen zu haben.

Am 7./8. Dezember findet dann der 31. Parteitag der CDU in Hamburg statt.

Jetzt wird es wirklich Zeit für die erhoffte Jahresend-Rallye.

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November 2018

Liebe Börsianer,

die deutschen Aktienwerte sind im November weiter gefallen, während die US-amerikanischen Werte angestiegen sind !

Der deutsche Leitindex Dax 30 verliert in diesem Monat 191 Zähler und verschlechtert sich auf Monatssicht um -1,7 %. In den letzten 12 Monaten verliert er 1.767 Zähler und somit -13,6 %.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 gewinnt im abgelaufenen Monat 422 Zähler und verbessert sich auf Monatssicht um 1,7 %. In den letzten 12 Monaten gewinnt er 1.266 Zähler und 5,2 % hinzu.

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Daten des Monats

Performance Nov. 20181 Monat12 Monate
Deutschland:
Dax 30-1,7 %-13,6 %
M-Dax-3,0 %-13,2 %
T-Dax-1,8 %3,0 %
USA:
Dow Jones 301,7 %5,2 %
Nasdaq C.0,3 %6,6 %

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Der bester Wert in diesem Monat ist Morphosys (+28,1 %) und schlechtester Wert ist Zalando (-18,9 %).

Der beste Wert in den letzten 12 Monaten ist Evotech (+67,9 %) sowie der schlechteste Wert die Deutsche Bank (-49,2 %).

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