Bericht: KW 45 2018

Liebe Börsianer,

die Zwischenwahlen der USA haben die Aktienmärkte in Deutschland und Europa in der Woche KW 45 weiter stabilisiert und in den USA selbst spürbar nach oben bewegt !

Der deutsche Leitindex Dax 30 gewinnt 10 Zähler und schliesst die Woche bei 11.529 Punkten, verbessert sich auf Wochensicht ganz leicht um 0,1 % und steht seit Jahresbeginn bei -10,7 %. Er steigt somit in der zweiten Woche in Folge, aber bleibt rund 800 Punkte unter der GD 200-Linie. Der Dax 30 liegt zur Zeit -15,2 % unter seinem Allzeit-Hoch vom 23. Januar.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 gewinnt 718 Zähler und geht mit 25.989 Punkten aus dem Handel, klettert auf Wochensicht um weitere 2,8 % und steht seit Jahresbeginn jetzt klar im Plus bei 5,1 %. Er verbessert sich die zweite Woche in Folge und durchbricht nun auch die GD 38-Linie wieder knapp nach oben. Er liegt rund 850 Punkte über seiner GD 200-Linie und ungefähr 100 Punkte oberhalb der GD 38-Linie. Der Dow Jones 30 nähert sich weiter mit -3,6 % seinem Allzeit-Hoch vom 3. Oktober an.

Die Volatilität in Deutschland reduziert sich weiter auf 17,2 Punkte (YE 2017: 14,2). In den USA verringert sich die Volatilität auch deutlich auf 17,4 Punkte (YE 2017: 11,0).

In der letzten Woche um mehr als 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Morphosys (+12,0 %), Nordex (+10,1 %)  Zalando (-11,2 %), Freenet (-11,9 %), Aixtron (-12,9 %), Schäffler (-13,6 %) und ProSiebenSat.1 (-18,2 %).

Die beste / schlechteste Kursentwicklung der letzten 12 Monate haben Wirecard (+93,5 %) und Osram (-50,0 %).

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt wieder leicht auf 0,42 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) steigt sogar nochmals an auf jetzt 3,21 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar wieder um -0,6 % leichter und beendet diese Woche mit 1,13 USD (YE 2017: 1,20). Die Feinunze Gold fällt weiter um -1,7 % auf jetzt 1.211 USD (YE 2017: 1.297). Und die Ölsorte Brent bleibt im kurzfristigen Abwärtstrend mit -3,8 % auf 70 USD (YE 2017: 67).

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1. Themen der Woche

Morphosys legte deutlich zu auch wegen einer Vorauszahlung von Novartis. Thyssenkrupp muss dagegen ganz erhebliche Rückstellungen bilden für ein Kartellverfahren. ProSiebenSat.1 plant, die Dividende erheblich zu kürzen.

Der Kurs von Tripadvisor ist nach den Quartalszahlen nach oben gesprungen.

Das Bundeskartellamt hat keine Bedenken mehr gegen den geplanten Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof.

Am Mittwoch hat bereits der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland (“Wirtschaftsweisen”) das neueste Gutachten vorgestellt. Danach wird das Bruttoinlandsprodukt nur noch um 1,6 % in diesem Jahr und 1,5 % im nächsten Jahr wachsen:

Sachverständigenrat – Herbstgutachten 2018

Das ifo Wirtschaftsklima Euroraum ist auf den niedrigsten Wert seit Mitte 2016 gesunken.

Bei den Zwischenwahlen in den USA haben die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit gewonnen, während die Republikaner ihre Mehrheit im Senat ausbauen konnten. Damit erhalten die Demokraten jetzt wieder deutlich mehr Einfluss auf die Regierungsarbeit z.B. beim Haushalt und bei der Gesetzgebung.

Die US-Notenbank hat auf ihrer jüngsten Sitzung die Zinsen (noch) nicht weiter erhöht.

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2. Daten der Woche

Performance 45/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 300,1 %-10,7 %
M-Dax-1,2 %-7,7 %
T-Dax-0,1 %5,4 %
USA:
Dow Jones 302,8 %5,1 %
Nasdaq C.0,7 %7,3 %
Frankreich0,1 %-3,9 %
Grossbritannien0,2 %-7,6 %
Österreich0,2 %-6,5 %
Schweiz0,9 %-3,3 %
Japan0,0 %-2,3 %
Wechselkurse:
EUR in USD-0,6 %-5,4 %
Gold:
Feinunze (USD)-1,7 %-6,6 %
Öl:
Brent (USD)-3,8 %4,5 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

Die Berichtssaison läuft weiter auf Hochtouren.

In den nächsten Tagen kommen auch die ersten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt Q3 sowohl für Deutschland als auch für Europa & Eurozone.

Am Freitag wird das endgültige Ergebnis der Landtagswahl in Hessen veröffentlicht. Bei den knappen Ergebnissen hängt wohl von der Frage der zweitstärksten Kraft (Grüne oder SPD) am Ende die Regierungsbildung ab.

Kurzfristig scheinen die Aktienmärkte die neue politische Konstellation in den USA einzupreisen.

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Bericht: KW 44 2018

Liebe Börsianer,

die Kurse haben sich weltweit in der Woche KW 44 endlich einmal wieder deutlich erholt !

Der deutsche Leitindex Dax 30 geht die Woche bei 11.519 Punkten aus dem Handel, verbessert sich auf Wochensicht um 2,8 % und liegt seit Jahresbeginn noch bei -10,8 %. Er steigt wieder in der ersten Woche in Folge und bewegt sich ca. 850 Punkte unter der GD 200-Linie. Der Dax 30 liegt somit aktuell -15,3 % unter seinem Allzeit-Hoch vom 23. Januar.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 schliesst die Handelswoche mit 25.271 Punkten, steigt auf Wochensicht um 2,4 % und steht seit Jahresbeginn jetzt wieder im Plus bei 2,2 %. Er verbessert sich der ersten Woche in Folge und durchbricht die GD 200-Linie knapp nach oben. Er befindet sich damit aktuell rund 100 Punkte über der GD 200-Linie, aber noch ungefähr 600 Punkte unterhalb der GD 38-Linie. Der Dow Jones 30 liegt noch -6,2 % unter dem Allzeit-Hoch vom 3. Oktober.

Die Volatilität in Deutschland reduziert sich markant auf 19,7 Punkte (YE 2017: 14,2). In den USA geht die Volatilität ebenfalls deutlich nach unten auf 19,5 Punkte (YE 2017: 11,0).

In dieser Woche um mehr als 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Aixtron (+40,5 %), Dialog Semiconductor (+23,5 %), Morphosys (+21,9 %), 1&1 Drillisch (+18,6 %), Wacker Chemie (+17,5 %), Infineon (+15,0 %), Siltronic (+14,5 %), Covestro (+14,2 %), Norma (+14,2 %), Evotech (+13,8 %), Isra Vision (+13,5 %), Cancom (+13,0 %), Volkswagen (+12,8 %), Rheinmetall (+12,3 %), Dürr (+11,9 %), RIB Software (+11,7 %), Schäffler (+11,6 %), United Internet (+11,6 %), Sartorius (+11,4 %), Delivery Hero (+10,6 %) und K+S (+10,4 %).

Die schlechteste Wochenperformance hatten dagegen Telefonica (-5,4 %) Fresenius (-5,3 %) und Wirecard (-4,9 %).

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) zieht wieder an auf 0,44 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) steigt auch auf beachtliche 3,17 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar 0,6 % teurer und beschliesst die Woche bei 1,14 USD. Die Feinunze Gold fällt kaum um -0,1 % auf 1.232 USD. Und die Ölsorte Brent fällt nochmal um ganze -6,6 % auf jetzt 73 USD (YE 2017: 67).

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1. Themen der Woche

Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist im Oktober auf 4,9 % gefallen:

Der Arbeitsmarkt im Oktober 2018

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Oktober nach vorläufiger Schätzung 2,5 % betragen, der höchste Wert seit September 2008.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat mit dem ADAC eine Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen wegen manipulierter Abgassteuerungen eingereicht. Dieser neue Klageweg ist ab dem 1. November gesetzlich möglich.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, auf dem nächsten Parteitag der CDU nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren und sich nach der laufenden Legislaturperiode 2021 ganz aus der Politik zurückzuziehen. Kandidaten für den Vorsitz der CDU sind aktuell Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn.

Apple hat den Nettogewinn des letzten Quartals auf USD 14,1 Mrd. erhöht, gab jedoch einen vorsichtigen Ausblick auf das nächste Quartal.

General Electric meldet dagegen einen Quartalsverlust von USD 22,8 Mrd.

Und IBM beabsichtigt, den Linux-Spezialisten Red Hat für USD 34 Mrd. zu übernehmen.

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2. Daten der Woche

Performance 44/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 302,8 %-10,8 %
M-Dax4,2 %-6,6 %
T-Dax6,4 %5,5 %
USA:
Dow Jones 302,4 %2,2 %
Nasdaq C.2,7 %6,6 %
Frankreich2,7 %-4,0 %
Grossbritannien2,2 %-7,7 %
Österreich3,8 %-6,7 %
Schweiz3,8 %-4,2 %
Japan5,0 %-2,3 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,6 %-4,8 %
Gold:
Feinunze (USD)-0,1 %-5,0 %
Öl:
Brent (USD)-6,6 %8,6 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

Die Berichtssaison geht noch weiter und hält hoffentlich die nächsten guten Nachrichten bereit.

Ansonsten dürfte es eher eine “amerikanische” Woche werden. Am Dienstag finden dort die Zwischenwahlen statt, bei dem die Vertreter des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Senatoren gewählt werden.

Danach tagt der Offenmarktausschuss der US Federal Reserve mit Pressekonferenz. Weitere Zinserhöhungen werden dann noch nicht erwartet.

Und ab Montag treten auch die Sanktionen der USA gegen den Iran wieder vollständig in Kraft, wodurch vor allem die iranische Ölwirtschaft getroffen werden soll.

Hält die jüngste Kurserholung auch über den 6. November hinaus, da Präsident Trump so kurz vor den Wahlen einen Deal mit China als erreichbar ansieht ?

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Oktober 2018

Liebe Börsianer,

der Monat Oktober 2018 war für die Aktienmärkte schlichtweg enttäuschend !

