Bericht: KW 42 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

die Kur­se ha­ben sich vor­erst auf nied­ri­gem Ni­veau in der Wo­che KW 42 sta­bi­li­siert !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 be­en­det die Wo­che mit 11.554 Punk­ten, steigt leicht um 0,3 % auf Wo­chen­sicht und liegt YTD da­mit im­mer noch bei -10,6 %. Er ver­bes­sert sich in der ers­ten Wo­che in Fol­ge und liegt un­ge­fähr 950 Punk­te un­ter sei­ner GD 200-Li­nie. Der Dax 30 ver­bleibt ak­tu­ell 15,0 % un­ter sei­nem All­zeit-Hoch vom 23. Ja­nu­ar.

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­des Dow Jo­nes 30 schliesst bei 25.444 Punk­ten, ver­bes­sert sich so­mit auf Wo­chen­sicht um 0,4 % und steht YTD im­mer­hin noch im Plus bei 2,9 %. Er steigt in der ers­ten Wo­che in Fol­ge und liegt ca. 300 Punk­te über sei­ner GD 200-Li­nie. Der Dow Jo­nes 30 steht nun 5,6 % un­ter dem All­zeit-Hoch vom 3. Ok­to­ber.

Die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land fällt zu­rück auf 19,0 Punk­te (YE 2017: 14,2). Auch in den USA geht die Vo­la­ti­li­tät zu­rück auf im­mer noch 19,9 Punk­te (YE 2017: 11,0).

In der letz­ten Wo­che um mehr als 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Ak­ti­en­kur­se von Bo­rus­sia Dort­mund (+17,5 %), Sixt (+15,4 %), Stein­hoff (+11,4 %) und Fre­se­ni­us Me­di­cal Care (-16,9 %).

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt wei­ter nach un­ten auf 0,40 %. Und die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) ver­än­dert sich nicht bei 3,17 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar um 0,9 % bil­li­ger und schliesst in die­ser Wo­che bei 1,15 USD. Die Fein­un­ze Gold ver­bes­sert sich noch­mal um 0,7 % auf 1.228 USD. Und die Öl­sor­te Brent fällt in der Wo­che um wei­te­re 0,7 % auf 80 USD.

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1. The­men der Wo­che

Die ak­tu­el­len ZEW Kon­junk­tur­er­war­tun­gen sind be­mer­kens­wert stark ge­fal­len auf -24,7 Punk­te. Schlech­ter war die­ser Wert zu­letzt im Au­gust 2012:

ZEW Kon­junk­tur­er­war­tun­gen Ok­to­ber 2018

Fre­se­ni­us Me­di­cal Care, Daim­ler und Hei­del­berg­Ce­ment ha­ben je­weils ihre Pro­gno­sen für das Ge­samt­jahr ge­senkt.

SAP hat da­ge­gen noch­mal die Jah­res­pro­gno­se er­höht, ob­wohl die ope­ra­ti­ve Mar­ge wohl nicht ganz den Er­war­tun­gen ent­sprach.

Das chi­ne­si­sche Sta­tis­tik­amt hat ein Wirt­schafts­wachs­tum von nur noch 6.5 % im 3. Quar­tal ver­öf­fent­licht. Gleich­zei­tig fällt auch der Shang­hai Com­po­si­te YTD auf -24,8 %.

Der Mi­cro­soft-Mit­grün­der Paul Al­len ist in der ver­gan­ge­nen Wo­che ge­stor­ben.

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2. Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 42/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 300,3 %-10,6 %
M-Dax1,2 %-7,8 %
T-Dax2,5 %4,8 %
USA:
Dow Jo­nes 300,4 %2,9 %
Nasdaq C.-0,6 %7,9 %
Frank­reich-0,2 %-4,3 %
Gross­bri­tan­ni­en0,8 %-8,3 %
Ös­ter­reich0,9 %-5,5 %
Schweiz2,4 %-5,4 %
Ja­pan-0,7 %-1,0 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-0,9 %-4,4 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)0,7 %-5,3 %
Öl:
Brent (USD)-0,7 %19,7 %

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3. Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

Die Be­richts­sai­son läuft wei­ter auf Hoch­tou­ren.

ifo und GfK ver­öf­fent­li­chen am Don­ners­tag ihre ak­tu­el­len Zah­len.

Am Frei­tag dürf­te auch Stan­dard & Poors die neu­es­te Ein­schät­zung zu Ita­li­en be­kannt ge­ben.

Der Hö­he­punkt ei­nes lang­jäh­ri­gen Kon­junk­tur­zy­klus scheint sicht­bar und die bis­her vor­ge­leg­ten Quar­tals­zah­len in Deutsch­land und den USA sind eher durch­wach­sen.

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Bericht: KW 41 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

das war eine frus­trie­ren­de und be­un­ru­hi­gen­de Wo­che KW 41 für die welt­wei­ten Ak­ti­en­märk­te !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 be­schliesst die Wo­che bei 11.524 Punk­ten, fällt stark um 4,9 % auf Wo­chen­sicht und liegt YTD da­mit bei -10,8 %. Er ver­schlech­tert sich drei Wo­chen in Fol­ge und liegt rund 1.000 Punk­te un­ter sei­ner GD 200-Li­nie. Der Dax 30 steht jetzt 15,2 % un­ter sei­nem All­zeit-Hoch vom 23. Ja­nu­ar.

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­des Dow Jo­nes 30 en­det bei 25.340 Punk­ten, sinkt da­mit auf Wo­chen­sicht um sat­te 4,2 % und steht YTD nur noch im leich­ten Plus bei 2,5 %. Er liegt ganz we­nig über sei­ner GD 200-Li­nie. Der Dow Jo­nes 30 be­wegt sich 6,0 % un­ter dem All­zeit-Hoch vom 3. Ok­to­ber.

Die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land steigt deut­lich auf nun 20,0 Punk­te (29.12.2017: 14,2). Auch in den USA steigt die Vo­la­ti­li­tät noch deut­li­cher auf 21,3 Punk­te (29.12.2017: 11,0).

In der ver­gan­ge­nen Wo­che um mehr als 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Ak­ti­en­kur­se von Dia­log Se­mi­con­duc­tor (+ 20,0 %), Wire­card (-11,1 %), Nor­ma (-11,1 %), Gea (-11,6 %), De­li­very Hero (-11,6 %), Ger­res­hei­mer (-11,8 %), S+T (-12,6 %), Dürr (-12,8 %) und Jen­op­tik (-13,8 %).

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt leicht auf 0,53 %. Auch die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) sinkt et­was auf 3,17 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar wie­der um 0,6 % teu­rer und schliesst bei 1,16 USD. Die Fein­un­ze Gold ver­bes­sert sich wei­ter um 1,3 % auf 1.220 USD. Nur die Öl­sor­te Brent fällt in der Wo­che um 4,2 % auf 81 USD.

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1. The­men der Wo­che

Nach dem In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fond hat nun auch die Bun­des­re­gie­rung in der ak­tu­el­len Herbst­pro­jek­ti­on die Kon­junk­tur­aus­sich­ten für Deutsch­land auf je­weils 1,8 % für 2018 und 2019 ge­senkt (preis­be­rei­nigt):

BMWi Herbst­pro­jek­ti­on 2018

Die neu­en Ak­ti­en des On­line-Mö­bel­händ­lers West­wing fal­len zum Wo­chen­schluss un­ter den Aus­ga­be­kurs. Da­ge­gen schlies­sen die neu­en Ak­ti­en von Knoor-Brem­se über dem Aus­ga­be­kurs.

Die US-ame­ri­ka­ni­schen Gross­ban­ken JP Mor­gan Cha­se, Ci­tigroup und Wells Far­go ha­ben sehr gute Quar­tals­zah­len vor­ge­legt.

Ap­ple gibt sei­nem Zu­lie­fe­rer Dia­log Se­mi­con­duc­tor un­ter an­de­rem eine Fi­nanz­sprit­ze in Höhe von EUR 300 Mio.

Das ita­lie­ni­sche Par­la­ment hat ei­nem Haus­halts­plan zu­ge­stimmt, wel­cher ein De­fi­zit von 2,4 % vom Brut­to­in­lands­pro­dukt für 2019 vor­sieht.

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2. Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 41/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-4,9 %-10,8 %
M-Dax-5,6 %-8,9 %
T-Dax-5,8 %2,2 %
USA:
Dow Jo­nes 30-4,2 %2,5 %
Nasdaq C.-3,7 %8,6 %
Frank­reich-4,9 %-4,1 %
Gross­bri­tan­ni­en-4,4 %-9,0 %
Ös­ter­reich-4,9 %-6,4 %
Schweiz-4,2 %-7,7 %
Ja­pan-4,6 %-0,3 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,6 %-3,5 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)1,3 %-5,9 %
Öl:
Brent (USD)-4,2 %20,5 %

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3. Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

Die Be­richts­sai­son nimmt wei­ter Fahrt auf. In Deutsch­land be­rich­tet am Don­ners­tag die SAP.

Aus­ser­dem kom­men die neu­en ZEW Kon­junk­tur­er­war­tun­gen.

Am Don­ners­tag kommt der Eu­ro­päi­sche Rat zu ei­nem ent­schei­den­den Tref­fen in Brüs­sel zum Bre­x­it zu­sam­men.

Und die Po­li­tik ver­ar­bei­tet si­cher noch die Er­geb­nis­se aus der Land­tags­wahl in Bay­ern.

Han­dels­krieg zwi­schen den USA und Chi­na, Zins­an­stieg in den USA, glo­ba­le Staats­ver­schul­dung, re­du­zier­te Wirt­schafts­aus­sich­ten und schar­fe Kurs­kor­rek­tu­ren. Zur Zeit muss man sich ziem­lich an­stren­gen, um noch op­ti­mis­tisch zu blei­ben.

Nicht zu ver­ges­sen, dass Deutsch­land 0:3 ge­gen die Nie­der­lan­de ver­lo­ren hat.

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Aktien-Indikator V

Lie­be Bör­sia­ner,

SHARE­ad­vice hat zwei Ein­fluss­fak­to­ren und da­mit auch den Ak­ti­en-In­di­ka­tor selbst an­ge­passt !

Der Ein­fluss­fak­tor Wirt­schaft ver­schlech­tert sich von GRÜN auf GELB.

Der In­ter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fond (IWF) hat sei­ne glo­ba­le Kon­junk­tur­pro­gno­se um je­weils 0,2 % auf jetzt 3,7 % für 2018 und 2019 ge­senkt. Die Wahr­schein­lich­keit für wei­te­re ne­ga­ti­ve Schocks sei ge­stie­gen, so der IWF. Für Deutsch­land pro­gnos­ti­ziert der IWF nur noch ein Wachs­tum von 1,9 % für die­ses und nächs­tes Jahr. In der Früh­jahrs­pro­jek­ti­on der Bun­des­re­gie­rung wa­ren dies im­mer­hin noch 2,3 % für 2018 und 2,1 % für 2019.

Der Ein­fluss­fak­tor Kurs­trend ver­schlech­tert sich eben­falls von GELB auf ROT.

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 schliesst mit nur 11.713 Punk­ten und da­mit drei Han­dels­ta­ge in Fol­ge un­ter 12.000 Punk­ten. Er mar­kiert ein neu­es Jah­res­tief und liegt jetzt YTD bei -9,3 %.

Der Ak­ti­en-In­di­ka­tor fällt als Kon­se­quenz von GELB auf ROT.

