Fiat Chrysler

Lie­be Bör­sia­ner,

der Au­to­mo­bil­kon­zern Fiat Chrys­ler hat jetzt ei­nen sehr kon­kre­ten Fu­si­ons­plan mit Re­nault vor­ge­schla­gen, wo­durch der dritt­größ­te Au­to­mo­bil­her­stel­ler welt­weit nach Volks­wa­gen und To­yo­ta ent­ste­hen wür­de. Die Ver­hand­lun­gen sol­len sich be­reits in ei­nem weit fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um be­fin­den. Der Ver­wal­tungs­rat von Re­nault hat sei­ne Zu­stim­mung si­gna­li­siert und wird am kom­men­den Diens­tag zu wei­te­ren Be­ra­tun­gen zu­sam­men­kom­men.

Die Fiat Chrys­ler Au­to­mo­bi­les (FCA) ent­stand 2014 durch die voll­stän­di­ge Über­nah­me der in­sol­ven­ten Chrys­ler durch Fiat. Chrys­ler war bis 2007 noch Teil der Daim­ler­Chrys­ler AG. Im letz­ten Jahr starb der lang­jäh­ri­ge FCA CEO Ser­gio Mar­chion­ne. FCA wird stra­te­gisch durch den Auf­sichts­rats­chef John El­kann ge­führt. El­kann ist ein di­rek­ter Nach­fah­re des Fiat-Grün­ders Gio­van­ni Agnel­li.

Es be­steht wei­ter­hin eine enge stra­te­gi­sche Part­ner­schaft zwi­schen Re­nault und Nis­san. Car­los Ghosn war bis An­fang des Jah­res Ver­wal­tungs­rats­chef von Re­nault und gleich­zei­tig auch CEO von Re­nault-Nis­san/­Mi­tsu­bi­shi. Ghosn ist zur Zeit in Ja­pan we­gen Un­treue und Steu­er­ver­ge­hen an­ge­klagt.


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