Personalien 1

Lie­be Bör­sia­ner,

der Eu­ro­päi­sche Rat hat über­ra­schend die deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en als Kan­di­da­tin für das Amt des zu­künf­ti­gen Prä­si­den­ten der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on vor­ge­schla­gen. Das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment wird vor­aus­sicht­lich am 16. Juli dar­über ab­stim­men.

Die­ser Vor­schlag ent­spricht nicht den bis­he­ri­gen Ge­pflo­gen­hei­ten, ei­nen Spit­zen­kan­di­da­ten der gro­ßen Par­tei­en als ih­ren Kan­di­da­ten zu be­nen­nen. Dies wä­ren dann aber Man­fred We­ber von der kon­ser­va­ti­ven EVP oder Frans Tim­mermans von den So­zi­al­de­mo­kra­ten ge­we­sen.

Die 5‑jährige Amts­zeit des der­zei­ti­gen Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten Jean-Clau­de Juncker läuft nun Ende Ok­to­ber aus.


Chris­ti­ne La­gar­de
soll Nach­fol­ge­rin von Ma­rio Draghi als neue Prä­si­den­tin der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank in Frank­furt wer­den. Die 63-jäh­ri­ge Ju­ris­tin führt seit 8 Jah­ren den In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds in Wa­shing­ton, hat aber bis­her noch kei­ne Zen­tral­bank­erfah­rung.

La­gar­de war zu­vor auch schon fran­zö­si­sche Fi­nanz­mi­nis­te­rin. Sie gilt wie Draghi als Ver­tre­te­rin ei­ner lo­cke­ren Geld­po­li­tik.

Die 8‑jährige Amts­zeit von Ma­rio Draghi en­det eben­falls ge­gen Ende Ok­to­ber.


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