 

Dax 30 – 6,5 % ↓
M-Dax – 7,0 % ↓
T-Dax – 6,2 % ↓
Dow Jones 30 – 5,1 % ↓
Nasdaq C. – 9,2 % ↓

 

Es kann eigentlich nur besser werden.

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Bericht: KW 43 2018

Liebe Börsianer,

die Aktienmärkte haben in der Woche KW 43 wieder erhebliche Verluste zu verzeichnen !

Der deutsche Leitindex Dax 30 schliesst diese Woche mit 11.201 Punkten, verschlechtert sich auf Wochensicht weiter um -3,1 % und liegt YTD sogar bei frustrierenden -13,3 %. Er fällt in der ersten Woche in Folge und liegt jetzt rund 1.250 Punkte unter seiner GD 200-Linie. Der Dax 30 liegt damit aktuell -17,6 % unter seinem Allzeit-Hoch vom 23. Januar.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 beendet die Handelswoche mit 24.688 Punkten, fällt auf Wochensicht um beachtliche -3,0 % und steht YTD nun sogar im Minus bei -0,1 %. Er sinkt in der ersten Woche in Folge und kreuzt sowohl die GD 200-Linie als auch die langfristige Aufwärtstrend-Linie nach unten. Somit liegt er zur Zeit ca. 500 Punkte unter der GD 200-Linie. Der Dow Jones 30 steht nun -8,4 % unter dem Allzeit-Hoch vom 3. Oktober.

Die Volatilität in Deutschland steigt kräftig auf 23,8 Punkte (YE 2017: 14,2). In den USA geht die Volatilität ebenfalls klar nach oben auf 24,2 Punkte (YE 2017: 11,0).

In dieser Woche um mehr als 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Kion (+11,4 %), Deutsche Bank (-10,3 %), Aixtron (-10,6 %), Fuchs Petrolub (-10,8 %), RIB Software (-11,1 %), Nemetschek (-12,1 %), Wacker Chemie (-14,5 %), Bayer (-14,7 %) und Siltronic (-18,6 %).

Tesla erholt sich endlich wieder um erfreuliche 23,2 % auf 330,90 USD.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) geht weiter nach unten auf 0,37 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) reduziert sich ebenfalls auf 3,10 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar nochmals -1,1 % günstiger und schliesst die Woche bei 1,13 USD. Die Feinunze Gold verbessert sich wiederholt leicht um 0,5 % auf 1.234 USD. Und die Ölsorte Brent fällt in der letzten Woche um weitere -2,9 % auf nun 78 USD.

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1. Themen der Woche

Der ifo Geschäftsklimaindex ist von 103,7 auf 102,8 Punkte gefallen:

ifo Geschäftsklima Oktober 2018

Das GfK Konsumklima bleibt dagegen stabil bei 10,6 Punkten.

Der IHS Markit fällt für Deutschland auf 52,7 Punkte (41-Monate-Tief) und für die Eurozone auf 52,7 Punkte (25-Monate-Tief).

Das Bruttoinlandsprodukt in den USA steigt in Q3 annualisiert um 3,5 %.

Linde hat endlich grünes Licht von der amerikanischen Wettbewerbsbehörde FTC zur Fusion mit Praxair bekommen.

Tesla meldet erstmals seit 2 Jahren wieder einen Quartalsgewinn.

Der amerikanische Präsident hält die Preise für rezeptpflichtige Medikamente für zu hoch und plant, ein ganz neues Preismodell durch die staatliche Krankenversicherung Medicare testen zu lassen.

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2. Daten der Woche

Performance 43/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 30-3,1 %-13,3 %
M-Dax-2,8 %-10,4 %
T-Dax-5,4 %-0,8 %
USA:
Dow Jones 30-3,0 %-0,1 %
Nasdaq C.-3,8 %3,8 %
Frankreich-2,3 %-6,5 %
Grossbritannien-1,6 %-9,7 %
Österreich-4,9 %-10,1 %
Schweiz-2,3 %-7,6 %
Japan-6,0 %-6,9 %
Wechselkurse:
EUR in USD-1,1 %-5,4 %
Gold:
Feinunze (USD)0,5 %-4,8 %
Öl:
Brent (USD)-2,9 %16,2 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

Die laufende Berichtssaison bringt jetzt hoffentlich wieder mehr gute Nachrichten.

Der Haushaltsstreit mit italien dürfte allerdings noch etwas weitergehen.

In den USA nähert sich der 6. November mit den Zwischenwahlen zum Kongress.

Und der Dax 30 kommt leider seinem 2-Jahres-Tief näher.

Immerhin, am Dienstag ist wieder Weltspartag.

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Bericht: KW 42 2018

Liebe Börsianer,

die Kurse haben sich vorerst auf niedrigem Niveau in der Woche KW 42 stabilisiert !

Der deutsche Leitindex Dax 30 beendet die Woche mit 11.554 Punkten, steigt leicht um 0,3 % auf Wochensicht und liegt YTD damit immer noch bei -10,6 %. Er verbessert sich in der ersten Woche in Folge und liegt ungefähr 950 Punkte unter seiner GD 200-Linie. Der Dax 30 verbleibt aktuell 15,0 % unter seinem Allzeit-Hoch vom 23. Januar.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 schliesst bei 25.444 Punkten, verbessert sich somit auf Wochensicht um 0,4 % und steht YTD immerhin noch im Plus bei 2,9 %. Er steigt in der ersten Woche in Folge und liegt ca. 300 Punkte über seiner GD 200-Linie. Der Dow Jones 30 steht nun 5,6 % unter dem Allzeit-Hoch vom 3. Oktober.

Die Volatilität in Deutschland fällt zurück auf 19,0 Punkte (YE 2017: 14,2). Auch in den USA geht die Volatilität zurück auf immer noch 19,9 Punkte (YE 2017: 11,0).

In der letzten Woche um mehr als 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Borussia Dortmund (+17,5 %), Sixt (+15,4 %), Steinhoff (+11,4 %) und Fresenius Medical Care (-16,9 %).

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt weiter nach unten auf 0,40 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) verändert sich nicht bei 3,17 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar um 0,9 % billiger und schliesst in dieser Woche bei 1,15 USD. Die Feinunze Gold verbessert sich nochmal um 0,7 % auf 1.228 USD. Und die Ölsorte Brent fällt in der Woche um weitere 0,7 % auf 80 USD.

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1. Themen der Woche

Die aktuellen ZEW Konjunkturerwartungen sind bemerkenswert stark gefallen auf -24,7 Punkte. Schlechter war dieser Wert zuletzt im August 2012:

ZEW Konjunkturerwartungen Oktober 2018

Fresenius Medical Care, Daimler und HeidelbergCement haben jeweils ihre Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt.

SAP hat dagegen nochmal die Jahresprognose erhöht, obwohl die operative Marge wohl nicht ganz den Erwartungen entsprach.

Das chinesische Statistikamt hat ein Wirtschaftswachstum von nur noch 6.5 % im 3. Quartal veröffentlicht. Gleichzeitig fällt auch der Shanghai Composite YTD auf -24,8 %.

Der Microsoft-Mitgründer Paul Allen ist in der vergangenen Woche gestorben.

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2. Daten der Woche

Performance 42/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 300,3 %-10,6 %
M-Dax1,2 %-7,8 %
T-Dax2,5 %4,8 %
USA:
Dow Jones 300,4 %2,9 %
Nasdaq C.-0,6 %7,9 %
Frankreich-0,2 %-4,3 %
Grossbritannien0,8 %-8,3 %
Österreich0,9 %-5,5 %
Schweiz2,4 %-5,4 %
Japan-0,7 %-1,0 %
Wechselkurse:
EUR in USD-0,9 %-4,4 %
Gold:
Feinunze (USD)0,7 %-5,3 %
Öl:
Brent (USD)-0,7 %19,7 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

Die Berichtssaison läuft weiter auf Hochtouren.

ifo und GfK veröffentlichen am Donnerstag ihre aktuellen Zahlen.

Am Freitag dürfte auch Standard & Poors die neueste Einschätzung zu Italien bekannt geben.

Der Höhepunkt eines langjährigen Konjunkturzyklus scheint sichtbar und die bisher vorgelegten Quartalszahlen in Deutschland und den USA sind eher durchwachsen.

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Bericht: KW 41 2018

Liebe Börsianer,

das war eine frustrierende und beunruhigende Woche KW 41 für die weltweiten Aktienmärkte !

Der deutsche Leitindex Dax 30 beschliesst die Woche bei 11.524 Punkten, fällt stark um 4,9 % auf Wochensicht und liegt YTD damit bei -10,8 %. Er verschlechtert sich drei Wochen in Folge und liegt rund 1.000 Punkte unter seiner GD 200-Linie. Der Dax 30 steht jetzt 15,2 % unter seinem Allzeit-Hoch vom 23. Januar.

Der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 endet bei 25.340 Punkten, sinkt damit auf Wochensicht um satte 4,2 % und steht YTD nur noch im leichten Plus bei 2,5 %. Er liegt ganz wenig über seiner GD 200-Linie. Der Dow Jones 30 bewegt sich 6,0 % unter dem Allzeit-Hoch vom 3. Oktober.

Die Volatilität in Deutschland steigt deutlich auf nun 20,0 Punkte (29.12.2017: 14,2). Auch in den USA steigt die Volatilität noch deutlicher auf 21,3 Punkte (29.12.2017: 11,0).

In der vergangenen Woche um mehr als 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Dialog Semiconductor (+ 20,0 %), Wirecard (-11,1 %), Norma (-11,1 %), Gea (-11,6 %), Delivery Hero (-11,6 %), Gerresheimer (-11,8 %), S+T (-12,6 %), Dürr (-12,8 %) und Jenoptik (-13,8 %).

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt leicht auf 0,53 %. Auch die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) sinkt etwas auf 3,17 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar wieder um 0,6 % teurer und schliesst bei 1,16 USD. Die Feinunze Gold verbessert sich weiter um 1,3 % auf 1.220 USD. Nur die Ölsorte Brent fällt in der Woche um 4,2 % auf 81 USD.

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1. Themen der Woche

Nach dem Internationalen Währungsfond hat nun auch die Bundesregierung in der aktuellen Herbstprojektion die Konjunkturaussichten für Deutschland auf jeweils 1,8 % für 2018 und 2019 gesenkt (preisbereinigt):

BMWi Herbstprojektion 2018

Die neuen Aktien des Online-Möbelhändlers Westwing fallen zum Wochenschluss unter den Ausgabekurs. Dagegen schliessen die neuen Aktien von Knoor-Bremse über dem Ausgabekurs.