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Bericht: KW 40 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

das war eine eher un­er­freu­li­che Wo­che KW 40 für die Ak­ti­en­märk­te ins­ge­samt, auch wenn es in Deutsch­land we­gen des Fei­er­tags am Mitt­woch nur eine ver­kürz­te Wo­che ge­we­sen ist !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 be­en­det die Wo­che mit 12.112 Punk­ten, fällt da­mit um 1,1 % auf Wo­chen­sicht und liegt YTD jetzt nur noch bei -6,2 %. Er ver­schlech­tert sich da­mit zwei Wo­chen in Fol­ge und ver­bleibt wei­ter deut­lich un­ter sei­ner GD 200-Li­nie.

Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­des Dow Jo­nes 30 schliesst bei 26.447 Punk­ten, bleibt da­mit auf Wo­chen­sicht kaum ver­än­dert und steht YTD im Plus bei 7,0 %. Er liegt sta­bil und weit über sei­ner GD 200-Li­nie.

Die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land steigt wei­ter an auf 16,9 Punk­te (29.12.2017: 14,2). Auch in den USA steigt die Vo­la­ti­li­tät auf 14,8 Punk­te (29.12.2017: 11,0).

In der letz­ten Wo­che um über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Ak­ti­en­kur­se von Scout24 (-10,4 %), RIB Soft­ware (-10,4 %), Nordex (-11,7 %) und  RWE (-12,1 %).

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) legt zu auf 0,5 %. Auch die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) klet­tert auf jetzt 3,2 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar um 0,6 % leich­ter und schliesst bei 1,15 USD. Die Fein­un­ze Gold ver­bes­sert sich da­ge­gen um 1,4 % auf 1.204 USD. Und die Öl­sor­te Brent wird eben­falls 1,4 % teu­rer mit 84 USD.

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1. The­men der Wo­che

Die Ak­tie von RWE hat er­heb­li­che Ver­lus­te hin­neh­men müs­sen we­gen der Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­rich­tes Müns­ter, die Ro­dun­gen im Ham­ba­cher Forst vor­erst zu un­ter­sa­gen.

Ita­li­en plant mit ei­ner Neu­ver­schul­dung von 2,4 % vom Brut­to­in­lands­pro­dukt für das nächs­te Jahr, was zu er­heb­li­cher Un­ru­he an den eu­ro­päi­schen Fi­nanz­märk­ten führt.

In den USA fällt die Ar­beits­lo­sen­quo­te im Sep­tem­ber auf nur noch 3,7 %:

US Bu­reau of La­bor Sta­tis­tics: Em­ploy­ment Si­tua­ti­on Sum­ma­ry

Das Zins­ni­veau in den USA steigt kon­ti­nu­ier­lich wei­ter an und über­schrei­tet nun klar die Mar­ke von 3 % für 10-jäh­ri­ge An­lei­hen. Dies dürf­te zu ganz er­heb­li­chen Ka­pi­tal­ab­flüs­sen nicht nur aus den Schwel­len­län­dern füh­ren.

Nach ak­tu­el­len Me­di­en­be­rich­ten soll es Chi­na ge­lun­gen sein, Spio­na­ge­chips auf Pla­ti­nen für Ser­ver der Fir­ma Su­per Mi­cro Com­pu­ter ein­zu­bau­en. Die­se Fir­ma mit Sitz in Ka­li­for­ni­en ist auf gros­se Ser­ver spe­zia­li­siert, wel­che in gros­sem Um­fang in der IT-Bran­che ein­ge­setzt wer­den.

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2. Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 40/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-1,1 %-6,2 %
M-Dax-2,8 %-3,5 %
T-Dax-2,4 %8,5 %
USA:
Dow Jo­nes 300,0 %7,0 %
Nasdaq C.-3,2 %12,8 %
Frank­reich-2,4 %0,9 %
Gross­bri­tan­ni­en-2,5 %-4,8 %
Ös­ter­reich0,4 %-1,6 %
Schweiz-0,5 %-3,6 %
Ja­pan-1,4 %4,5 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-0,6 %-4,1 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)1,4 %-7,2 %
Öl:
Brent (USD)1,4 %25,8 %

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3. Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der nächs­ten Wo­che be­ginnt wie­der die Be­richts­sai­son für das ab­ge­lau­fen­de Quar­tal.

Und am kom­men­den Sonn­tag ist Land­tags­wahl in Bay­ern.

Die Kon­junk­tur­aus­sich­ten trü­ben sich auf brei­ter Front ein und die Ak­ti­en­märk­te pen­deln bes­ten­falls seit­lich. Vor al­lem die Tech­no­lo­gie­wer­te lei­den zur Zeit deut­lich. Hof­fent­lich sind das nur be­grenz­te Aus­gleichs­be­we­gun­gen ei­ner tech­ni­schen Kon­so­li­die­rung. Aber bit­te nicht der Be­ginn ei­ner sys­te­ma­ti­schen Trend­um­kehr ?

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Kurzmeldung 23.09.

Lie­be Bör­sia­ner,

die Deut­sche Bör­se hat die Zu­sam­men­set­zung ih­rer Leit­in­di­zes über­ar­bei­tet und da­bei auch die bran­chen­ab­hän­gi­gen Auf­tei­lun­gen an­ge­passt. Dies hat un­ter an­de­rem Aus­wir­kun­gen auf die Ab­bil­dung von Tech­no­lo­gie­wer­ten in den ver­schie­de­nen In­di­zes und die An­zahl von Wer­ten in den In­di­zes an sich.

Die­se Än­de­run­gen wer­den ab dem 24. Sep­tem­ber wirk­sam.

Die ak­tu­el­len Kurs­an­pas­sun­gen im Tech­no­lo­gie­be­reich dürf­ten auch dar­auf zu­rück­zu­füh­ren sein.

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Bericht: KW 33 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

die deut­schen und eu­ro­päi­schen Ak­ti­en­märk­te ha­ben in der ab­ge­lau­fe­nen Wo­che KW 33 klar ver­lo­ren, wäh­rend der ame­ri­ka­ni­sche Ak­ti­en­markt leicht zu­le­gen konn­te !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 be­en­det die Wo­che mit 12.211 Punk­ten, fällt um gan­ze 1,7 % auf Wo­chen­sicht und liegt YTD jetzt nur noch bei -5,5 %. Er ver­schlech­tert sich da­mit drei Wo­chen in Fol­ge und ge­winnt zum Vor­jah­res­wert noch 0,4 %.

Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­des Dow Jo­nes 30 schliesst bei 25.669 Punk­ten, steigt um sat­te 1,4 % und steht YTD im Plus bei 3,8 %. Er klet­tert so­mit zwei Wo­chen nach­ein­an­der und ge­winnt zum Vor­jah­res­wert be­acht­li­che 18,4 %.

Die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land steigt leicht an auf 17,95 Punk­te (29.12.2017: 14,15). Da­ge­gen fällt in den USA die Vo­la­ti­li­tät auf 12,64 Punk­te (29.12.2017: 11,04).

Der Dax 30 liegt deut­lich un­ter sei­ner GD 50-Li­nie und der GD 200-Li­nie, wo­bei die GD 50-Li­nie seit rund 6 Mo­na­ten un­ter­halb der GD 200-Li­nie ver­läuft. Und der Dow Jo­nes 30 steht so­wohl klar über der GD 50-Li­nie als auch der GD 200-Li­nie. Sei­ne GD 50-Li­nie be­wegt sich da­bei seit un­ge­fähr 2,5 Jah­ren über der GD 200-Li­nie.

In der letz­ten Wo­che um über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Ak­ti­en­kur­se von Aix­tron (-10,0 %), Sil­tro­nic (-12,0 %), Leo­ni (-13,8 %) und Bay­er (-16,0 %).

Tes­la fällt wie­der zu­rück auf un­ter 305,50 USD und ver­liert da­mit in der Wo­che 15,4 %. Elon Musk sorgt wei­ter­hin für er­heb­li­che Ver­wir­rung bei Ak­tio­nä­ren und Auf­sichts­be­hör­den mit sei­ner An­deu­tung, Tes­la wie­der von der Bör­se neh­men zu wol­len.

Wire­card er­reicht ein neu­es All­zeit­hoch mit 178,80 EUR und gilt als neu­er DAX-Kan­di­dat als Er­satz für die Com­merz­bank.

Und die Ak­tie des ita­lie­ni­schen Au­to­bahn­be­trei­bers At­lan­tia fällt in Mai­land um 23,8 % we­gen des tra­gi­schen Brü­cken­un­falls in Ge­nua.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt von 0,34 % in der Vor­wo­che auf 0,31 %. Auch die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) ver­liert von 2,90 % auf jetzt 2,87 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar um 0,6 % güns­ti­ger, liegt ak­tu­ell bei 1,1391 und ver­liert in die­sem Jahr 5,0 %.

Die Fein­un­ze Gold ver­bil­ligt sich noch­mals um statt­li­che 3,0 %, fällt da­mit un­ter die Mar­ke von 1.200 USD auf 1.178,40 USD und ver­liert seit Be­ginn des Jah­res 9,1 %. Und die Öl­sor­te Brent wird um 1,5 % güns­ti­ger, schliesst die­se Wo­che bei 71,86 USD und klet­tert da­mit seit An­fang die­ses Jah­res im­mer­hin noch 7,5 %.

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1. The­men der Wo­che

Die In­fla­ti­ons­ra­te hat sich in Deutsch­land im Juli nur leicht ab­ge­schwächt auf 2,0 % ge­gen­über dem Vor­jah­res­mo­nat (2,1 % im Juni und 2,2 % im Mai).

Die An­zahl der Er­werbs­tä­ti­gen in Deutsch­land wächst im 2. Quar­tal kräf­tig auf 44,8 Mil­lio­nen Er­werbs­tä­ti­ge und da­mit um 599.000 ge­gen­über dem Vor­jah­res­quar­tal.

Das deut­sche Brut­to­in­lands­pro­dukt ist im 2. Quar­tal um wirk­lich be­mer­kens­wer­te 0,5 % zum Vor­quar­tal ge­stie­gen nach 0,4 % im 1. Quar­tal. Dies be­deu­tet preis- und ka­len­der­be­rei­nigt eine Stei­ge­rung um 2,0 % zum Vor­jah­res­quar­tal.

Die ZEW Kon­junk­tur­er­war­tun­gen stei­gen auf -13,7 Punk­te an, lie­gen aber lei­der im­mer noch deut­lich un­ter dem lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt von 23,0 Punk­ten.

Die In­fla­ti­ons­ra­te in der Eu­ro­päi­schen Uni­on & Eu­ro­zo­ne ist im Juli wei­ter ge­stie­gen auf 2,2 % und 2,1 % ge­gen­über noch 2,1 % und 2,0 % im Juni.

Und das Brut­to­in­lands­pro­dukt von Eu­ro­päi­scher Uni­on & Eu­ro­zo­ne in Q2 wächst wie­der um 0,4 % zum Vor­quar­tal und so­mit 2,2 % zum Vor­jah­res­quar­tal (eben­falls 0,4 % in Q1).

Der Re­fe­renz­kurs der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank von Euro zu tür­ki­scher Lira (TRY) steigt auf 7,0282 TRY pro 1 EUR. Die tür­ki­sche Lira ver­liert da­mit in­ner­halb ei­nes Jah­res un­ge­fähr die Hälf­te ih­res Wer­tes ge­gen­über dem Euro.

Nach dem Ein­sturz der Mo­ran­di-Brü­cke in Ge­nua hat der Au­to­bahn­be­trei­ber fi­nan­zi­el­le Hil­fen für den Wie­der­auf­bau der Brü­cke in­ner­halb von 8 Mo­na­ten so­wie Ent­schä­di­gun­gen für die Op­fer in Höhe von rund EUR 500 Mio. an­ge­bo­ten.

