Folgen 9

Lie­be Bör­sia­ner,

der US-Au­to­ver­mie­ter Hertz hat we­gen der Co­ro­na­kri­se jetzt ei­nen In­sol­venz­an­trag in den USA ge­stellt. Das in­ter­na­tio­na­le Ge­schäft z.B. in Eu­ro­pa ist da­von aber nicht be­trof­fen.

Das Un­ter­neh­men hat­te ges­tern be­reits mit­ge­teilt, dass rd. 20.000 Mit­ar­bei­ter be­ur­laubt oder ent­las­sen wor­den sind. Dies ent­spricht un­ge­fähr der Hälf­te al­ler Be­schäf­tig­ten. Der Rück­gang von Rei­sen hat­te zu ei­nem dra­ma­ti­schen Ein­bruch im Ver­mie­tungs­ge­schäft ge­führt.

Hertz wur­de be­reits 1918 ge­grün­det und ist heu­te ei­ner der größ­ten Au­to­ver­mie­ter welt­weit. Der US-In­ves­tor Carl Icahn ist mit 39 % der größ­te An­teils­eig­ner von Hertz.

Hertz hat das Ver­fah­ren nach § 11 US-Kon­kurs­recht be­an­tragt mit dem vor­ran­gi­gen Ziel, sich un­ter ge­richt­li­cher Auf­sicht zu sa­nie­ren.


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