Die US-amerikanischen Grossbanken JP Morgan Chase, Citigroup und Wells Fargo haben sehr gute Quartalszahlen vorgelegt.

Apple gibt seinem Zulieferer Dialog Semiconductor unter anderem eine Finanzspritze in Höhe von EUR 300 Mio.

Das italienische Parlament hat einem Haushaltsplan zugestimmt, welcher ein Defizit von 2,4 % vom Bruttoinlandsprodukt für 2019 vorsieht.

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2. Daten der Woche

Performance 41/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 30-4,9 %-10,8 %
M-Dax-5,6 %-8,9 %
T-Dax-5,8 %2,2 %
USA:
Dow Jones 30-4,2 %2,5 %
Nasdaq C.-3,7 %8,6 %
Frankreich-4,9 %-4,1 %
Grossbritannien-4,4 %-9,0 %
Österreich-4,9 %-6,4 %
Schweiz-4,2 %-7,7 %
Japan-4,6 %-0,3 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,6 %-3,5 %
Gold:
Feinunze (USD)1,3 %-5,9 %
Öl:
Brent (USD)-4,2 %20,5 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

Die Berichtssaison nimmt weiter Fahrt auf. In Deutschland berichtet am Donnerstag die SAP.

Ausserdem kommen die neuen ZEW Konjunkturerwartungen.

Am Donnerstag kommt der Europäische Rat zu einem entscheidenden Treffen in Brüssel zum Brexit zusammen.

Und die Politik verarbeitet sicher noch die Ergebnisse aus der Landtagswahl in Bayern.

Handelskrieg zwischen den USA und China, Zinsanstieg in den USA, globale Staatsverschuldung, reduzierte Wirtschaftsaussichten und scharfe Kurskorrekturen. Zur Zeit muss man sich ziemlich anstrengen, um noch optimistisch zu bleiben.

Nicht zu vergessen, dass Deutschland 0:3 gegen die Niederlande verloren hat.

Ihr SHAREadvice

Aktien-Indikator V

Liebe Börsianer,

SHAREadvice hat zwei Einflussfaktoren und damit auch den Aktien-Indikator selbst angepasst !

Der Einflussfaktor Wirtschaft verschlechtert sich von GRÜN auf GELB.

Der Internationale Währungsfond (IWF) hat seine globale Konjunkturprognose um jeweils 0,2 % auf jetzt 3,7 % für 2018 und 2019 gesenkt. Die Wahrscheinlichkeit für weitere negative Schocks sei gestiegen, so der IWF. Für Deutschland prognostiziert der IWF nur noch ein Wachstum von 1,9 % für dieses und nächstes Jahr. In der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung waren dies immerhin noch 2,3 % für 2018 und 2,1 % für 2019.

Der Einflussfaktor Kurstrend verschlechtert sich ebenfalls von GELB auf ROT.

Der deutsche Leitindex Dax 30 schliesst mit nur 11.713 Punkten und damit drei Handelstage in Folge unter 12.000 Punkten. Er markiert ein neues Jahrestief und liegt jetzt YTD bei -9,3 %.

Der Aktien-Indikator fällt als Konsequenz von GELB auf ROT.

Ihr SHAREadvice

Bericht: KW 40 2018

Liebe Börsianer,

das war eine eher unerfreuliche Woche KW 40 für die Aktienmärkte insgesamt, auch wenn es in Deutschland wegen des Feiertags am Mittwoch nur eine verkürzte Woche gewesen ist !

Der deutsche Leitindex Dax 30 beendet die Woche mit 12.112 Punkten, fällt damit um 1,1 % auf Wochensicht und liegt YTD jetzt nur noch bei -6,2 %. Er verschlechtert sich damit zwei Wochen in Folge und verbleibt weiter deutlich unter seiner GD 200-Linie.

Und der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 schliesst bei 26.447 Punkten, bleibt damit auf Wochensicht kaum verändert und steht YTD im Plus bei 7,0 %. Er liegt stabil und weit über seiner GD 200-Linie.

Die Volatilität in Deutschland steigt weiter an auf 16,9 Punkte (29.12.2017: 14,2). Auch in den USA steigt die Volatilität auf 14,8 Punkte (29.12.2017: 11,0).

In der letzten Woche um über 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Scout24 (-10,4 %), RIB Software (-10,4 %), Nordex (-11,7 %) und  RWE (-12,1 %).

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) legt zu auf 0,5 %. Auch die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) klettert auf jetzt 3,2 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar um 0,6 % leichter und schliesst bei 1,15 USD. Die Feinunze Gold verbessert sich dagegen um 1,4 % auf 1.204 USD. Und die Ölsorte Brent wird ebenfalls 1,4 % teurer mit 84 USD.

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1. Themen der Woche

Die Aktie von RWE hat erhebliche Verluste hinnehmen müssen wegen der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster, die Rodungen im Hambacher Forst vorerst zu untersagen.

Italien plant mit einer Neuverschuldung von 2,4 % vom Bruttoinlandsprodukt für das nächste Jahr, was zu erheblicher Unruhe an den europäischen Finanzmärkten führt.

In den USA fällt die Arbeitslosenquote im September auf nur noch 3,7 %:

US Bureau of Labor Statistics: Employment Situation Summary

Das Zinsniveau in den USA steigt kontinuierlich weiter an und überschreitet nun klar die Marke von 3 % für 10-jährige Anleihen. Dies dürfte zu ganz erheblichen Kapitalabflüssen nicht nur aus den Schwellenländern führen.

Nach aktuellen Medienberichten soll es China gelungen sein, Spionagechips auf Platinen für Server der Firma Super Micro Computer einzubauen. Diese Firma mit Sitz in Kalifornien ist auf grosse Server spezialisiert, welche in grossem Umfang in der IT-Branche eingesetzt werden.

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2. Daten der Woche

Performance 40/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 30-1,1 %-6,2 %
M-Dax-2,8 %-3,5 %
T-Dax-2,4 %8,5 %
USA:
Dow Jones 300,0 %7,0 %
Nasdaq C.-3,2 %12,8 %
Frankreich-2,4 %0,9 %
Grossbritannien-2,5 %-4,8 %
Österreich0,4 %-1,6 %
Schweiz-0,5 %-3,6 %
Japan-1,4 %4,5 %
Wechselkurse:
EUR in USD-0,6 %-4,1 %
Gold:
Feinunze (USD)1,4 %-7,2 %
Öl:
Brent (USD)1,4 %25,8 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

In der nächsten Woche beginnt wieder die Berichtssaison für das abgelaufende Quartal.

Und am kommenden Sonntag ist Landtagswahl in Bayern.

Die Konjunkturaussichten trüben sich auf breiter Front ein und die Aktienmärkte pendeln bestenfalls seitlich. Vor allem die Technologiewerte leiden zur Zeit deutlich. Hoffentlich sind das nur begrenzte Ausgleichsbewegungen einer technischen Konsolidierung. Aber bitte nicht der Beginn einer systematischen Trendumkehr ?

Ihr SHAREadvice

Kurzmeldung 23.09.

Liebe Börsianer,

die Deutsche Börse hat die Zusammensetzung ihrer Leitindizes überarbeitet und dabei auch die branchenabhängigen Aufteilungen angepasst. Dies hat unter anderem Auswirkungen auf die Abbildung von Technologiewerten in den verschiedenen Indizes und die Anzahl von Werten in den Indizes an sich.

Diese Änderungen werden ab dem 24. September wirksam.

Die aktuellen Kursanpassungen im Technologiebereich dürften auch darauf zurückzuführen sein.

Ihr SHAREadvice

Bericht: KW 33 2018

Liebe Börsianer,

die deutschen und europäischen Aktienmärkte haben in der abgelaufenen Woche KW 33 klar verloren, während der amerikanische Aktienmarkt leicht zulegen konnte !

Der deutsche Leitindex Dax 30 beendet die Woche mit 12.211 Punkten, fällt um ganze 1,7 % auf Wochensicht und liegt YTD jetzt nur noch bei -5,5 %. Er verschlechtert sich damit drei Wochen in Folge und gewinnt zum Vorjahreswert noch 0,4 %.

Und der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 schliesst bei 25.669 Punkten, steigt um satte 1,4 % und steht YTD im Plus bei 3,8 %. Er klettert somit zwei Wochen nacheinander und gewinnt zum Vorjahreswert beachtliche 18,4 %.

Die Volatilität in Deutschland steigt leicht an auf 17,95 Punkte (29.12.2017: 14,15). Dagegen fällt in den USA die Volatilität auf 12,64 Punkte (29.12.2017: 11,04).

Der Dax 30 liegt deutlich unter seiner GD 50-Linie und der GD 200-Linie, wobei die GD 50-Linie seit rund 6 Monaten unterhalb der GD 200-Linie verläuft. Und der Dow Jones 30 steht sowohl klar über der GD 50-Linie als auch der GD 200-Linie. Seine GD 50-Linie bewegt sich dabei seit ungefähr 2,5 Jahren über der GD 200-Linie.

In der letzten Woche um über 10 % verändert haben sich die Aktienkurse von Aixtron (-10,0 %), Siltronic (-12,0 %), Leoni (-13,8 %) und Bayer (-16,0 %).

Tesla fällt wieder zurück auf unter 305,50 USD und verliert damit in der Woche 15,4 %. Elon Musk sorgt weiterhin für erhebliche Verwirrung bei Aktionären und Aufsichtsbehörden mit seiner Andeutung, Tesla wieder von der Börse nehmen zu wollen.

Wirecard erreicht ein neues Allzeithoch mit 178,80 EUR und gilt als neuer DAX-Kandidat als Ersatz für die Commerzbank.

Und die Aktie des italienischen Autobahnbetreibers Atlantia fällt in Mailand um 23,8 % wegen des tragischen Brückenunfalls in Genua.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt von 0,34 % in der Vorwoche auf 0,31 %. Auch die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) verliert von 2,90 % auf jetzt 2,87 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar um 0,6 % günstiger, liegt aktuell bei 1,1391 und verliert in diesem Jahr 5,0 %.