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2. Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 33/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-1,7 %-5,5 %
M-Dax-1,1 %0,7 %
T-Dax-1,4 %13,9 %
USA:
Dow Jo­nes 301,4 %3,8 %
Nasdaq C.-0,3 %13,2 %
Frank­reich-1,3 %0,6 %
Gross­bri­tan­ni­en-1,4 %-1,7 %
Ös­ter­reich-1,9 %-4,6 %
Schweiz-0,3 %-4,0 %
Ja­pan-0,1 %-2,2 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land0,1 %26,9 %
USA-4,0 %14,5 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-0,6 %-5,0 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)-3,0 %-9,1 %
Öl:
Brent (USD)-1,5 %7,5 %

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3. Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der nächs­ten Wo­che fol­gen zu­nächst ak­tu­el­le Kenn­zah­len von IHS Mar­kit für Deutsch­land, Eu­ro­pa & Eu­ro­zo­ne und die USA.

Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt ver­öf­fent­licht die De­tails zum deut­schen Brut­to­in­lands­pro­dukt für Q2.

Vor al­lem aber tref­fen sich die füh­ren­den No­ten­ban­ker zum jähr­lich statt­fin­den­den Eco­no­mic Po­li­cy Sym­po­si­um in Jack­son Hole (USA) un­ter der Lei­tung der Fe­deral Re­ser­ve Bank of Kan­sas City:

Eco­no­mic Po­li­cy Sym­po­si­um 2018 (Jack­son Hole)

Die ak­tu­el­len po­li­ti­schen Dif­fe­ren­zen zwi­schen den USA und der Tür­kei wer­den si­cher noch wei­ter­ge­hen. Aber zu­min­dest schei­nen sich die USA und Chi­na zu den Han­dels­strei­tig­kei­ten jetzt doch wie­der ver­stän­di­gen zu wol­len. Bei­des soll­ten wir ge­nau ver­fol­gen.

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Bericht: KW 30 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

ins­be­son­de­re die deut­schen und eu­ro­päi­schen Ak­ti­en­märk­te ha­ben in der nun ab­ge­lau­fe­nen Wo­che KW 30 ei­nen wich­ti­gen Sprung nach vor­ne ge­macht !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 be­en­det die Wo­che mit 12.860 Punk­ten, steigt um gan­ze 2,4 % auf Wo­chen­sicht und liegt YTD jetzt nur noch bei -0,4 %. Er ver­bes­sert sich da­mit drei Wo­chen in Fol­ge und ge­winnt zum Vor­jah­res­wert 5,3 %.

Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­des Dow Jo­nes 30 schliesst bei 25.451 Punk­ten, steigt auch um im­mer­hin 1,6 % und steht YTD im Plus bei 3,0 %. Er klet­tert so­mit vier Wo­chen nach­ein­an­der und ge­winnt zum Vor­jah­res­wert sat­te 16,8 %.

Die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land fällt auf nur noch 14,01 Punk­te (29.12.2017: 14,15). Aber in den USA steigt die Vo­la­ti­li­tät noch­mals mi­ni­mal an auf 13,03 Punk­te (29.12.2017: 11,04).

Der Dax 30 hat erst sei­ne GD 50-Li­nie und da­nach auch sei­ne GD 200-Li­nie nach oben ge­kreuzt. Und der Dow Jo­nes 30 liegt so­wohl rund 900 Punk­te über der GD 200-Li­nie als auch un­ge­fähr 600 Punk­te ober­halb der GD 50-Li­nie.

In der letz­ten Wo­che um über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Kur­se von Ha­pag-Lloyd (+ 14,8 %), RIB Soft­ware (+11,5 %), Nor­ma (-11,4 %), SLM So­lu­ti­ons (-13,5 %) und Stein­hoff (-19,6 %).

Face­book fällt un­ter 175 USD und ver­liert da­mit in der Wo­che 16,5 %. Dies er­zeug­te auch den gröss­ten Ta­ges­ver­lust in der Ge­schich­te der Wall Street über rund USD 120 Mrd. Bör­sen­wert.

Al­pha­bet er­reicht mit 1.094 USD und Ama­zon mit 1.864 USD je­weils ein neu­es All­zeit­hoch.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) steigt wei­ter an von 0,32 % in der Vor­wo­che auf 0,41 %. Auch die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) steigt auch klar von 2,84 % auf jetzt 2,98 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar um 0,4 % güns­ti­ger, liegt ak­tu­ell bei 1,1625 und ver­liert in die­sem Jahr 3,1 %.

Die Fein­un­ze Gold ver­bil­ligt sich noch­mals um 0,4 % auf 1.223,95 USD und fällt seit Be­ginn des Jah­res bis­her um 5,6 %. Und die Öl­sor­te Brent wird um 6,0 % teu­rer, schliesst die­se Wo­che bei 77,39 USD und klet­tert da­mit seit An­fang die­ses Jah­res gan­ze 15,7 %.

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1. The­men der Wo­che

Das mit gros­ser Span­nung er­war­te­te Tref­fen des EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten Jean-Clau­de Juncker mit dem US-ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Do­nald Trump hat für gros­se Ent­span­nung ge­sorgt. Die USA ver­zich­ten zu­nächst auf neue Im­port­zöl­le für Au­to­mo­bi­le und stre­ben Ge­sprä­che über ei­nen grund­le­gen­den Ab­bau von Han­dels­hemm­nis­sen auf brei­ter Ebe­ne an. Im Ge­gen­zug soll die Eu­ro­päi­sche Uni­on noch viel stär­ker ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­te im­por­tie­ren (z.B. So­ja­boh­nen und Flüs­sig­gas). Tat­säch­lich gibt es aber bis­her kaum ge­eig­ne­te In­fra­struk­tur an den Hä­fen für ei­nen sol­chen Wa­ren­ver­kehr mit Flüs­sig­gas.

…Gre­at mee­ting on Tra­de to­day with and re­p­re­sen­ta­ti­ves of the Eu­ropean Uni­on. We have come to a very strong un­der­stan­ding and are all be­lie­vers in no ta­riffs, no bar­ri­ers and no sub­si­dies. Work on do­cu­ments has al­rea­dy star­ted and the pro­cess is mo­ving…

…Ob­vious­ly the Eu­ropean Uni­on, as re­p­re­sen­ted by and the United Sta­tes, as re­p­re­sen­ted by yours tru­ly, love each other!…

Do­nald Trump

 

Das Brut­to­in­lands­pro­dukt für Q2 in den USA hat sich an­nua­li­siert in der ers­ten Schät­zung auf ganz be­acht­li­che 4,1 % ge­stei­gert. Ge­ne­rell hän­gen un­ge­fähr zwei Drit­tel der ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schafts­leis­tung vom pri­va­ten Kon­sum ab.

Am letz­ten Mitt­woch brach die Ak­tie Face­book re­gel­recht ein. Das Quar­tals­er­geb­nis und vor al­lem der mo­de­ra­te Aus­blick auf Um­satz­wachs­tum, ak­ti­ve Nut­zer­zah­len und ope­ra­ti­ve Mar­ge führ­ten zu mas­si­ven Ge­winn­mit­nah­men.

Am Frei­tag ver­lor dann auch die Ak­tie von Twit­ter rund 20 % nach dem Quar­tals­be­richt un­ter an­de­rem we­gen leicht ge­sun­ke­ner Nut­zer­zah­len.

Nicht nur Ford und Ge­ne­ral Mo­tors ha­ben ihre Ge­winn­pro­gno­sen ge­kappt we­gen ge­stie­ge­ner Roh­stoff­kos­ten durch die neu ein­ge­führ­ten Im­port­zöl­le auf Stahl und Alu­mi­ni­um.

Die EZB hat ih­ren Kurs des lang­sa­men Aus­stiegs aus den An­lei­hen­käu­fen bis Ende die­ses Jah­res be­stä­tigt. Da­nach sol­len nur noch Er­satz­käu­fe für aus­lau­fen­de An­lei­hen ge­tä­tigt wer­den. Ers­te Zins­er­hö­hun­gen sei­en erst nach dem Som­mer 2019 zu er­war­ten:

Ma­rio Draghi, Pres­se­kon­fe­renz am 26. Juli 2018

Der ifo Ge­schäfts­kli­ma­in­dex ist nur ganz leicht von 101,8 auf 101,7 Punk­te zu­rück­ge­gan­gen.

Ser­gio Mar­chion­ne, der Kon­zern­chef von Fiat Chrys­ler, ist im Al­ter von 66 Jah­ren nach ei­ner Ope­ra­ti­on in ei­nem Zü­ri­cher Kran­ken­haus ge­stor­ben.

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2. Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 30/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 302,4 %-0,4 %
M-Dax1,5 %3,0 %
T-Dax2,6 %16,8 %
USA:
Dow Jo­nes 301,6 %3,0 %
Nasdaq C.-1,1 %12,1 %
Frank­reich2,1 %3,8 %
Gross­bri­tan­ni­en0,3 %0,2 %
Ös­ter­reich2,8 %-0,6 %
Schweiz2,0 %-2,2 %
Ja­pan0,1 %-0,2 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land-10,2 %-1,0 %
USA1,3 %18,0 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-0,4 %-3,1 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)-0,4 %-5,6 %
Öl:
Brent (USD)6,0 %15,7 %

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3. Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der nächs­ten Wo­che kom­men zu­nächst die In­fla­ti­ons­ra­te und die Ar­beits­markt-Sta­tis­ti­ken aus Deutsch­land. Da­ne­ben gibt es dann eben­falls die In­fla­ti­ons­ra­te und Ar­beits­markt­zah­len für Eu­ro­pa & Eu­ro­zo­ne.

Aus­ser­dem wer­den die vor­läu­fi­gen Da­ten zum Brut­to­in­lands­pro­dukt Q2 für Eu­ro­pa & Eu­ro­zo­ne be­kannt ge­ge­ben.

Schliess­lich tagt der Of­fen­markt­aus­schuss der ame­ri­ka­ni­schen No­ten­bank Fe­deral Re­ser­ve.

Die ak­tu­ell po­si­ti­ve Dy­na­mik zum glo­ba­len Han­dels­the­ma soll­te jetzt wirk­lich ge­nutzt wer­den.

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Bericht: KW 29 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

die glo­ba­len Ak­ti­en­märk­te ha­ben sich in der letz­ten Wo­che KW 29 trotz der be­un­ru­hi­gen­den po­li­ti­schen Gross­wet­ter­la­ge noch­mals leicht ver­bes­sert !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 schliesst bei 12.561 Punk­ten, steigt da­mit auf Wo­chen­sicht um 0,2 % und steht YTD noch bei -2,8 %. Er ver­bes­sert sich da­mit zwar zwei Wo­chen in Fol­ge, aber ver­liert da­ge­gen zum Vor­jah­res­wert 2,0 %.

Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­des Dow Jo­nes 30 en­det bei 25.058 Punk­ten, steigt eben­falls um 0,2 % und steht YTD be­reits im Plus bei 1,4 %. Er klet­tert so­mit drei Wo­chen nach­ein­an­der und ge­winnt zum Vor­jah­res­wert gan­ze 16,7 %.

Bei­de Vo­la­ti­li­tä­ten sind wie­der leicht er­höht und no­tie­ren ak­tu­ell in Deutsch­land bei 10,3 % so­wie in den USA bei 16,5 % über dem Wert vom Jah­res­an­fang.

Der Dax 30 steht rund 200 Punk­te un­ter der GD 200-Li­nie und un­ge­fähr 120 Punk­te un­ter der GD 50-Li­nie. Sei­ne GD 50-Li­nie liegt da­mit noch un­ter der GD 200-Li­nie. Deut­lich bes­ser sieht es beim Dow Jo­nes 30 aus, der ca. 500 Punk­te über sei­ner GD 200-Li­nie und knapp 300 Punk­te über der GD 50-Li­nie ver­bleibt. Sei­ne GD 50-Li­nie liegt hier klar über der GD 200-Li­nie.

In der ab­ge­lau­fe­nen Wo­che um über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Kur­se von VTG (+13,6 %) und Mor­pho­sys (+11,1 %).

Mi­cro­soft über­win­det die Mar­ke von 106 USD und er­reicht ein neu­es All­zeit­hoch.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) steigt wie­der leicht an von 0,29 % in der Vor­wo­che auf 0,32 %. Da­ge­gen sinkt die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) mi­ni­mal von 2,85 % auf nun 2,84 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar um 0,2 % teu­rer und liegt ak­tu­ell bei 1,1670.

Die Fein­un­ze Gold ver­bil­ligt sich wei­ter um 1,0 % auf 1.228,75 USD und ver­liert seit Be­ginn des Jah­res im­mer­hin 5,2 %. Und die Öl­sor­te Brent wird gar um 2,6 % güns­ti­ger und schliesst die­se Wo­che bei 73,00 USD.

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1. The­men der Wo­che

Nach der jüngs­ten Pro­gno­se des In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds wür­de das glo­ba­le Wachs­tum um bis zu 0,5 % ge­rin­ger aus­fal­len, wenn alle an­ge­kün­dig­ten Im­port­zöl­le tat­säch­lich um­ge­setzt wür­den.

Chris­ti­ne La­gar­de (IWF) zur ak­tu­el­len Lage

Der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Trump er­wägt wohl neue Im­port­zöl­le auf die ge­sam­ten Ein­fuh­ren aus Chi­na im Wert von USD 505 Mrd. pro Jahr.

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on hat eine Geld­bu­ße in Höhe von EUR 4,3 Mrd. ge­gen­über Goog­le fest­ge­legt we­gen de­ren Ver­stös­sen ge­gen das Wett­be­werbs­recht im Zu­sam­men­hang mit dem Be­triebs­sys­tem An­dro­id.

So­wohl der Vor­stands­vor­sit­zen­de als auch der Auf­sichts­rats­chef bei Thys­sen­Krupp sind jetzt zu­rück­ge­tre­ten auf­grund hef­ti­ger Stra­te­gie­dis­kus­sio­nen mit ak­ti­vis­ti­schen Hedge­fonds.

Ei­ni­ge Phar­ma­fir­men wie Pfi­zer, Merck und No­var­tis ha­ben ge­plan­te Preis­er­hö­hun­gen in den USA zu­rück­ge­nom­men oder zu­min­dest ver­scho­ben nach hef­ti­ger Kri­tik des US-Prä­si­den­ten.

Net­flix ver­lor rund 10 % we­gen nach­las­sen­der Dy­na­mik bei Neu­kun­den.

Die In­fla­ti­on in der Eu­ro­päi­schen Uni­on & Eu­ro­zo­ne liegt im Juni 2,0 % ge­gen­über dem Vor­jahr.

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2. Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 29/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 300,2 %-2,8 %
M-Dax0,6 %1,4 %
T-Dax1,9 %13,8 %
USA:
Dow Jo­nes 300,2 %1,4 %
Nasdaq C.-0,1 %13,3 %
Frank­reich-0,6 %1,6 %
Gross­bri­tan­ni­en0,2 %-0,1 %
Ös­ter­reich0,5 %-3,3 %
Schweiz1,5 %-4,2 %
Ja­pan0,4 %-0,3 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land10,6 %10,3 %
USA5,6 %16,5 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,2 %-2,7 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)-1,0 %-5,2 %
Öl:
Brent (USD)-2,6 %9,2 %

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3. Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

An die­sem Wo­chen­en­de kom­men die G20-Fi­nanz­mi­nis­ter in Bue­nos Ai­res zu­sam­men.

Und der EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Juncker trifft sich in der Wo­che mit dem US-Prä­si­den­ten zu Han­dels­ge­sprä­chen. Im­mer­hin steht die Dro­hung von wei­te­ren US-Im­port­zöl­len auf Au­to­mo­bi­le aus der EU im Raum.

Das ifo-In­sti­tut ver­öf­fent­licht den jüngs­ten Ge­schäfts­kli­ma-In­dex. Der EZB-Rat kommt zu sei­ner re­gel­mäs­si­gen Ta­gung zu­sam­men. Und eine ers­te Schät­zung zum Brut­to­in­lands­pro­dukt für Q2 kommt aus den USA.

Die glo­ba­le Po­li­tik be­ginnt, der Welt­wirt­schaft kon­kre­ten Scha­den zu­zu­fü­gen.

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Charts für 1. Halbjahr 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

SHARE­ad­vice hat jetzt die Charts der ganz grund­le­gen­den In­di­zes aus Deutsch­land und den USA für das 1. Halb­jahr 2018 zu­sam­men­ge­fasst:

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Bericht: KW 27 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

die glo­ba­len Ak­ti­en­märk­te ha­ben sich nach zwei recht ver­lust­rei­chen Wo­chen jetzt in der letz­ten Wo­che KW 27 end­lich wie­der et­was er­holt !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 schliesst bei 12.496 Punk­ten, steigt da­mit auf Wo­chen­sicht um 1,5 % und steht YTD noch bei -3,3 %. Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­des Dow Jo­nes 30 en­det bei 24.456 Punk­ten, steigt eben­falls um 0,8 % und steht YTD noch im Mi­nus bei -1,1 %. Bei­de Vo­la­ti­li­tä­ten sind klar ge­fal­len und no­tie­ren ak­tu­ell in Deutsch­land bei 13,0 % so­wie in den USA bei 21,1 % über dem Wert vom Jah­res­an­fang.

Der Dax 30 steht noch rund 250 Punk­te un­ter der GD 200-Li­nie und gleich­zei­tig der GD 50-Li­nie. Bes­ser steht es hier um den Dow Jo­nes 30, der sei­ne GD 200-Li­nie nach oben ge­kreuzt hat und noch leicht un­ter der GD 50-Li­nie ver­bleibt.

In der ver­gan­ge­nen Wo­che um über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Kur­se von RWE (+13,0 %), Nordex (+11.6 %) und ISRA Vi­si­on (+10,3 %).

Bio­gen klet­tert zwi­schen­zeit­lich auf über 367 USD we­gen po­si­ti­ver Stu­di­en­ergeb­nis­se für ei­nen neu­en Alz­hei­mer-Wirk­stoff. Da­ge­gen fällt Glen­core aus­ge­löst durch US-Er­mitt­lun­gen auf­grund von Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fen in Afri­ka auf bis zu 3,44 EUR in Frank­furt.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) geht noch­mals leicht von 0,33 % auf 0,30 % zu­rück. Auch die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) fällt wei­ter von 2,86 % in der Vor­wo­che auf ak­tu­ell 2,83 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar ei­nen wei­te­ren Schritt um 0,6 % teu­rer und liegt ak­tu­ell bei 1,1724.

Die Fein­un­ze Gold ver­teu­ert sich wie­der um 0,4 % auf 1.255,35 USD. Und tat­säch­lich sinkt nun die Öl­sor­te Brent um 2,3 % auf 77,29 USD und steht YTD da­mit noch 15,6 % im grü­nen Be­reich.

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1. TOP & FLOP

Die TOPs & FLOPs im ers­ten Halb­jahr 2018 sind:

• Sar­to­ri­us (+62 %)
• Wire­card (+48 %)
• Puma (+42 %)
• Ne­met­schek (+39 %)
• De­li­very Hero (+38 %)

• Stein­hoff (-74 %)
• Os­ram (-52 %)
• Dia­log Se­mi­con­duc­tor (-50 %)
• Ce­co­no­my (-42 %)
• Deut­sche Bank (-41 %)

Net­flix stei­gen im ers­ten Halb­jahr so­gar um sat­te 104 % !

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2. The­men der Wo­che

Die gros­se Ko­ali­ti­on in Ber­lin ei­nigt sich nach wo­chen­lan­gen Dis­kus­sio­nen auf kon­kre­te wei­te­re Schrit­te ei­ner ge­mein­sa­men Flücht­lings­po­li­tik. Da­mit scheint die sehr erns­te Re­gie­rungs­kri­se in Deutsch­land be­en­det zu sein.

Ein glo­ba­ler Han­dels­krieg ist seit Frei­tag noch wahr­schein­li­cher ge­wor­den: die USA be­le­gen be­stimm­te Tech­no­lo­gie­gü­ter aus Chi­na mit 25 % Ein­fuhr­zöl­len und Chi­na hat zeit­gleich wei­te­re Ein­fuhr­zöl­le auf aus­ge­wähl­te Gü­ter (z.B. So­ja­boh­nen) aus den USA um­ge­setzt. Dar­über hin­aus den­ken bei­de Län­der of­fen­sicht­lich noch über wei­te­re Zoll­schran­ken und Be­schrän­kun­gen bei In­ves­ti­tio­nen nach. Par­al­lel plant auch die EU wohl neue Ein­fuhr­zöl­le auf Stahl­pro­duk­te, um die hei­mi­sche In­dus­trie vor zu­sätz­li­chen Im­por­ten aus Chi­na, etc. zu schüt­zen.

Die Ar­beits­lo­sen-Quo­te in den USA ist im Juni von 3,8 % auf 4,0 % ge­stie­gen.

Der In­ter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fond schreibt in sei­nem Kon­junk­tur­be­richt über Deutsch­land und pro­gnos­ti­ziert das Brut­to­in­lands­pro­dukt auf 2,2 % in 2018 und 2,1 % in 2019:

… Germany’s eco­no­mic per­for­mance has been im­pres­si­ve, with growth ri­sing to 2.5 per­cent in 2017. The cur­rent upswing pres­ents a gol­den op­por­tu­ni­ty for bol­der ac­tion to ad­dress the country’s me­di­um-term chal­len­ges and shape a brigh­ter fu­ture, said the IMF in its la­test an­nu­al as­sess­ment of the eco­no­my …

Jian Wang, Ver­wal­tungs­rats­chef des chi­ne­si­schen HNA-Kon­zerns ist in Frank­reich lei­der töd­lich ver­un­glückt. HNA ist Gross­ak­tio­när bei der Deut­schen Bank.

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3. Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 27/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 301,5 %-3,3 %
M-Dax0,4 %-0,9 %
T-Dax2,7 %9,3 %
USA:
Dow Jo­nes 300,8 %-1,1 %
Nasdaq C.2,4 %11,4 %
Frank­reich1,0 %1,2 %
Gross­bri­tan­ni­en-0,2 %-0,9 %
Ös­ter­reich0,2 %-4,6 %
Schweiz1,1 %-7,3 %
Ja­pan-2,3 %-4,3 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land-10,1 %13,0 %
USA-16,9 %21,1 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,6 %-2,2 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)0,4 %-3,2 %
Öl:
Brent (USD)-2,3 %15,6 %

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4. Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der kom­men­den Wo­che fin­den die deutsch-chi­ne­si­schen Re­gie­rungs­kon­sul­ta­tio­nen statt. Es wird span­nend sein zu se­hen, wie die mit der Aus­sicht auf neue EU-Zöl­le auf chi­ne­si­schen Stahl ab­lau­fen wer­den.

Aus­ser­dem be­ginnt in den USA die nächs­te Be­richts­sai­son. Und für Deutsch­land gibt es neue ZEW-Kon­junk­tur­er­war­tun­gen.

Trotz al­ler War­nun­gen vor ei­ner wei­te­ren Es­ka­la­ti­on in den ak­tu­el­len Han­dels­strei­tig­kei­ten wird den glo­ba­len Ak­ti­en­märk­ten im zwei­ten Halb­jahr noch ein ge­wis­ses Ge­winn­po­ten­zi­al zu­ge­traut.