Die Feinunze Gold verbilligt sich nochmals um stattliche 3,0 %, fällt damit unter die Marke von 1.200 USD auf 1.178,40 USD und verliert seit Beginn des Jahres 9,1 %. Und die Ölsorte Brent wird um 1,5 % günstiger, schliesst diese Woche bei 71,86 USD und klettert damit seit Anfang dieses Jahres immerhin noch 7,5 %.

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1. Themen der Woche

Die Inflationsrate hat sich in Deutschland im Juli nur leicht abgeschwächt auf 2,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat (2,1 % im Juni und 2,2 % im Mai).

Die Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland wächst im 2. Quartal kräftig auf 44,8 Millionen Erwerbstätige und damit um 599.000 gegenüber dem Vorjahresquartal.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im 2. Quartal um wirklich bemerkenswerte 0,5 % zum Vorquartal gestiegen nach 0,4 % im 1. Quartal. Dies bedeutet preis- und kalenderbereinigt eine Steigerung um 2,0 % zum Vorjahresquartal.

Die ZEW Konjunkturerwartungen steigen auf -13,7 Punkte an, liegen aber leider immer noch deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 23,0 Punkten.

Die Inflationsrate in der Europäischen Union & Eurozone ist im Juli weiter gestiegen auf 2,2 % und 2,1 % gegenüber noch 2,1 % und 2,0 % im Juni.

Und das Bruttoinlandsprodukt von Europäischer Union & Eurozone in Q2 wächst wieder um 0,4 % zum Vorquartal und somit 2,2 % zum Vorjahresquartal (ebenfalls 0,4 % in Q1).

Der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank von Euro zu türkischer Lira (TRY) steigt auf 7,0282 TRY pro 1 EUR. Die türkische Lira verliert damit innerhalb eines Jahres ungefähr die Hälfte ihres Wertes gegenüber dem Euro.

Nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua hat der Autobahnbetreiber finanzielle Hilfen für den Wiederaufbau der Brücke innerhalb von 8 Monaten sowie Entschädigungen für die Opfer in Höhe von rund EUR 500 Mio. angeboten.

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2. Daten der Woche

Performance 33/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 30-1,7 %-5,5 %
M-Dax-1,1 %0,7 %
T-Dax-1,4 %13,9 %
USA:
Dow Jones 301,4 %3,8 %
Nasdaq C.-0,3 %13,2 %
Frankreich-1,3 %0,6 %
Grossbritannien-1,4 %-1,7 %
Österreich-1,9 %-4,6 %
Schweiz-0,3 %-4,0 %
Japan-0,1 %-2,2 %
Volatilität:
Deutschland0,1 %26,9 %
USA-4,0 %14,5 %
Wechselkurse:
EUR in USD-0,6 %-5,0 %
Gold:
Feinunze (USD)-3,0 %-9,1 %
Öl:
Brent (USD)-1,5 %7,5 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

In der nächsten Woche folgen zunächst aktuelle Kennzahlen von IHS Markit für Deutschland, Europa & Eurozone und die USA.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Details zum deutschen Bruttoinlandsprodukt für Q2.

Vor allem aber treffen sich die führenden Notenbanker zum jährlich stattfindenden Economic Policy Symposium in Jackson Hole (USA) unter der Leitung der Federal Reserve Bank of Kansas City:

Economic Policy Symposium 2018 (Jackson Hole)

Die aktuellen politischen Differenzen zwischen den USA und der Türkei werden sicher noch weitergehen. Aber zumindest scheinen sich die USA und China zu den Handelsstreitigkeiten jetzt doch wieder verständigen zu wollen. Beides sollten wir genau verfolgen.

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Bericht: KW 30 2018

Liebe Börsianer,

insbesondere die deutschen und europäischen Aktienmärkte haben in der nun abgelaufenen Woche KW 30 einen wichtigen Sprung nach vorne gemacht !

Der deutsche Leitindex Dax 30 beendet die Woche mit 12.860 Punkten, steigt um ganze 2,4 % auf Wochensicht und liegt YTD jetzt nur noch bei -0,4 %. Er verbessert sich damit drei Wochen in Folge und gewinnt zum Vorjahreswert 5,3 %.

Und der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 schliesst bei 25.451 Punkten, steigt auch um immerhin 1,6 % und steht YTD im Plus bei 3,0 %. Er klettert somit vier Wochen nacheinander und gewinnt zum Vorjahreswert satte 16,8 %.

Die Volatilität in Deutschland fällt auf nur noch 14,01 Punkte (29.12.2017: 14,15). Aber in den USA steigt die Volatilität nochmals minimal an auf 13,03 Punkte (29.12.2017: 11,04).

Der Dax 30 hat erst seine GD 50-Linie und danach auch seine GD 200-Linie nach oben gekreuzt. Und der Dow Jones 30 liegt sowohl rund 900 Punkte über der GD 200-Linie als auch ungefähr 600 Punkte oberhalb der GD 50-Linie.

In der letzten Woche um über 10 % verändert haben sich die Kurse von Hapag-Lloyd (+ 14,8 %), RIB Software (+11,5 %), Norma (-11,4 %), SLM Solutions (-13,5 %) und Steinhoff (-19,6 %).

Facebook fällt unter 175 USD und verliert damit in der Woche 16,5 %. Dies erzeugte auch den grössten Tagesverlust in der Geschichte der Wall Street über rund USD 120 Mrd. Börsenwert.

Alphabet erreicht mit 1.094 USD und Amazon mit 1.864 USD jeweils ein neues Allzeithoch.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) steigt weiter an von 0,32 % in der Vorwoche auf 0,41 %. Auch die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) steigt auch klar von 2,84 % auf jetzt 2,98 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar um 0,4 % günstiger, liegt aktuell bei 1,1625 und verliert in diesem Jahr 3,1 %.

Die Feinunze Gold verbilligt sich nochmals um 0,4 % auf 1.223,95 USD und fällt seit Beginn des Jahres bisher um 5,6 %. Und die Ölsorte Brent wird um 6,0 % teurer, schliesst diese Woche bei 77,39 USD und klettert damit seit Anfang dieses Jahres ganze 15,7 %.

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1. Themen der Woche

Das mit grosser Spannung erwartete Treffen des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker mit dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat für grosse Entspannung gesorgt. Die USA verzichten zunächst auf neue Importzölle für Automobile und streben Gespräche über einen grundlegenden Abbau von Handelshemmnissen auf breiter Ebene an. Im Gegenzug soll die Europäische Union noch viel stärker amerikanische Produkte importieren (z.B. Sojabohnen und Flüssiggas). Tatsächlich gibt es aber bisher kaum geeignete Infrastruktur an den Häfen für einen solchen Warenverkehr mit Flüssiggas.

…Great meeting on Trade today with and representatives of the European Union. We have come to a very strong understanding and are all believers in no tariffs, no barriers and no subsidies. Work on documents has already started and the process is moving…

…Obviously the European Union, as represented by and the United States, as represented by yours truly, love each other!…

Donald Trump

 

Das Bruttoinlandsprodukt für Q2 in den USA hat sich annualisiert in der ersten Schätzung auf ganz beachtliche 4,1 % gesteigert. Generell hängen ungefähr zwei Drittel der amerikanischen Wirtschaftsleistung vom privaten Konsum ab.

Am letzten Mittwoch brach die Aktie Facebook regelrecht ein. Das Quartalsergebnis und vor allem der moderate Ausblick auf Umsatzwachstum, aktive Nutzerzahlen und operative Marge führten zu massiven Gewinnmitnahmen.

Am Freitag verlor dann auch die Aktie von Twitter rund 20 % nach dem Quartalsbericht unter anderem wegen leicht gesunkener Nutzerzahlen.

Nicht nur Ford und General Motors haben ihre Gewinnprognosen gekappt wegen gestiegener Rohstoffkosten durch die neu eingeführten Importzölle auf Stahl und Aluminium.

Die EZB hat ihren Kurs des langsamen Ausstiegs aus den Anleihenkäufen bis Ende dieses Jahres bestätigt. Danach sollen nur noch Ersatzkäufe für auslaufende Anleihen getätigt werden. Erste Zinserhöhungen seien erst nach dem Sommer 2019 zu erwarten:

Mario Draghi, Pressekonferenz am 26. Juli 2018

Der ifo Geschäftsklimaindex ist nur ganz leicht von 101,8 auf 101,7 Punkte zurückgegangen.

Sergio Marchionne, der Konzernchef von Fiat Chrysler, ist im Alter von 66 Jahren nach einer Operation in einem Züricher Krankenhaus gestorben.

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2. Daten der Woche

Performance 30/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 302,4 %-0,4 %
M-Dax1,5 %3,0 %
T-Dax2,6 %16,8 %
USA:
Dow Jones 301,6 %3,0 %
Nasdaq C.-1,1 %12,1 %
Frankreich2,1 %3,8 %
Grossbritannien0,3 %0,2 %
Österreich2,8 %-0,6 %
Schweiz2,0 %-2,2 %
Japan0,1 %-0,2 %
Volatilität:
Deutschland-10,2 %-1,0 %
USA1,3 %18,0 %
Wechselkurse:
EUR in USD-0,4 %-3,1 %
Gold:
Feinunze (USD)-0,4 %-5,6 %
Öl:
Brent (USD)6,0 %15,7 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

In der nächsten Woche kommen zunächst die Inflationsrate und die Arbeitsmarkt-Statistiken aus Deutschland. Daneben gibt es dann ebenfalls die Inflationsrate und Arbeitsmarktzahlen für Europa & Eurozone.

Ausserdem werden die vorläufigen Daten zum Bruttoinlandsprodukt Q2 für Europa & Eurozone bekannt gegeben.

Schliesslich tagt der Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank Federal Reserve.

Die aktuell positive Dynamik zum globalen Handelsthema sollte jetzt wirklich genutzt werden.

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Bericht: KW 29 2018

Liebe Börsianer,

die globalen Aktienmärkte haben sich in der letzten Woche KW 29 trotz der beunruhigenden politischen Grosswetterlage nochmals leicht verbessert !

Der deutsche Leitindex Dax 30 schliesst bei 12.561 Punkten, steigt damit auf Wochensicht um 0,2 % und steht YTD noch bei -2,8 %. Er verbessert sich damit zwar zwei Wochen in Folge, aber verliert dagegen zum Vorjahreswert 2,0 %.