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Bericht: KW 26 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

die glo­ba­len Ak­ti­en­märk­te ha­ben die­se Wo­che KW 26 wie­der­um deut­lich in rot ge­schlos­sen !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 fällt auf nur noch 12.306 Punk­te, ver­liert da­mit wei­te­re 2,2 % und liegt YTD jetzt so­gar bei -4,7 %. Auch der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­dex Dow Jo­nes 30 fällt wei­ter auf nun 24.271 Punk­te, ver­liert so­mit noch­mal 1,3 % und steht YTD mit -1,8 % im ro­ten Be­reich. Die Vo­la­ti­li­tä­ten sind deut­lich an­ge­stie­gen und no­tie­ren in Deutsch­land bei 26,0 % und in den USA so­gar bei 45,7 % über dem Wert zu Jah­res­be­ginn.

Der Dax 30 liegt mit rund 500 Punk­ten er­heb­lich un­ter sei­ner GD 200-Line und gleich­zei­tig der GD 38-Li­nie. Der Dow Jo­nes 30 hängt leicht un­ter­halb der GD 38-Li­nie und liegt eben­falls rund 500 Punk­te un­ter der GD 200-Li­nie.

In der letz­ten Wo­che um über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die No­tie­run­gen von Os­ram (-24,8 %), 1&1 Dril­lisch (-17,5 %), Fiel­mann (-16,2 %), United In­ter­net (-12,8 %) so­wie Wal­greens Boots Al­li­an­ce (-13,2 %). Wal­greens Boots Al­li­an­ce ist ja der neue Wert im Dow Jo­nes 30 und hat­te dort Ge­ne­ral Elec­tric er­setzt.

Deut­sche Bank fällt zwi­schen­zeit­lich auf 8,76 EUR.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) geht wei­ter leicht von 0,35 % auf 0,33 % zu­rück. Auch die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) fällt von 2,92 % in der Vor­wo­che auf ak­tu­ell 2,86 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar ganz leicht um 0,1 % teu­rer und liegt ak­tu­ell bei 1,1658.

Die Fein­un­ze Gold ver­bil­ligt sich noch­mals um wei­te­re 1,5 % auf 1.250,45 USD. Wie er­war­tet klet­tert die Öl­sor­te Brent um noch­mals 4,8 % auf 79,12 USD und steht jetzt YTD 18,3 % im Plus.

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The­men der Wo­che

Die Staats- und Re­gie­rungs­chefs der Eu­ro­päi­schen Uni­on ha­ben sich bei Ih­rem re­gel­mäs­si­gen Tref­fen des Eu­ro­päi­schen Ra­tes (EU-Gip­fel) of­fen­bar auf Leit­li­ni­en zur ge­mein­sa­men Asyl­po­li­tik ver­stän­digt. Die Re­form der Wäh­rungs­uni­on in der Eu­ro­zo­ne kommt da­ge­gen kaum vor­an. Es gab kei­ne nen­nens­wer­ten Fort­schrit­te bei den The­men wie Ban­ken­uni­on, Kri­sen­fond ESM und Euro-Haus­halt.

Die USA ver­stär­ken ihre Be­mü­hun­gen, den Zu­gang von aus­län­di­schen In­ves­to­ren auf sen­si­ble Tech­no­lo­gie­be­rei­che zu be­schrän­ken. Dazu sol­len die Be­fug­nis­se der Re­gie­rungs­kom­mis­si­on CFI­US (The Com­mit­tee on For­eign In­vest­ment in the United Sta­tes) er­wei­tert wer­den.

U.S. De­part­ment of the Trea­su­ry: CFI­US

Das Brut­to­in­lands­pro­dukt für Q1 in den USA liegt nur bei 2,0 % auf an­nua­li­sier­ter Ba­sis nach noch 2,2 % aus der letz­ten Schät­zung.

Nach vor­läu­fi­gen Da­ten lie­gen die In­fla­ti­ons­ra­ten für Juni in Deutsch­land bei 2,1 % bzw. in der Eu­ro­zo­ne bei 2,0 % ge­gen­über dem Vor­jahr und er­rei­chen da­mit for­mal den an­ge­streb­ten Ziel­kor­ri­dor der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank. Al­ler­dings wird dort viel­mehr auf die so­ge­nann­te Kern­in­fla­ti­ons­ra­te ge­ach­tet, die wei­ter­hin deut­lich nied­ri­ger ist.

Die Ar­beits­lo­sen­quo­te in Deutsch­land fällt im Juni auf noch 5,0 % und da­mit auf den bis­her nied­rigs­ten Wert seit der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung.

Das ifo Ge­schäfts­kli­ma ist im Juni wie­der leicht zu­rück­ge­gan­gen auf 101,8 Punk­te. Die ak­tu­el­le Ge­schäfts­la­ge hat sich ver­schlech­tert, die Ge­schäfts­er­war­tun­gen sind aber sta­bil ge­blie­ben.

Und das US-Ver­brau­cher­ver­trau­en geht eben­falls wie­der zu­rück um 2,4 auf nun 126,4 Punk­te.

Die US-ame­ri­ka­ni­sche Toch­ter­ge­sell­schaft der Deut­schen Bank fällt als ein­zi­ge Bank durch den Stress­test der Fe­deral Re­ser­ve. Dies könn­te un­ter an­de­rem dazu füh­ren, das sie kei­ne Ge­win­ne mehr an den Mut­ter­kon­zern über­wei­sen darf.

Face­book klet­tert kurz­zei­tig wie­der über 200 USD.

No­var­tis be­ab­sich­tigt, sei­ne teu­er zu­ge­kauf­te Spar­te Au­gen­heil­kun­de an die Bör­se zu brin­gen.

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 fei­ert heu­te sei­nen 30. Ge­burts­tag. Am 1. Juli 1988 wur­de er erst­mals no­tiert und im No­vem­ber 1997 be­gann auch der Xe­tra-Han­del.

HAP­PY BIR­TH­DAY !

Sein US-ame­ri­ka­ni­sches Pen­dant ist al­ler­dings schon über 120 Jah­re alt.

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Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 26/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-2,2 %-4,7 %
M-Dax-2,1 %-1,3 %
T-Dax-3,9 %6,4 %
USA:
Dow Jo­nes 30-1,3 %-1,8 %
Nasdaq C.-2,4 %8,8 %
Frank­reich-1,2 %0,2 %
Gross­bri­tan­ni­en-0,6 %-0,7 %
Ös­ter­reich-0,9 %-4,8 %
Schweiz-0,1 %-8,3 %
Ja­pan-0,9 %-2,0 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land12,7 %26,0 %
USA16,8 %45,7 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,1 %-2,8 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)-1,5 %-3,6 %
Öl:
Brent (USD)4,8 %18,3 %

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Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

Die kom­men­den Tage wer­den be­stimmt sein von den Schluss­fol­ge­run­gen der Uni­ons­par­tei­en über die jüngs­ten Be­schlüs­se des Eu­ro­päi­schen Ra­tes zu Flücht­lings­fra­gen. Ent­schei­dend wird sein, ob sich CDU und CSU ei­ni­gen kön­nen und am Ende die ge­mein­sa­me Re­gie­rungs­ar­beit mit der SPD fort­set­zen.

Am 6. Juli wer­den die neu­en US-Im­port­be­schrän­kun­gen ge­gen­über Chi­na wirk­sam. Prä­si­dent Trump hat be­reits dar­über hin­aus­ge­hen­de Zöl­le in Höhe von bis zu USD 400 Mrd. an­ge­droht, soll­te Chi­na ent­spre­chen­de Ge­gen­mass­nah­men er­grei­fen.

Die Bör­sia­ner müs­sen jetzt wohl sehr auf­merk­sam sein.

Lei­der hilft die Fuss­ball-WM auch nicht mehr viel wei­ter.

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Bericht: KW 25 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

die glo­ba­len Ak­ti­en­märk­te ha­ben sich tief­rot in das Wo­chen­en­de ver­ab­schie­det !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 en­det bei nur 12.580 Punk­ten, fällt in der Wo­che um be­acht­li­che 3,3 % und liegt YTD mit -2,6 % klar im Mi­nus. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­dex Dow Jo­nes 30 schliesst auch nur bei 24.581 Punk­ten, ver­liert in der Wo­che eben­falls 2,0 % und steht jetzt YTD mit -0,6 % leicht im Mi­nus. Die Vo­la­ti­li­tä­ten lie­gen zur Zeit aber nur leicht hö­her als zu Be­ginn des Jah­res.

Der Dax 30 liegt rund 200 Punk­te un­ter der GD 200-Li­nie und so­gar rund 250 Punk­te un­ter sei­ner GD 38-Li­nie. Der Dow Jo­nes 30 be­wegt sich so­wohl leicht ober­halb der GD 200-Li­nie als auch leicht un­ter­halb der GD 38-Li­nie.

In der letz­ten Wo­che um über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Wer­te von Ce­co­no­my (-12,7 %), Dürr (-10,3 %), Aix­tron (-10,3 %) so­wie Star­bucks (-10,4 %).

TAG Im­mo­bi­li­en stie­gen auf über 19 EUR. Und Net­flix klet­tert auf über 423 USD.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) geht von 0,39 % in der Vor­wo­che auf 0,35 % zu­rück. Da­ge­gen bleibt die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) wei­ter­hin sta­bil bei 2,92 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar um 0,4 % teu­rer und liegt ak­tu­ell bei 1,1648.

Die Fein­un­ze Gold ver­bil­ligt sich um wei­te­re 1,3 % auf 1.269,15 USD. Da­ge­gen steigt die Öl­sor­te Brent wie­der merk­lich um 3,5 % auf 75,53 USD.

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The­men der Wo­che

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on hat am 22. Juni nun tat­säch­lich neue Im­port-Zöl­le auf be­stimm­te US-Pro­duk­te wie Jeans, Erd­nuss­but­ter und Mo­tor­rä­der in Höhe von EUR 2,8 Mrd. in Kraft ge­setzt als un­mit­tel­ba­re Re­ak­ti­on auf die be­reits seit 1. Juni gel­ten­den Im­port­zöl­le für Stahl und Alu­mi­ni­um. Die­se wur­den sehr be­wusst ge­wählt und zie­len un­ter an­de­rem auf lo­ka­le In­dus­tri­en in Wahl­krei­sen von be­kann­ten Re­pu­bli­ka­nern (z.B. auf den Mehr­heits­füh­rer der Re­pu­bli­ka­ner im Se­nat Mitch Mc­Con­nell in Ken­tu­cky):

Pres­se­mit­tei­lung der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on vom 20. Juni 2018

Die Re­ak­ti­on des ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten kam prompt per Twit­ter:
…Ba­sed on the Ta­riffs and Tra­de Bar­ri­ers long pla­ced on the U.S & its gre­at com­pa­nies and workers by the Eu­ropean Uni­on, if the­se Ta­riffs and Bar­ri­ers are not soon bro­ken down and re­mo­ved, we will be pla­cing a 20 % Ta­riff on all of their cars co­m­ing into the U.S. Build them here!…

Gleich­zeitg dro­hen die USA wei­te­re Im­port­be­schrän­kun­gen ge­gen­über Chi­na an in Höhe von bis zu 400 USD Mrd. Ent­spre­chend hat Chi­na auch so­fort Ge­gen­mass­nah­men an­ge­kün­digt, die zum Bei­spiel die Ein­fuhr von ame­ri­ka­ni­schen Au­tos be­tref­fen könn­ten.

Die deut­sche Wirt­schaft be­fin­det sich in ei­ner vier­fa­chen Zwick­müh­le. Ers­tens wer­den die Ein­fuh­ren in die USA mit den zu­sätz­li­chen Zöl­len be­las­tet. Zwei­tens wer­den die Roh­stof­fe Stahl und Alu­mi­ni­um für die Pro­duk­ti­ons­stät­ten von Daim­ler, BMW, etc. in den USA teu­rer, drit­tens wer­den die Ex­por­te von in den USA her­ge­stell­ten Pro­duk­ten nach Chi­na durch de­ren Zöl­le ver­teu­ert und vier­tens dürf­ten sich die­se neu­en Han­dels­hemm­nis­se deut­lich ne­ga­tiv auf die Welt­kon­junk­tur ins­ge­samt aus­wir­ken.

Daim­ler hat be­reits sei­ne Ge­winn­pro­gno­se ge­senkt.

Drei füh­ren­de Wirt­schafts­for­schungs­in­sti­tu­te (ifo, RWI und DIW) ha­ben ihre Pro­gno­sen für Deutsch­land schon deut­lich re­du­ziert auf nur noch 1,8 % bzw. 1,9 % für das lau­fen­de Jahr.

Zu­letzt muss jetzt das eins­ti­ge Vor­zei­ge-Un­ter­neh­men Ge­ne­ral Elec­tric den US-ame­ri­ka­ni­schen In­dex Dow Jo­nes nach über 110 Jah­ren ver­las­sen. Er­setzt wird der Wert durch die gros­se Dro­ge­rie- und Apo­the­ken­ket­te Wal­greens Boots Al­li­an­ce.

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Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 25/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-3,3 %-2,6 %
M-Dax-2,0 %0,8 %
T-Dax-2,3 %10,7 %
USA:
Dow Jo­nes 30-2,0 %-0,6 %
Nasdaq C.-0,7 %11,4 %
Frank­reich-2,1 %1,4 %
Gross­bri­tan­ni­en0,6 %-0,1 %
Ös­ter­reich-1,9 %-3,9 %
Schweiz-0,3 %-8,2 %
Ja­pan-1,5 %-1,1 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land19,2 %11,8 %
USA14,9 %24,7 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,4 %-2,9 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)-1,3 %-2,1 %
Öl:
Brent (USD)3,5 %13,0 %

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Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der kom­men­den Wo­che wird sich der EU-Gip­fel mit den The­men Mi­gra­ti­on und Re­for­men zu Euro-Ret­tungs­fonds, Ban­ken­uni­on und Eu­ro­zo­nen-Haus­halt be­schäf­ti­gen.

Gleich­zei­tig strei­tet die Ko­ali­ti­on in Ber­lin wei­ter über be­stimm­te As­pek­te des so­ge­nann­ten Asyl-Mas­ter­plans.

Und die Han­dels­strei­tig­kei­ten mit den USA be­gin­nen, sich kon­kret aus­zu­wir­ken. Of­fen­bar hat die deut­sche Au­to­mo­bil­in­dus­trie dem US-Bot­schaf­ter Ri­chard Grenell wohl ei­nen ei­ge­nen Vor­schlag zu ge­gen­sei­ti­gen Ein­fuhr­zöl­len für Au­to­mo­bi­le un­ter­brei­tet. Man darf ge­spannt sein, ob die US-Re­gie­rung dar­auf re­agiert.

Die Aus­sich­ten sind deut­lich ein­ge­trübt.

Aber trotz al­ler Sor­gen­fal­ten nicht ver­ges­sen:
Mitt­woch ab 16.00 Uhr spielt Deutsch­land ge­gen Süd­ko­rea bei der Fuss­ball-WM.

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Bericht: KW 24 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

der deut­sche Ak­ti­en­markt hat sich nach der ak­tu­el­len EZB-Ent­schei­dung zum Ende der letz­ten Wo­che deut­lich ver­bes­sert !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 schliesst bei 13.011 Punk­ten, klet­tert in der Wo­che um 1,9 % und liegt seit Jah­res­be­ginn nun so­gar mit 0,7 % im Plus. Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­dex Dow Jo­nes 30 schliesst bei 25.090 Punk­ten, ver­liert auf Wo­chen­sicht 0,9 % und steht seit An­fang des Jah­res noch mit 1,5 % im Plus. Die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land liegt ak­tu­ell so­gar nied­ri­ger als zum Jah­res­be­ginn.

Der Dax 30 liegt im­mer noch nah an sei­ner GD 200-Li­nie. Seit rund 1,5 Jah­ren pen­delt er da­mit in ei­nem Band zwi­schen 12.000 und 13.500 Punk­ten.

In der ab­ge­lau­fe­nen Wo­che um rund 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Kur­se von ISRA Vi­si­on und S+T (bei­de +9,9 %). In den USA stei­gen Net­flix um 10,1 % und Tes­la um 12,6 %.

So­wohl der T-Dax als auch der Nasdaq C. er­reich­ten am Don­ners­tag ein neu­es All­zeit­hoch. SAP klet­tert am Frei­tag auf über EUR 105 und mar­kiert da­mit eben­falls ein All­zeit­hoch.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt von 0,44 % in der Vor­wo­che auf ak­tu­ell 0,39 %. Da­ge­gen bleibt die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) sta­bil zur Vor­wo­che bei 2,92 %.

Ein Euro wird zum US-Dol­lar um 1,3 % bil­li­ger und liegt ak­tu­ell bei 1,1596.

Die Fein­un­ze Gold ver­bil­ligt sich um 1,0 % auf 1.285,25 USD. Und die Öl­sor­te Brent fällt deut­lich um 4,4 % auf 73,00 USD.

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High­lights der Wo­che

Die ak­tu­el­len ZWE-Kon­junk­tur­er­war­tun­gen für Deutsch­land sind jetzt auf den nied­rigs­ten Stand seit Sep­tem­ber 2012 ge­fal­len.

Selbst die Deut­sche Bun­des­bank re­du­zier­te ihre Kon­junk­tur­pro­gno­se für Deutsch­land um 0,5 % auf ak­tu­ell 2,0 %. Für das nächs­te Jahr rech­net sie nun mit 1,9 % und für 2020 mit 1,6 %.

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on wird ab dem 1. Juli neue Im­port-Zöl­le auf be­stimm­te Pro­duk­te aus den USA ein­füh­ren als Re­ak­ti­on auf die nun gel­ten­den Im­port­zöl­le der USA auf Alu­mi­ni­um und Stahl.

Aus­ser­dem hat der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Im­port-Zöl­le auf chi­ne­si­sche Tech­no­lo­gie­pro­duk­te in Höhe von USD 50 Mrd. ver­hängt. Die chi­ne­si­sche Re­gie­rung hat dar­auf­hin die be­reits schon er­ziel­ten Er­geb­nis­se in den lau­fen­den Han­dels­ge­sprä­chen zwi­schen Chi­na und den USA als un­wirk­sam be­zeich­net und ent­spre­chen­de Ge­gen­mass­nah­men in glei­cher Höhe an­ge­kün­digt.

Die US-ame­ri­ka­ni­sche No­ten­bank Fe­deral Re­ser­ve er­höh­te den Leit­zins noch­mals leicht auf eine Span­ne von jetzt 1,75–2,0 %.

In Eu­ro­pa wird die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank das lau­fen­de An­lei­hen-Kauf­pro­gramm in Höhe von EUR 30 Mrd. pro Mo­nat jetzt in zwei Schrit­ten bis Ende 2018 tat­säch­lich be­en­den. Aus­lau­fen­de An­lei­hen sol­len aber wei­ter­hin noch er­setzt wer­den.

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Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 24/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 301,9 %0,7 %
M-Dax1,1 %2,9 %
T-Dax2,1 %13,2 %
USA:
Dow Jo­nes 30-0,9 %1,5 %
Nasdaq C.1,3 %12,2 %
Frank­reich1,0 %3,6 %
Gross­bri­tan­ni­en-0,6 %-0,7 %
Ös­ter­reich0,0%-2,1 %
Schweiz1,5 %-7,9 %
Ja­pan0,7 %0,4 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land-16,0 %-6,2 %
USA-1,6 %8,5 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-1,3 %-3,3 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)-1,0 %-0,9 %
Öl:
Brent (USD)-4,4 %9,2 %

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Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

Die nächs­ten Wo­chen wer­den wei­ter ge­prägt sein durch die viel­sei­ti­gen Han­dels­strei­tig­kei­ten mit den USA, die sich di­rekt und in­di­rekt auf Deutsch­land aus­wir­ken kön­nen.

Aus­ser­dem scheint der ak­tu­el­le Streit in­ner­halb der Uni­on von CDU/CSU zu ein­zel­nen As­pek­ten des Asyl-Mas­ter­plans zu es­ka­lie­ren. Die­ser hat ho­hes Po­ten­zi­al, die jet­zi­ge Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on stark zu be­ein­träch­ti­gen.

Es wird lang­sam un­ge­müt­lich.

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Bericht: KW 23 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

der deut­sche Ak­ti­en­markt hat sich in der letz­ten Wo­che vor dem G7-Gip­fel kaum be­wegt !

Der Leit­in­dex Dax 30 schliesst bei 12.767 Punk­ten, steigt in der Wo­che nur um 0,3 % und liegt seit Jah­res­be­ginn mit -1,2 % leicht im Mi­nus. Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­dex Dow Jo­nes 30 schliesst bei 25.317 Punk­ten, ge­winnt auf Wo­chen­sicht im­mer­hin 2,8 % und steht seit An­fang des Jah­res nun 2,4 % im Plus. Die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land und den USA ver­rin­gert sich wei­ter und liegt auf dem Ni­veau zum Jah­res­be­ginn.

Der Dax 30 liegt wei­ter­hin nah an der GD 200-Li­nie und auch der GD 38-Li­nie.

In der Wo­che über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Kur­se von Wa­cker Che­mie (-17,0 %) und SMA So­lar Tech­no­lo­gy (-14,0 %).

Der G7-Gip­fel in Ka­na­da mach­te die ak­tu­el­len Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zwi­schen den USA und den üb­ri­gen 6 Län­dern Deutsch­land, Frank­reich, Gross­bri­tan­ni­en, Ita­li­en, Ka­na­da und Ja­pan mehr als deut­lich und en­de­te in ei­nem Eklat. Der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Trump reis­te be­reits vor­zei­tig nach Sin­ga­pur zur Vor­be­rei­tung des Tref­fens mit dem nord­ko­rea­ni­schen Macht­ha­ber Kim ab und zog sei­ne Zu­stim­mung zu der G7-Ab­schluss­erklä­rung nach­träg­lich per Twit­ter zu­rück:

… Ba­sed on Justin´s fal­se state­ments at his news con­fe­rence, and the fact that Ca­na­da is char­ging mas­si­ve Ta­riffs to our US far­mers, workers and com­pa­nies, I have in­st­ruc­ted our U.S. Reps not to en­dor­se the Com­mu­ni­que as we look at Ta­riffs on au­to­mo­bi­les floo­ding the U.S. Mar­ket! …

Das Han­dels­bi­lanz­de­fi­zit der USA lag 2017 bei 863 MRD USD. Dies möch­te die ame­ri­ka­ni­sche Re­gie­rung re­du­zie­ren wäh­rend die üb­ri­gen Han­dels­part­ner wei­te­re Zöl­le als un­recht­mäs­sig an­se­hen.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) steigt von 0,38 % in der Vor­wo­che auf ak­tu­ell 0,44 %. Und die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) steigt eben­falls von 2,88 % auf 2,92 %.

Der Euro wird zum US-Dol­lar um 0,7 % teu­rer und liegt ak­tu­ell bei 1,1754.