Und der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 endet bei 25.058 Punkten, steigt ebenfalls um 0,2 % und steht YTD bereits im Plus bei 1,4 %. Er klettert somit drei Wochen nacheinander und gewinnt zum Vorjahreswert ganze 16,7 %.

Beide Volatilitäten sind wieder leicht erhöht und notieren aktuell in Deutschland bei 10,3 % sowie in den USA bei 16,5 % über dem Wert vom Jahresanfang.

Der Dax 30 steht rund 200 Punkte unter der GD 200-Linie und ungefähr 120 Punkte unter der GD 50-Linie. Seine GD 50-Linie liegt damit noch unter der GD 200-Linie. Deutlich besser sieht es beim Dow Jones 30 aus, der ca. 500 Punkte über seiner GD 200-Linie und knapp 300 Punkte über der GD 50-Linie verbleibt. Seine GD 50-Linie liegt hier klar über der GD 200-Linie.

In der abgelaufenen Woche um über 10 % verändert haben sich die Kurse von VTG (+13,6 %) und Morphosys (+11,1 %).

Microsoft überwindet die Marke von 106 USD und erreicht ein neues Allzeithoch.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) steigt wieder leicht an von 0,29 % in der Vorwoche auf 0,32 %. Dagegen sinkt die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) minimal von 2,85 % auf nun 2,84 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar um 0,2 % teurer und liegt aktuell bei 1,1670.

Die Feinunze Gold verbilligt sich weiter um 1,0 % auf 1.228,75 USD und verliert seit Beginn des Jahres immerhin 5,2 %. Und die Ölsorte Brent wird gar um 2,6 % günstiger und schliesst diese Woche bei 73,00 USD.

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1. Themen der Woche

Nach der jüngsten Prognose des Internationalen Währungsfonds würde das globale Wachstum um bis zu 0,5 % geringer ausfallen, wenn alle angekündigten Importzölle tatsächlich umgesetzt würden.

Christine Lagarde (IWF) zur aktuellen Lage

Der amerikanische Präsident Trump erwägt wohl neue Importzölle auf die gesamten Einfuhren aus China im Wert von USD 505 Mrd. pro Jahr.

Die Europäische Kommission hat eine Geldbuße in Höhe von EUR 4,3 Mrd. gegenüber Google festgelegt wegen deren Verstössen gegen das Wettbewerbsrecht im Zusammenhang mit dem Betriebssystem Android.

Sowohl der Vorstandsvorsitzende als auch der Aufsichtsratschef bei ThyssenKrupp sind jetzt zurückgetreten aufgrund heftiger Strategiediskussionen mit aktivistischen Hedgefonds.

Einige Pharmafirmen wie Pfizer, Merck und Novartis haben geplante Preiserhöhungen in den USA zurückgenommen oder zumindest verschoben nach heftiger Kritik des US-Präsidenten.

Netflix verlor rund 10 % wegen nachlassender Dynamik bei Neukunden.

Die Inflation in der Europäischen Union & Eurozone liegt im Juni 2,0 % gegenüber dem Vorjahr.

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2. Daten der Woche

Performance 29/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 300,2 %-2,8 %
M-Dax0,6 %1,4 %
T-Dax1,9 %13,8 %
USA:
Dow Jones 300,2 %1,4 %
Nasdaq C.-0,1 %13,3 %
Frankreich-0,6 %1,6 %
Grossbritannien0,2 %-0,1 %
Österreich0,5 %-3,3 %
Schweiz1,5 %-4,2 %
Japan0,4 %-0,3 %
Volatilität:
Deutschland10,6 %10,3 %
USA5,6 %16,5 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,2 %-2,7 %
Gold:
Feinunze (USD)-1,0 %-5,2 %
Öl:
Brent (USD)-2,6 %9,2 %

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3. Ausblick auf die nächste Woche

An diesem Wochenende kommen die G20-Finanzminister in Buenos Aires zusammen.

Und der EU-Kommissionspräsident Juncker trifft sich in der Woche mit dem US-Präsidenten zu Handelsgesprächen. Immerhin steht die Drohung von weiteren US-Importzöllen auf Automobile aus der EU im Raum.

Das ifo-Institut veröffentlicht den jüngsten Geschäftsklima-Index. Der EZB-Rat kommt zu seiner regelmässigen Tagung zusammen. Und eine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für Q2 kommt aus den USA.

Die globale Politik beginnt, der Weltwirtschaft konkreten Schaden zuzufügen.

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Bericht: KW 27 2018

Liebe Börsianer,

die globalen Aktienmärkte haben sich nach zwei recht verlustreichen Wochen jetzt in der letzten Woche KW 27 endlich wieder etwas erholt !

Der deutsche Leitindex Dax 30 schliesst bei 12.496 Punkten, steigt damit auf Wochensicht um 1,5 % und steht YTD noch bei -3,3 %. Und der US-amerikanische Leitindes Dow Jones 30 endet bei 24.456 Punkten, steigt ebenfalls um 0,8 % und steht YTD noch im Minus bei -1,1 %. Beide Volatilitäten sind klar gefallen und notieren aktuell in Deutschland bei 13,0 % sowie in den USA bei 21,1 % über dem Wert vom Jahresanfang.

Der Dax 30 steht noch rund 250 Punkte unter der GD 200-Linie und gleichzeitig der GD 50-Linie. Besser steht es hier um den Dow Jones 30, der seine GD 200-Linie nach oben gekreuzt hat und noch leicht unter der GD 50-Linie verbleibt.

In der vergangenen Woche um über 10 % verändert haben sich die Kurse von RWE (+13,0 %), Nordex (+11.6 %) und ISRA Vision (+10,3 %).

Biogen klettert zwischenzeitlich auf über 367 USD wegen positiver Studienergebnisse für einen neuen Alzheimer-Wirkstoff. Dagegen fällt Glencore ausgelöst durch US-Ermittlungen aufgrund von Korruptionsvorwürfen in Afrika auf bis zu 3,44 EUR in Frankfurt.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) geht nochmals leicht von 0,33 % auf 0,30 % zurück. Auch die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) fällt weiter von 2,86 % in der Vorwoche auf aktuell 2,83 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar einen weiteren Schritt um 0,6 % teurer und liegt aktuell bei 1,1724.

Die Feinunze Gold verteuert sich wieder um 0,4 % auf 1.255,35 USD. Und tatsächlich sinkt nun die Ölsorte Brent um 2,3 % auf 77,29 USD und steht YTD damit noch 15,6 % im grünen Bereich.

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1. TOP & FLOP

Die TOPs & FLOPs im ersten Halbjahr 2018 sind:

• Sartorius (+62 %)
• Wirecard (+48 %)
• Puma (+42 %)
• Nemetschek (+39 %)
• Delivery Hero (+38 %)

• Steinhoff (-74 %)
• Osram (-52 %)
• Dialog Semiconductor (-50 %)
• Ceconomy (-42 %)
• Deutsche Bank (-41 %)

Netflix steigen im ersten Halbjahr sogar um satte 104 % !

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2. Themen der Woche

Die grosse Koalition in Berlin einigt sich nach wochenlangen Diskussionen auf konkrete weitere Schritte einer gemeinsamen Flüchtlingspolitik. Damit scheint die sehr ernste Regierungskrise in Deutschland beendet zu sein.

Ein globaler Handelskrieg ist seit Freitag noch wahrscheinlicher geworden: die USA belegen bestimmte Technologiegüter aus China mit 25 % Einfuhrzöllen und China hat zeitgleich weitere Einfuhrzölle auf ausgewählte Güter (z.B. Sojabohnen) aus den USA umgesetzt. Darüber hinaus denken beide Länder offensichtlich noch über weitere Zollschranken und Beschränkungen bei Investitionen nach. Parallel plant auch die EU wohl neue Einfuhrzölle auf Stahlprodukte, um die heimische Industrie vor zusätzlichen Importen aus China, etc. zu schützen.

Die Arbeitslosen-Quote in den USA ist im Juni von 3,8 % auf 4,0 % gestiegen.

Der Internationale Währungsfond schreibt in seinem Konjunkturbericht über Deutschland und prognostiziert das Bruttoinlandsprodukt auf 2,2 % in 2018 und 2,1 % in 2019:

… Germany’s economic performance has been impressive, with growth rising to 2.5 percent in 2017. The current upswing presents a golden opportunity for bolder action to address the country’s medium-term challenges and shape a brighter future, said the IMF in its latest annual assessment of the economy …

Jian Wang, Verwaltungsratschef des chinesischen HNA-Konzerns ist in Frankreich leider tödlich verunglückt. HNA ist Grossaktionär bei der Deutschen Bank.

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3. Daten der Woche

Performance 27/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 301,5 %-3,3 %
M-Dax0,4 %-0,9 %
T-Dax2,7 %9,3 %
USA:
Dow Jones 300,8 %-1,1 %
Nasdaq C.2,4 %11,4 %
Frankreich1,0 %1,2 %
Grossbritannien-0,2 %-0,9 %
Österreich0,2 %-4,6 %
Schweiz1,1 %-7,3 %
Japan-2,3 %-4,3 %
Volatilität:
Deutschland-10,1 %13,0 %
USA-16,9 %21,1 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,6 %-2,2 %
Gold:
Feinunze (USD)0,4 %-3,2 %
Öl:
Brent (USD)-2,3 %15,6 %

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4. Ausblick auf die nächste Woche

In der kommenden Woche finden die deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen statt. Es wird spannend sein zu sehen, wie die mit der Aussicht auf neue EU-Zölle auf chinesischen Stahl ablaufen werden.

Ausserdem beginnt in den USA die nächste Berichtssaison. Und für Deutschland gibt es neue ZEW-Konjunkturerwartungen.

Trotz aller Warnungen vor einer weiteren Eskalation in den aktuellen Handelsstreitigkeiten wird den globalen Aktienmärkten im zweiten Halbjahr noch ein gewisses Gewinnpotenzial zugetraut.

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Bericht: KW 26 2018

Liebe Börsianer,

die globalen Aktienmärkte haben diese Woche KW 26 wiederum deutlich in rot geschlossen !

Der deutsche Leitindex Dax 30 fällt auf nur noch 12.306 Punkte, verliert damit weitere 2,2 % und liegt YTD jetzt sogar bei -4,7 %. Auch der US-amerikanische Leitindex Dow Jones 30 fällt weiter auf nun 24.271 Punkte, verliert somit nochmal 1,3 % und steht YTD mit -1,8 % im roten Bereich. Die Volatilitäten sind deutlich angestiegen und notieren in Deutschland bei 26,0 % und in den USA sogar bei 45,7 % über dem Wert zu Jahresbeginn.

Der Dax 30 liegt mit rund 500 Punkten erheblich unter seiner GD 200-Line und gleichzeitig der GD 38-Linie. Der Dow Jones 30 hängt leicht unterhalb der GD 38-Linie und liegt ebenfalls rund 500 Punkte unter der GD 200-Linie.

In der letzten Woche um über 10 % verändert haben sich die Notierungen von Osram (-24,8 %), 1&1 Drillisch (-17,5 %), Fielmann (-16,2 %), United Internet (-12,8 %) sowie Walgreens Boots Alliance (-13,2 %). Walgreens Boots Alliance ist ja der neue Wert im Dow Jones 30 und hatte dort General Electric ersetzt.

Deutsche Bank fällt zwischenzeitlich auf 8,76 EUR.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) geht weiter leicht von 0,35 % auf 0,33 % zurück. Auch die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) fällt von 2,92 % in der Vorwoche auf aktuell 2,86 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar ganz leicht um 0,1 % teurer und liegt aktuell bei 1,1658.

Die Feinunze Gold verbilligt sich nochmals um weitere 1,5 % auf 1.250,45 USD. Wie erwartet klettert die Ölsorte Brent um nochmals 4,8 % auf 79,12 USD und steht jetzt YTD 18,3 % im Plus.

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Themen der Woche

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich bei Ihrem regelmässigen Treffen des Europäischen Rates (EU-Gipfel) offenbar auf Leitlinien zur gemeinsamen Asylpolitik verständigt. Die Reform der Währungsunion in der Eurozone kommt dagegen kaum voran. Es gab keine nennenswerten Fortschritte bei den Themen wie Bankenunion, Krisenfond ESM und Euro-Haushalt.

Die USA verstärken ihre Bemühungen, den Zugang von ausländischen Investoren auf sensible Technologiebereiche zu beschränken. Dazu sollen die Befugnisse der Regierungskommission CFIUS (The Committee on Foreign Investment in the United States) erweitert werden.

U.S. Department of the Treasury: CFIUS

Das Bruttoinlandsprodukt für Q1 in den USA liegt nur bei 2,0 % auf annualisierter Basis nach noch 2,2 % aus der letzten Schätzung.

Nach vorläufigen Daten liegen die Inflationsraten für Juni in Deutschland bei 2,1 % bzw. in der Eurozone bei 2,0 % gegenüber dem Vorjahr und erreichen damit formal den angestrebten Zielkorridor der Europäischen Zentralbank. Allerdings wird dort vielmehr auf die sogenannte Kerninflationsrate geachtet, die weiterhin deutlich niedriger ist.

Die Arbeitslosenquote in Deutschland fällt im Juni auf noch 5,0 % und damit auf den bisher niedrigsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung.

Das ifo Geschäftsklima ist im Juni wieder leicht zurückgegangen auf 101,8 Punkte. Die aktuelle Geschäftslage hat sich verschlechtert, die Geschäftserwartungen sind aber stabil geblieben.

Und das US-Verbrauchervertrauen geht ebenfalls wieder zurück um 2,4 auf nun 126,4 Punkte.

Die US-amerikanische Tochtergesellschaft der Deutschen Bank fällt als einzige Bank durch den Stresstest der Federal Reserve. Dies könnte unter anderem dazu führen, das sie keine Gewinne mehr an den Mutterkonzern überweisen darf.

Facebook klettert kurzzeitig wieder über 200 USD.

Novartis beabsichtigt, seine teuer zugekaufte Sparte Augenheilkunde an die Börse zu bringen.

Der deutsche Leitindex Dax 30 feiert heute seinen 30. Geburtstag. Am 1. Juli 1988 wurde er erstmals notiert und im November 1997 begann auch der Xetra-Handel.

HAPPY BIRTHDAY !

Sein US-amerikanisches Pendant ist allerdings schon über 120 Jahre alt.

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Daten der Woche

Performance 26/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 30-2,2 %-4,7 %
M-Dax-2,1 %-1,3 %
T-Dax-3,9 %6,4 %
USA:
Dow Jones 30-1,3 %-1,8 %
Nasdaq C.-2,4 %8,8 %
Frankreich-1,2 %0,2 %
Grossbritannien-0,6 %-0,7 %
Österreich-0,9 %-4,8 %
Schweiz-0,1 %-8,3 %
Japan-0,9 %-2,0 %
Volatilität:
Deutschland12,7 %26,0 %
USA16,8 %45,7 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,1 %-2,8 %
Gold:
Feinunze (USD)-1,5 %-3,6 %
Öl:
Brent (USD)4,8 %18,3 %

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Ausblick auf die nächste Woche

Die kommenden Tage werden bestimmt sein von den Schlussfolgerungen der Unionsparteien über die jüngsten Beschlüsse des Europäischen Rates zu Flüchtlingsfragen. Entscheidend wird sein, ob sich CDU und CSU einigen können und am Ende die gemeinsame Regierungsarbeit mit der SPD fortsetzen.

Am 6. Juli werden die neuen US-Importbeschränkungen gegenüber China wirksam. Präsident Trump hat bereits darüber hinausgehende Zölle in Höhe von bis zu USD 400 Mrd. angedroht, sollte China entsprechende Gegenmassnahmen ergreifen.

Die Börsianer müssen jetzt wohl sehr aufmerksam sein.

Leider hilft die Fussball-WM auch nicht mehr viel weiter.

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Bericht: KW 25 2018

Liebe Börsianer,

die globalen Aktienmärkte haben sich tiefrot in das Wochenende verabschiedet !

Der deutsche Leitindex Dax 30 endet bei nur 12.580 Punkten, fällt in der Woche um beachtliche 3,3 % und liegt YTD mit -2,6 % klar im Minus. Der US-amerikanische Leitindex Dow Jones 30 schliesst auch nur bei 24.581 Punkten, verliert in der Woche ebenfalls 2,0 % und steht jetzt YTD mit -0,6 % leicht im Minus. Die Volatilitäten liegen zur Zeit aber nur leicht höher als zu Beginn des Jahres.

Der Dax 30 liegt rund 200 Punkte unter der GD 200-Linie und sogar rund 250 Punkte unter seiner GD 38-Linie. Der Dow Jones 30 bewegt sich sowohl leicht oberhalb der GD 200-Linie als auch leicht unterhalb der GD 38-Linie.

In der letzten Woche um über 10 % verändert haben sich die Werte von Ceconomy (-12,7 %), Dürr (-10,3 %), Aixtron (-10,3 %) sowie Starbucks (-10,4 %).

TAG Immobilien stiegen auf über 19 EUR. Und Netflix klettert auf über 423 USD.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) geht von 0,39 % in der Vorwoche auf 0,35 % zurück. Dagegen bleibt die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) weiterhin stabil bei 2,92 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar um 0,4 % teurer und liegt aktuell bei 1,1648.

Die Feinunze Gold verbilligt sich um weitere 1,3 % auf 1.269,15 USD. Dagegen steigt die Ölsorte Brent wieder merklich um 3,5 % auf 75,53 USD.

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Themen der Woche

Die Europäische Kommission hat am 22. Juni nun tatsächlich neue Import-Zölle auf bestimmte US-Produkte wie Jeans, Erdnussbutter und Motorräder in Höhe von EUR 2,8 Mrd. in Kraft gesetzt als unmittelbare Reaktion auf die bereits seit 1. Juni geltenden Importzölle für Stahl und Aluminium. Diese wurden sehr bewusst gewählt und zielen unter anderem auf lokale Industrien in Wahlkreisen von bekannten Republikanern (z.B. auf den Mehrheitsführer der Republikaner im Senat Mitch McConnell in Kentucky):

Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 20. Juni 2018

Die Reaktion des amerikanischen Präsidenten kam prompt per Twitter:
…Based on the Tariffs and Trade Barriers long placed on the U.S & its great companies and workers by the European Union, if these Tariffs and Barriers are not soon broken down and removed, we will be placing a 20 % Tariff on all of their cars coming into the U.S. Build them here!…

Gleichzeitg drohen die USA weitere Importbeschränkungen gegenüber China an in Höhe von bis zu 400 USD Mrd. Entsprechend hat China auch sofort Gegenmassnahmen angekündigt, die zum Beispiel die Einfuhr von amerikanischen Autos betreffen könnten.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer vierfachen Zwickmühle. Erstens werden die Einfuhren in die USA mit den zusätzlichen Zöllen belastet. Zweitens werden die Rohstoffe Stahl und Aluminium für die Produktionsstätten von Daimler, BMW, etc. in den USA teurer, drittens werden die Exporte von in den USA hergestellten Produkten nach China durch deren Zölle verteuert und viertens dürften sich diese neuen Handelshemmnisse deutlich negativ auf die Weltkonjunktur insgesamt auswirken.

Daimler hat bereits seine Gewinnprognose gesenkt.

Drei führende Wirtschaftsforschungsinstitute (ifo, RWI und DIW) haben ihre Prognosen für Deutschland schon deutlich reduziert auf nur noch 1,8 % bzw. 1,9 % für das laufende Jahr.

Zuletzt muss jetzt das einstige Vorzeige-Unternehmen General Electric den US-amerikanischen Index Dow Jones nach über 110 Jahren verlassen. Ersetzt wird der Wert durch die grosse Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance.

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Daten der Woche

Performance 25/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 30-3,3 %-2,6 %
M-Dax-2,0 %0,8 %
T-Dax-2,3 %10,7 %
USA:
Dow Jones 30-2,0 %-0,6 %
Nasdaq C.-0,7 %11,4 %
Frankreich-2,1 %1,4 %
Grossbritannien0,6 %-0,1 %
Österreich-1,9 %-3,9 %
Schweiz-0,3 %-8,2 %
Japan-1,5 %-1,1 %
Volatilität:
Deutschland19,2 %11,8 %
USA14,9 %24,7 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,4 %-2,9 %
Gold:
Feinunze (USD)-1,3 %-2,1 %
Öl:
Brent (USD)3,5 %13,0 %

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Ausblick auf die nächste Woche

In der kommenden Woche wird sich der EU-Gipfel mit den Themen Migration und Reformen zu Euro-Rettungsfonds, Bankenunion und Eurozonen-Haushalt beschäftigen.