Die Fein­un­ze Gold ver­teu­ert sich um 0,3 % auf 1.298,25 USD. Da­ge­gen fällt die Öl­sor­te Brent um -0,5 % auf 76,34 USD.

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Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 23/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 300,3 %-1,2 %
M-Dax0,5 %1,8 %
T-Dax0,4 %10,9 %
USA:
Dow Jo­nes 302,8 %2,4 %
Nasdaq C.1,2 %10,8 %
Frank­reich-0,3 %2,6 %
Gross­bri­tan­ni­en-0,3 %-0,1 %
Ös­ter­reich-0,2 %-2,1 %
Schweiz-1,3 %-9,3 %
Ja­pan2,4 %-0,3 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land-4,4 %11,7 %
USA-9,5 %10,3 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,7 %-2,0 %
Gold:
Fein­un­ze (USD)0,3 %0,1 %
Öl:
Brent (USD)-0,5 %14,2 %

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Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

Wich­tigs­te The­men der kom­men­den Wo­che wer­den si­cher­lich die Fol­gen des G7-Gip­fels sein in Be­zug auf die Han­dels­strei­tig­kei­ten und das G7-For­mat an sich. Par­al­lel dürf­ten die Er­geb­nis­se des Tref­fens der Shang­hai­er Or­ga­ni­sa­ti­on für Zu­sam­men­ar­beit (SCO) im chi­ne­si­schen Qing­dao in­ter­es­sant sein.

Am Mitt­woch kommt die US-No­ten­bank zu­sam­men und am Don­ners­tag die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank. Bei­de Tref­fen wer­den wei­te­re Er­kennt­nis­se über die wei­te­ren Zins­schrit­te in den USA und das ge­plan­te Aus­lau­fen der An­lei­he­käu­fe in Eu­ro­pa brin­gen.

Deut­sche und eu­ro­päi­sche Kon­junk­tur­in­di­ka­to­ren zei­gen ak­tu­ell ein ge­misch­tes Bild und der deut­sche Leit­in­dex pen­delt seit rund ei­nem Jahr zwi­schen 12.000 und 13.500 Punk­ten. Die sich ab­zeich­nen­den Han­dels­kon­flik­te mit den USA ha­ben ganz er­heb­li­ches Po­ten­zi­al, sich wei­ter ne­ga­tiv aus­zu­wir­ken.

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Bericht: KW 19 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

in der letz­ten Wo­che ha­ben die Ak­ti­en­kur­se welt­weit klar hin­zu­ge­won­nen !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 schliesst mit 13.001 Punk­ten, legt da­mit auf Wo­chen­sicht 1,4 % zu und steht seit Jah­res­be­ginn wie­der im Plus bei 0,6 %. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 klet­tert so­gar um 2,3 % und er­reicht da­mit in die­sem Jahr auch ein leich­tes Plus mit 0,5 %. Die Vo­la­ti­li­tät so­wohl in Deutsch­land als auch in den USA hat sich wei­ter re­du­ziert.

Über 10 % ver­än­dert ha­ben sich die Kur­se von Aix­tron (+11,1 %), Jen­op­tik (+13,9 %) und SLM So­lu­ti­ons (+11,2 %).

Am ver­gan­ge­nen Diens­tag hat der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent den Aus­stieg aus dem Atom-Ab­kom­men mit dem Iran und kur­ze Zeit spä­ter die ers­ten neu­en Sank­tio­nen be­kannt­ge­ge­ben. Fir­men müs­sen in­ner­halb von 180 Ta­gen ihre lau­fen­den Ge­schäf­te mit dem Iran be­en­den, um nicht selbst mit Sank­tio­nen der USA be­legt zu wer­den.

Die Frist der Aus­nah­me­re­ge­lung von US-Zöl­len auf Stahl und Alu­mi­ni­um aus der Eu­ro­päi­schen Uni­on läuft am 1. Juni aus.

Die deut­schen Ex­por­te fal­len im März um 1,8 % zum Vor­jahr, die Im­por­te so­gar um 2,3 %.

Die Ver­brau­cher­prei­se in den USA stei­gen um 2,5 % in den letz­ten 12 Mo­na­ten und nä­hern sich da­mit der Ziel­mar­ke der No­ten­bank Fed an.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt leicht von 0,55 % in der Vor­wo­che auf ak­tu­ell 0,54 %. Da­ge­gen steigt die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) wie­der von 2,94 % auf 2,97 % an und bleibt wei­ter­hin nah an der 3 %-Mar­ke.

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Da­ten der Wo­che

Per­for­mance 19/20181 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 301,4 %0,6 %
M-Dax1,2 %1,9 %
T-Dax3,1 %9,9 %
USA:
Dow Jo­nes 302,3 %0,5 %
Nasdaq C.2,7 %7,2 %
Frank­reich0,5 %4,3 %
Gross­bri­tan­ni­en2,1 %0,5 %
Ös­ter­reich2,1 %3,0 %
Schweiz1,0 %-4,1 %
Ja­pan1,3 %0,0 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land-5,4 %0,0 %
USA-14,4 %14,6 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-0,3 %-0,5 %

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Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der kom­men­den Wo­che wer­den die ers­ten Schät­zun­gen zum Brut­to­in­lands­pro­dukt Q1 2018 für Deutsch­land, Eu­ro­pa und die Eu­ro­zo­ne ver­öf­fent­licht.

Aus­ser­dem kom­men die ZEW Kon­junk­tur­er­war­tun­gen und die In­fla­ti­ons­ra­te für Deutsch­land.

Für Eu­ro­pa und die Eu­ro­zo­ne gibt es dann noch Da­ten zur In­fla­ti­on und zum Aus­sen­han­del.

In­ter­es­san­ter­wei­se ha­ben die deut­schen Ak­ti­en in den letz­ten Wo­chen ein po­si­ti­ves Mo­men­tum ge­won­nen trotz der po­li­ti­schen Groß­wet­ter­la­ge.

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Dax 13.000

Lie­be Bör­sia­ner,

der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 hat am ver­gan­ge­nen Frei­tag mit 13.001 Punk­ten erst­mals seit dem 1. Fe­bru­ar wie­der über 13.000 Punk­ten ge­schlos­sen.

Die Kurs­ent­wick­lung im De­tail:

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Aktien-Indikator IV

Lie­be Bör­sia­ner,

SHARE­ad­vice hat ei­nen Ein­fluss­fak­tor und in Fol­ge den Ak­ti­en-In­di­ka­tor selbst an­ge­passt !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ver­zeich­net seit Jah­res­be­ginn end­lich wie­der ei­nen leich­ten Kurs­ge­winn (0,2 %) und hat die GD 200-Li­nie nach oben ge­kreuzt.

Der Aus­stieg der USA aus dem Atom-Ab­kom­men mit dem Iran wirkt sich bis­her kaum auf die Ak­ti­en­kur­se aus. Die bis­he­ri­ge Aus­nah­me­re­ge­lung von Im­port­zöl­len der USA auf Stahl und Alu­mi­ni­um aus der Eu­ro­päi­schen Uni­on wur­de bis zum 1. Juni ver­län­gert.

Der Ein­fluss­fak­tor Kurs­trend ver­bes­sert sich wie­der von ROT auf GELB. Da­mit wech­selt auch der Ak­ti­en-In­di­ka­tor von ROT zu­rück auf GELB.

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Bericht: KW 18 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

in der ver­gan­ge­nen Wo­che ha­ben vor al­lem die deut­schen Ak­ti­en­kur­se wie­der klar zu­ge­legt !

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ver­bes­sert sich auf Wo­chen­sicht um 1,9 % und liegt jetzt seit Jah­res­be­ginn nur noch bei -0,8 %. Da­ge­gen ver­liert der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 leicht mit -0,2 % und ver­bleibt seit Jah­res­an­fang bei -1,8 %. Die Vo­la­ti­li­tät am deut­schen Ak­ti­en­markt nä­hert sich wie­der dem Wert zu Be­ginn des Jah­res. Nur am US-ame­ri­ka­ni­schen Markt ist die Vo­la­ti­li­tät noch spür­bar hö­her als An­fang Ja­nu­ar.

Über 10 % ge­stie­gen sind Pfeif­fer Va­cu­um und Ap­ple.

In der Wo­che hat der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent die Frist der Aus­nah­me­re­ge­lung von US-Zöl­len auf Stahl und Alu­mi­ni­um aus der EU nur um ei­nen Mo­nat auf den 1. Juni ver­län­gert.

Da­ge­gen hat die US-No­ten­bank Fed noch kei­ne wei­te­re Zins­an­he­bung be­schlos­sen.

Die Ar­beits­lo­sen-Quo­te in Eu­ro­pa liegt ak­tu­ell bei 7,1 % (Vor­jahr: 7,9 %) so­wie in der Eu­ro­zo­ne bei 8,5 % (Vor­jahr: 9,4 %). Und die Ar­beits­lo­sen-Quo­te in den USA fällt so­gar auf 3,9 %.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) sinkt von 0,58 % in der Vor­wo­che auf ak­tu­ell 0,55 %. Und die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) fällt eben­so von 2,98 % auf 2,94 %, nach­dem die­se ge­gen Ende April ja be­reits die 3 %-Mar­ke über­schrit­ten hat­te.

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Da­ten der Wo­che

Per­for­mance1 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 301,9 %-0,8 %
M-Dax2,0 %0,7 %
T-Dax2,7 %6,6 %
USA:
Dow Jo­nes 30-0,2 %-1,8 %
Nasdaq C.1,3 %4,4 %
Frank­reich0,6 %3,8 %
Gross­bri­tan­ni­en0,9 %-1,6 %
Ös­ter­reich-0,8 %0,8 %
Schweiz0,7 %-5,1 %
Ja­pan0,0 %-1,3 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land-2,4 %5,7 %
USA-4,2 %33,8 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-0,8 %-0,2 %

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Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der fol­gen­den Wo­che gibt es dann fri­sche Zah­len zum Aus­sen­han­del in Deutsch­land so­wie zur Preis­ent­wick­lung in den USA.

Zum Ende der Wo­che wird die US-Re­gie­rung sehr wahr­schein­lich ihre Ent­schei­dung über das Atom-Ab­kom­men mit dem Iran be­kannt­ge­ben.

Die Han­dels­ge­sprä­che der USA so­wohl mit Chi­na als auch mit Eu­ro­pa über den Ab­bau von Im­port­be­schrän­kun­gen und den Aus­gleich von bi­la­te­ra­len Han­dels­bi­lanz­de­fi­zi­ten sind auch wei­ter­hin das be­stim­men­de The­ma.

Im­mer­hin ver­läuft die Be­richts­sai­son in den USA und Deutsch­land recht viel­ver­spre­chend.

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Bericht: KW 13 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

in der ver­kürz­ten Wo­che vor Os­tern ha­ben sich die glo­ba­len Ak­ti­en­kur­se ge­ne­rell er­holt.

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ge­winnt auf Wo­chen­sicht 1,8 % hin­zu und liegt für die­ses Jahr noch bei -6,4 %. Und der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 legt so­gar 2,4 % zu und steht seit Jah­res­be­ginn bei -2,5 %. Die Vo­la­ti­li­tä­ten für deut­sche und ame­ri­ka­ni­sche Ak­ti­en sind deut­lich zu­rück­ge­gan­gen.

Über 10 % ge­fal­len sind Dia­log Se­mi­con­duc­tor we­gen der Ab­hän­gig­keit von Ap­ple, Nordex, SMA So­lar und na­tür­lich Tes­la we­gen des Rück­rufs vom Mo­del S.

Der Eco­no­mic Sen­ti­ment In­di­ca­tor (ESI) für die Eu­ro­päi­sche Uni­on fällt zum drit­ten Mal in Fol­ge auf nun 112,5 Punk­te.