Gleichzeitig streitet die Koalition in Berlin weiter über bestimmte Aspekte des sogenannten Asyl-Masterplans.

Und die Handelsstreitigkeiten mit den USA beginnen, sich konkret auszuwirken. Offenbar hat die deutsche Automobilindustrie dem US-Botschafter Richard Grenell wohl einen eigenen Vorschlag zu gegenseitigen Einfuhrzöllen für Automobile unterbreitet. Man darf gespannt sein, ob die US-Regierung darauf reagiert.

Die Aussichten sind deutlich eingetrübt.

Aber trotz aller Sorgenfalten nicht vergessen:
Mittwoch ab 16.00 Uhr spielt Deutschland gegen Südkorea bei der Fussball-WM.

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Bericht: KW 24 2018

Liebe Börsianer,

der deutsche Aktienmarkt hat sich nach der aktuellen EZB-Entscheidung zum Ende der letzten Woche deutlich verbessert !

Der deutsche Leitindex Dax 30 schliesst bei 13.011 Punkten, klettert in der Woche um 1,9 % und liegt seit Jahresbeginn nun sogar mit 0,7 % im Plus. Und der US-amerikanische Leitindex Dow Jones 30 schliesst bei 25.090 Punkten, verliert auf Wochensicht 0,9 % und steht seit Anfang des Jahres noch mit 1,5 % im Plus. Die Volatilität in Deutschland liegt aktuell sogar niedriger als zum Jahresbeginn.

Der Dax 30 liegt immer noch nah an seiner GD 200-Linie. Seit rund 1,5 Jahren pendelt er damit in einem Band zwischen 12.000 und 13.500 Punkten.

In der abgelaufenen Woche um rund 10 % verändert haben sich die Kurse von ISRA Vision und S+T (beide +9,9 %). In den USA steigen Netflix um 10,1 % und Tesla um 12,6 %.

Sowohl der T-Dax als auch der Nasdaq C. erreichten am Donnerstag ein neues Allzeithoch. SAP klettert am Freitag auf über EUR 105 und markiert damit ebenfalls ein Allzeithoch.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt von 0,44 % in der Vorwoche auf aktuell 0,39 %. Dagegen bleibt die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) stabil zur Vorwoche bei 2,92 %.

Ein Euro wird zum US-Dollar um 1,3 % billiger und liegt aktuell bei 1,1596.

Die Feinunze Gold verbilligt sich um 1,0 % auf 1.285,25 USD. Und die Ölsorte Brent fällt deutlich um 4,4 % auf 73,00 USD.

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Highlights der Woche

Die aktuellen ZWE-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind jetzt auf den niedrigsten Stand seit September 2012 gefallen.

Selbst die Deutsche Bundesbank reduzierte ihre Konjunkturprognose für Deutschland um 0,5 % auf aktuell 2,0 %. Für das nächste Jahr rechnet sie nun mit 1,9 % und für 2020 mit 1,6 %.

Die Europäische Kommission wird ab dem 1. Juli neue Import-Zölle auf bestimmte Produkte aus den USA einführen als Reaktion auf die nun geltenden Importzölle der USA auf Aluminium und Stahl.

Ausserdem hat der amerikanische Präsident Import-Zölle auf chinesische Technologieprodukte in Höhe von USD 50 Mrd. verhängt. Die chinesische Regierung hat daraufhin die bereits schon erzielten Ergebnisse in den laufenden Handelsgesprächen zwischen China und den USA als unwirksam bezeichnet und entsprechende Gegenmassnahmen in gleicher Höhe angekündigt.

Die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve erhöhte den Leitzins nochmals leicht auf eine Spanne von jetzt 1,75-2,0 %.

In Europa wird die Europäische Zentralbank das laufende Anleihen-Kaufprogramm in Höhe von EUR 30 Mrd. pro Monat jetzt in zwei Schritten bis Ende 2018 tatsächlich beenden. Auslaufende Anleihen sollen aber weiterhin noch ersetzt werden.

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Daten der Woche

Performance 24/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 301,9 %0,7 %
M-Dax1,1 %2,9 %
T-Dax2,1 %13,2 %
USA:
Dow Jones 30-0,9 %1,5 %
Nasdaq C.1,3 %12,2 %
Frankreich1,0 %3,6 %
Grossbritannien-0,6 %-0,7 %
Österreich0,0%-2,1 %
Schweiz1,5 %-7,9 %
Japan0,7 %0,4 %
Volatilität:
Deutschland-16,0 %-6,2 %
USA-1,6 %8,5 %
Wechselkurse:
EUR in USD-1,3 %-3,3 %
Gold:
Feinunze (USD)-1,0 %-0,9 %
Öl:
Brent (USD)-4,4 %9,2 %

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Ausblick auf die nächste Woche

Die nächsten Wochen werden weiter geprägt sein durch die vielseitigen Handelsstreitigkeiten mit den USA, die sich direkt und indirekt auf Deutschland auswirken können.

Ausserdem scheint der aktuelle Streit innerhalb der Union von CDU/CSU zu einzelnen Aspekten des Asyl-Masterplans zu eskalieren. Dieser hat hohes Potenzial, die jetzige Regierungskoalition stark zu beeinträchtigen.

Es wird langsam ungemütlich.

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Bericht: KW 23 2018

Liebe Börsianer,

der deutsche Aktienmarkt hat sich in der letzten Woche vor dem G7-Gipfel kaum bewegt !

Der Leitindex Dax 30 schliesst bei 12.767 Punkten, steigt in der Woche nur um 0,3 % und liegt seit Jahresbeginn mit -1,2 % leicht im Minus. Und der US-amerikanische Leitindex Dow Jones 30 schliesst bei 25.317 Punkten, gewinnt auf Wochensicht immerhin 2,8 % und steht seit Anfang des Jahres nun 2,4 % im Plus. Die Volatilität in Deutschland und den USA verringert sich weiter und liegt auf dem Niveau zum Jahresbeginn.

Der Dax 30 liegt weiterhin nah an der GD 200-Linie und auch der GD 38-Linie.

In der Woche über 10 % verändert haben sich die Kurse von Wacker Chemie (-17,0 %) und SMA Solar Technology (-14,0 %).

Der G7-Gipfel in Kanada machte die aktuellen Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und den übrigen 6 Ländern Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Kanada und Japan mehr als deutlich und endete in einem Eklat. Der amerikanische Präsident Trump reiste bereits vorzeitig nach Singapur zur Vorbereitung des Treffens mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim ab und zog seine Zustimmung zu der G7-Abschlusserklärung nachträglich per Twitter zurück:

… Based on Justin´s false statements at his news conference, and the fact that Canada is charging massive Tariffs to our US farmers, workers and companies, I have instructed our U.S. Reps not to endorse the Communique as we look at Tariffs on automobiles flooding the U.S. Market! …

Das Handelsbilanzdefizit der USA lag 2017 bei 863 MRD USD. Dies möchte die amerikanische Regierung reduzieren während die übrigen Handelspartner weitere Zölle als unrechtmässig ansehen.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) steigt von 0,38 % in der Vorwoche auf aktuell 0,44 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) steigt ebenfalls von 2,88 % auf 2,92 %.

Der Euro wird zum US-Dollar um 0,7 % teurer und liegt aktuell bei 1,1754.

Die Feinunze Gold verteuert sich um 0,3 % auf 1.298,25 USD. Dagegen fällt die Ölsorte Brent um -0,5 % auf 76,34 USD.

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Daten der Woche

Performance 23/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 300,3 %-1,2 %
M-Dax0,5 %1,8 %
T-Dax0,4 %10,9 %
USA:
Dow Jones 302,8 %2,4 %
Nasdaq C.1,2 %10,8 %
Frankreich-0,3 %2,6 %
Grossbritannien-0,3 %-0,1 %
Österreich-0,2 %-2,1 %
Schweiz-1,3 %-9,3 %
Japan2,4 %-0,3 %
Volatilität:
Deutschland-4,4 %11,7 %
USA-9,5 %10,3 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,7 %-2,0 %
Gold:
Feinunze (USD)0,3 %0,1 %
Öl:
Brent (USD)-0,5 %14,2 %

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Ausblick auf die nächste Woche

Wichtigste Themen der kommenden Woche werden sicherlich die Folgen des G7-Gipfels sein in Bezug auf die Handelsstreitigkeiten und das G7-Format an sich. Parallel dürften die Ergebnisse des Treffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) im chinesischen Qingdao interessant sein.

Am Mittwoch kommt die US-Notenbank zusammen und am Donnerstag die Europäische Zentralbank. Beide Treffen werden weitere Erkenntnisse über die weiteren Zinsschritte in den USA und das geplante Auslaufen der Anleihekäufe in Europa bringen.

Deutsche und europäische Konjunkturindikatoren zeigen aktuell ein gemischtes Bild und der deutsche Leitindex pendelt seit rund einem Jahr zwischen 12.000 und 13.500 Punkten. Die sich abzeichnenden Handelskonflikte mit den USA haben ganz erhebliches Potenzial, sich weiter negativ auszuwirken.

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Bericht: KW 19 2018

Liebe Börsianer,

in der letzten Woche haben die Aktienkurse weltweit klar hinzugewonnen !

Der deutsche Leitindex Dax 30 schliesst mit 13.001 Punkten, legt damit auf Wochensicht 1,4 % zu und steht seit Jahresbeginn wieder im Plus bei 0,6 %. Der US-amerikanische Dow Jones 30 klettert sogar um 2,3 % und erreicht damit in diesem Jahr auch ein leichtes Plus mit 0,5 %. Die Volatilität sowohl in Deutschland als auch in den USA hat sich weiter reduziert.

Über 10 % verändert haben sich die Kurse von Aixtron (+11,1 %), Jenoptik (+13,9 %) und SLM Solutions (+11,2 %).

Am vergangenen Dienstag hat der amerikanische Präsident den Ausstieg aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran und kurze Zeit später die ersten neuen Sanktionen bekanntgegeben. Firmen müssen innerhalb von 180 Tagen ihre laufenden Geschäfte mit dem Iran beenden, um nicht selbst mit Sanktionen der USA belegt zu werden.

Die Frist der Ausnahmeregelung von US-Zöllen auf Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union läuft am 1. Juni aus.

Die deutschen Exporte fallen im März um 1,8 % zum Vorjahr, die Importe sogar um 2,3 %.

Die Verbraucherpreise in den USA steigen um 2,5 % in den letzten 12 Monaten und nähern sich damit der Zielmarke der Notenbank Fed an.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt leicht von 0,55 % in der Vorwoche auf aktuell 0,54 %. Dagegen steigt die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) wieder von 2,94 % auf 2,97 % an und bleibt weiterhin nah an der 3 %-Marke.

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Daten der Woche

Performance 19/20181 WocheYTD
Deutschland:
Dax 301,4 %0,6 %
M-Dax1,2 %1,9 %
T-Dax3,1 %9,9 %
USA:
Dow Jones 302,3 %0,5 %
Nasdaq C.2,7 %7,2 %
Frankreich0,5 %4,3 %
Grossbritannien2,1 %0,5 %
Österreich2,1 %3,0 %
Schweiz1,0 %-4,1 %
Japan1,3 %0,0 %
Volatilität:
Deutschland-5,4 %0,0 %
USA-14,4 %14,6 %
Wechselkurse:
EUR in USD-0,3 %-0,5 %

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Ausblick auf die nächste Woche

In der kommenden Woche werden die ersten Schätzungen zum Bruttoinlandsprodukt Q1 2018 für Deutschland, Europa und die Eurozone veröffentlicht.

Ausserdem kommen die ZEW Konjunkturerwartungen und die Inflationsrate für Deutschland.

Für Europa und die Eurozone gibt es dann noch Daten zur Inflation und zum Aussenhandel.

Interessanterweise haben die deutschen Aktien in den letzten Wochen ein positives Momentum gewonnen trotz der politischen Großwetterlage.

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Aktien-Indikator IV

Liebe Börsianer,

SHAREadvice hat einen Einflussfaktor und in Folge den Aktien-Indikator selbst angepasst !

Der deutsche Leitindex Dax 30 verzeichnet seit Jahresbeginn endlich wieder einen leichten Kursgewinn (0,2 %) und hat die GD 200-Linie nach oben gekreuzt.

Der Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran wirkt sich bisher kaum auf die Aktienkurse aus. Die bisherige Ausnahmeregelung von Importzöllen der USA auf Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union wurde bis zum 1. Juni verlängert.

Der Einflussfaktor Kurstrend verbessert sich wieder von ROT auf GELB. Damit wechselt auch der Aktien-Indikator von ROT zurück auf GELB.

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Bericht: KW 18 2018

Liebe Börsianer,

in der vergangenen Woche haben vor allem die deutschen Aktienkurse wieder klar zugelegt !

Der deutsche Leitindex Dax 30 verbessert sich auf Wochensicht um 1,9 % und liegt jetzt seit Jahresbeginn nur noch bei -0,8 %. Dagegen verliert der US-amerikanische Dow Jones 30 leicht mit -0,2 % und verbleibt seit Jahresanfang bei -1,8 %. Die Volatilität am deutschen Aktienmarkt nähert sich wieder dem Wert zu Beginn des Jahres. Nur am US-amerikanischen Markt ist die Volatilität noch spürbar höher als Anfang Januar.

Über 10 % gestiegen sind Pfeiffer Vacuum und Apple.

In der Woche hat der amerikanische Präsident die Frist der Ausnahmeregelung von US-Zöllen auf Stahl und Aluminium aus der EU nur um einen Monat auf den 1. Juni verlängert.

Dagegen hat die US-Notenbank Fed noch keine weitere Zinsanhebung beschlossen.

Die Arbeitslosen-Quote in Europa liegt aktuell bei 7,1 % (Vorjahr: 7,9 %) sowie in der Eurozone bei 8,5 % (Vorjahr: 9,4 %). Und die Arbeitslosen-Quote in den USA fällt sogar auf 3,9 %.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) sinkt von 0,58 % in der Vorwoche auf aktuell 0,55 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) fällt ebenso von 2,98 % auf 2,94 %, nachdem diese gegen Ende April ja bereits die 3 %-Marke überschritten hatte.

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Daten der Woche

Performance1 WocheYTD
Deutschland:
Dax 301,9 %-0,8 %
M-Dax2,0 %0,7 %
T-Dax2,7 %6,6 %
USA:
Dow Jones 30-0,2 %-1,8 %
Nasdaq C.1,3 %4,4 %
Frankreich0,6 %3,8 %
Grossbritannien0,9 %-1,6 %
Österreich-0,8 %0,8 %
Schweiz0,7 %-5,1 %
Japan0,0 %-1,3 %
Volatilität:
Deutschland-2,4 %5,7 %
USA-4,2 %33,8 %
Wechselkurse:
EUR in USD-0,8 %-0,2 %

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Ausblick auf die nächste Woche

In der folgenden Woche gibt es dann frische Zahlen zum Aussenhandel in Deutschland sowie zur Preisentwicklung in den USA.

Zum Ende der Woche wird die US-Regierung sehr wahrscheinlich ihre Entscheidung über das Atom-Abkommen mit dem Iran bekanntgeben.

Die Handelsgespräche der USA sowohl mit China als auch mit Europa über den Abbau von Importbeschränkungen und den Ausgleich von bilateralen Handelsbilanzdefiziten sind auch weiterhin das bestimmende Thema.

Immerhin verläuft die Berichtssaison in den USA und Deutschland recht vielversprechend.

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Bericht: KW 13 2018

Liebe Börsianer,

in der verkürzten Woche vor Ostern haben sich die globalen Aktienkurse generell erholt.

Der deutsche Leitindex Dax 30 gewinnt auf Wochensicht 1,8 % hinzu und liegt für dieses Jahr noch bei -6,4 %. Und der US-amerikanische Dow Jones 30 legt sogar 2,4 % zu und steht seit Jahresbeginn bei -2,5 %. Die Volatilitäten für deutsche und amerikanische Aktien sind deutlich zurückgegangen.

Über 10 % gefallen sind Dialog Semiconductor wegen der Abhängigkeit von Apple, Nordex, SMA Solar und natürlich Tesla wegen des Rückrufs vom Model S.

Der Economic Sentiment Indicator (ESI) für die Europäische Union fällt zum dritten Mal in Folge auf nun 112,5 Punkte.

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board) verschlechtert sich wieder auf 127,7 Punkte.

Das Gross Domestic Product (GDP) Q4 2017 in den USA ist um 2,9 % auf annualisierter Basis gewachsen. Dies entspricht einem Wachstum für das Gesamtjahr 2017 von 2,3 %.

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen nach vorläufiger Schätzung um 1,6 %.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt weiter von 0,52 % in der Vorwoche auf aktuell 0,50 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) sinkt ebenfalls von 2,82 % auf 2,77 %.

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Daten der Woche

Performance1 WocheYTD
Deutschland:
Dax 301,8 %-6,4 %
M-Dax1,5 %-2,3 %
T-Dax-2,4 %-1,4 %
USA:
Dow Jones 302,4 %-2,5 %
Nasdaq C.-1,0 %2,3 %
Frankreich1,4 %-2,7 %
Grossbritannien2.0 %-8,2 %
Österreich0,5 %0,2 %
Schweiz2,1 %-6,8 %
Japan4,1 %-5,8 %
Volatilität:
Deutschland-15,0 %30,3 %
USA-19,7 %80,9 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,0 %2,6 %

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Ausblick auf die nächste Woche

In der kommenden Woche gibt es am Mittwoch die aktuellen Zahlen zum Arbeitsmarkt sowie vorläufige Daten (Flash) zur Inflation für Europa & Eurozone. Am Freitag wird dann der neue Arbeitsmarktbericht aus den USA veröffentlicht.

Die globalen Handelsbeschränkungen und deren mögliche Folgen für die weltweite Konjunktur werden ganz sicher auch in der kommenden Woche ein sehr wichtiges Thema bleiben.

Ausserdem lohnt sich weiterhin ein ernster Blick auf die Technologie-Werte in den USA und in Deutschland.

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Bericht: KW 12 2018

Liebe Börsianer,

in der letzten Woche haben die Aktienkurse weltweit deutlich verloren.

Der deutsche Leitindex Dax 30 verliert auf Wochensicht 4,1 % und liegt jetzt seit Jahresbeginn sogar bei -8,0 %. Der amerikanische Dow Jones verliert mit 5,7 % in der letzten Woche noch mehr und liegt seit Jahresbeginn bei -4,8 %. Die Volatilität ist für deutsche und amerikanische Aktien sehr heftig angestiegen.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen aus der vergangenen Woche sind von 17,8 Punkten auf nur noch 5,1 gefallen. Und der ifo Geschäftsklimaindex sinkt leicht von 115,4 Punkten auf 114,7.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat die Leitzinsen wie erwartet um weitere 0,25 % auf nun 1,50-1,75 % angehoben und aufgrund der optimistischen Konjunkturprojektion noch weitere Zinsschritte angedeutet.

Die Rendite der Bundesanleihen (10 Jahre) fällt von 0,57 % in der Vowoche auf aktuell 0,52 %. Und die Rendite der US-Anleihen (10 Jahre) steigt ganz leicht von 2,81 % auf jetzt 2,82 %.

 

Performance1 WocheYTD
Deutschland:
Industrie (Dax 30)-4,1 %-8,0 %
Mittelstand (M-Dax)-1,7 %-3,8 %
Technologie (T-Dax)-4,7 %1,0 %
USA:
Industrie (Dow Jones)-5,7 %-4,8 %
Technologie (Nasdaq)-6,5 %1,3 %
Frankreich-3,6 %-4,1 %
Grossbritannien-3,1 %-10,0 %
Österreich-1,0 %-0,3 %
Schweiz-3,6 %-8,7 %
Japan-4,9 %-9,4 %
Volatilität:
Deutschland40,9 %53,4 %
USA57,4 %125,3 %
Wechselkurse:
EUR in USD0,0 %2,6 %

In der kommenden Woche gibt es am Dienstag neue Konjunkturdaten für Europa & Eurozone und zum US-Verbrauchervertrauen. Am Mittwoch kommen dann die finalen Zahlen zum Gross Domestic Product Q4 2017 aus den USA und am Donnerstag folgen die vorläufige Zahlen zur Inflation in Deutschland.

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