Das US-Ver­brau­cher­ver­trau­en (Con­fe­rence Board) ver­schlech­tert sich wie­der auf 127,7 Punk­te.

Das Gross Do­mestic Pro­duct (GDP) Q4 2017 in den USA ist um 2,9 % auf an­nua­li­sier­ter Ba­sis ge­wach­sen. Dies ent­spricht ei­nem Wachs­tum für das Ge­samt­jahr 2017 von 2,3 %.

Die Ver­brau­cher­prei­se in Deutsch­land stei­gen nach vor­läu­fi­ger Schät­zung um 1,6 %.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt wei­ter von 0,52 % in der Vor­wo­che auf ak­tu­ell 0,50 %. Und die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) sinkt eben­falls von 2,82 % auf 2,77 %.

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Da­ten der Wo­che

Per­for­mance1 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 301,8 %-6,4 %
M-Dax1,5 %-2,3 %
T-Dax-2,4 %-1,4 %
USA:
Dow Jo­nes 302,4 %-2,5 %
Nasdaq C.-1,0 %2,3 %
Frank­reich1,4 %-2,7 %
Gross­bri­tan­ni­en2.0 %-8,2 %
Ös­ter­reich0,5 %0,2 %
Schweiz2,1 %-6,8 %
Ja­pan4,1 %-5,8 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land-15,0 %30,3 %
USA-19,7 %80,9 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,0 %2,6 %

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Aus­blick auf die nächs­te Wo­che

In der kom­men­den Wo­che gibt es am Mitt­woch die ak­tu­el­len Zah­len zum Ar­beits­markt so­wie vor­läu­fi­ge Da­ten (Flash) zur In­fla­ti­on für Eu­ro­pa & Eu­ro­zo­ne. Am Frei­tag wird dann der neue Ar­beits­markt­be­richt aus den USA ver­öf­fent­licht.

Die glo­ba­len Han­dels­be­schrän­kun­gen und de­ren mög­li­che Fol­gen für die welt­wei­te Kon­junk­tur wer­den ganz si­cher auch in der kom­men­den Wo­che ein sehr wich­ti­ges The­ma blei­ben.

Aus­ser­dem lohnt sich wei­ter­hin ein erns­ter Blick auf die Tech­no­lo­gie-Wer­te in den USA und in Deutsch­land.

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Bericht: KW 12 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

in der letz­ten Wo­che ha­ben die Ak­ti­en­kur­se welt­weit deut­lich ver­lo­ren.

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ver­liert auf Wo­chen­sicht 4,1 % und liegt jetzt seit Jah­res­be­ginn so­gar bei -8,0 %. Der ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes ver­liert mit 5,7 % in der letz­ten Wo­che noch mehr und liegt seit Jah­res­be­ginn bei -4,8 %. Die Vo­la­ti­li­tät ist für deut­sche und ame­ri­ka­ni­sche Ak­ti­en sehr hef­tig an­ge­stie­gen.

Die ZEW-Kon­junk­tur­er­war­tun­gen aus der ver­gan­ge­nen Wo­che sind von 17,8 Punk­ten auf nur noch 5,1 ge­fal­len. Und der ifo Ge­schäfts­kli­ma­in­dex sinkt leicht von 115,4 Punk­ten auf 114,7.

Die US-No­ten­bank Fe­deral Re­ser­ve hat die Leit­zin­sen wie er­war­tet um wei­te­re 0,25 % auf nun 1,50–1,75 % an­ge­ho­ben und auf­grund der op­ti­mis­ti­schen Kon­junk­tur­pro­jek­ti­on noch wei­te­re Zins­schrit­te an­ge­deu­tet.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt von 0,57 % in der Vo­wo­che auf ak­tu­ell 0,52 %. Und die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) steigt ganz leicht von 2,81 % auf jetzt 2,82 %.

 

Per­for­mance1 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
In­dus­trie (Dax 30)-4,1 %-8,0 %
Mit­tel­stand (M-Dax)-1,7 %-3,8 %
Tech­no­lo­gie (T-Dax)-4,7 %1,0 %
USA:
In­dus­trie (Dow Jo­nes)-5,7 %-4,8 %
Tech­no­lo­gie (Nasdaq)-6,5 %1,3 %
Frank­reich-3,6 %-4,1 %
Gross­bri­tan­ni­en-3,1 %-10,0 %
Ös­ter­reich-1,0 %-0,3 %
Schweiz-3,6 %-8,7 %
Ja­pan-4,9 %-9,4 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land40,9 %53,4 %
USA57,4 %125,3 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD0,0 %2,6 %

In der kom­men­den Wo­che gibt es am Diens­tag neue Kon­junk­tur­da­ten für Eu­ro­pa & Eu­ro­zo­ne und zum US-Ver­brau­cher­ver­trau­en. Am Mitt­woch kom­men dann die fi­na­len Zah­len zum Gross Do­mestic Pro­duct Q4 2017 aus den USA und am Don­ners­tag fol­gen die vor­läu­fi­ge Zah­len zur In­fla­ti­on in Deutsch­land.

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25. März 2018 – Aktienindikator !

Lie­be Bör­sia­ner,

SHARE­ad­vice hat zwei Ein­fluss­fak­to­ren und in Fol­ge den Ak­ti­en-In­di­ka­tor selbst an­ge­passt !

Der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Trump hat am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag Han­dels­be­schrän­kun­gen für Chi­na in Höhe von 60 Mrd. Dol­lar an­ge­kün­digt. Und die bis­he­ri­ge Aus­nah­me­re­ge­lung von Im­port­zöl­len auf Stahl und Alu­mi­ni­um für die Eu­ro­päi­sche Uni­on soll nur bis zum 1. Mai gel­ten.

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 hat chart­tech­nisch ein so­ge­nann­tes To­des­kreuz aus­ge­bil­det, d.h. der GD 50 ist un­ter den GD 200 ge­fal­len. Der Schluss­kurs vom Frei­tag liegt aus­ser­dem mehr als 10 % un­ter dem höchs­ten Schluss­kurs der letz­ten drei Mo­na­te (-12,3 % seit dem 23. Ja­nu­ar).

Der Ein­fluss­fak­tor Po­li­tik geht zu­rück von GRÜN auf GELB und der Ein­fluss­fak­tor Kurs­trend ver­än­dert sich von GELB auf ROT. Da­mit ver­schlech­tert sich auch der Ak­ti­en-In­di­ka­tor von GELB auf ROT.

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18. März 2018 – Aktienindikator !

Lie­be Bör­sia­ner,

SHARE­ad­vice hat ei­nen Ein­fluss­fak­tor im Ak­ti­en-In­di­ka­tor an­ge­passt !

Der Deut­sche Bun­des­tag hat am ver­gan­ge­nen Mitt­woch Dr. An­ge­la Mer­kel zur Bun­des­kanz­le­rin ge­wählt. An­schlies­send wur­de die ge­sam­te neue Bun­des­re­gie­rung vom Bun­des­tags­prä­si­den­ten ver­ei­digt. So­mit hat die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land 171 Tage nach der Bun­des­tags­wahl wie­der eine neue Re­gie­rung. Der Bun­des­tag in die­ser 19. Wahl­pe­ri­ode setzt sich aus ins­ge­samt 709 Ab­ge­ord­ne­ten zu­sam­men.

Der Ein­fluss­fak­tor Po­li­tik ver­bes­sert sich da­her von GELB auf GRÜN. Der Ak­ti­en-In­di­ka­tor selbst ver­bleibt aber wei­ter­hin auf GELB.

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3. März 2018 – Handelskrieg ?

Lie­be Bör­sia­ner,

der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Trump hat in der ver­gan­ge­nen Wo­che nun tat­säch­lich neue Ein­fuhr­zöl­le für Stahl (25 %) und Alu­mi­ni­um (10 %) an­ge­kün­digt. Dies wür­de die Ein­fuh­ren von Stahl- und Alu­mi­ni­um­pro­duk­ten u.a. aus Deutsch­land, Eu­ro­pa und vor al­lem Chi­na in die USA er­heb­lich ver­teu­ern. Mit die­ser Mass­nah­me soll die na­tio­na­le Si­cher­heit ge­wahrt blei­ben.

Die zu­sätz­li­chen Kos­ten für den Markt­ein­tritt in die USA er­zeu­gen ei­nen Wett­be­werbs­nach­teil für eu­ro­päi­sche und asia­ti­sche Stahl­pro­du­zen­ten ge­gen­über den ein­hei­mi­schen Mit­be­wer­bern in den USA. So­mit wer­den die Stahl­fir­men und die da­mit ver­bun­de­nen Ar­beits­plät­ze in den USA ge­schützt. Das ist of­fen­sicht­lich eine ganz kon­kre­te Um­set­zung von “Ame­ri­ca first”.

Die­ser Schritt kann aber sehr leicht eine Spi­ra­le von Ge­gen­mass­nah­men in Gang set­zen und am Ende in ei­nen glo­ba­len Han­dels­krieg füh­ren. Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on hat be­reits sol­che Schrit­te an­ge­kün­digt und dürf­te ih­rer­seits Ein­fuhr­be­schrän­kun­gen auf US-Pro­duk­te ver­hän­gen. Als Bei­spie­le wur­den ge­nannt: Mo­tor­rä­der, Whis­key und Jeans. Er­schwe­rend kommt hin­zu, dass die­se Aus­ein­an­der­set­zun­gen recht emo­tio­nal be­las­tet sind. Schnell wird dann von “Ver­gel­tung” ge­spro­chen.

Tat­säch­lich sind die­se nächs­ten Schrit­te denk­bar: die be­trof­fe­nen Län­der wer­den na­tür­lich auf die US-Mass­nah­me re­agie­ren und selbst Ein­fuhr­zöl­le auf US-Pro­duk­te be­schlies­sen. Chi­na wird aus­ser­dem ver­su­chen, auf den eu­ro­päi­schen Stahl­markt aus­zu­wei­chen. Dar­auf­hin dürf­te die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on die Stahl­ein­fuhr in den Bin­nen­markt be­schrän­ken, was wie­der­um zu ent­spre­chen­den Ge­gen­re­ak­tio­nen führt. In der Fol­ge wer­den ge­gen­sei­ti­ge Be­schrän­kun­gen des frei­en Han­dels­ver­kehrs eta­bliert, die sich wei­ter ver­stär­ken und in eine glo­ba­le Ab­schwä­chung der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung mün­den.

Selbst die er­hoff­te po­si­ti­ve Wir­kung auf den US-Stahl­markt ist frag­wür­dig. Tat­säch­lich wer­den die im­por­tier­ten Stahl- und Alu­mi­ni­um­pro­duk­te in der US-In­dus­trie doch wei­ter ver­ar­bei­tet (z.B. in den Be­rei­chen Au­to­mo­ti­ve, Ae­ro­nau­tics, Ma­schi­nen­bau). Dort muss auf teu­re­re ein­hei­mi­sche Pro­duk­te aus­ge­wi­chen wer­den, was die Kos­ten für die End­pro­duk­te ge­ne­rell er­höht. Am Ende ist wahr­schein­lich, dass sich die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der US-Stahl­in­dus­trie nicht ver­bes­sert, son­dern im Ge­gen­teil über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum noch wei­ter ver­schlech­tert.

Wel­che po­li­ti­schen Mög­lich­kei­ten be­stehen für die be­trof­fe­nen Län­der ?

Die Län­der der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft be­trei­ben eine ge­mein­sa­me Han­dels­po­li­tik mit den Län­dern aus­ser­halb der EU. Seit dem Ver­trag von Lis­sa­bon im Jahr 2009 liegt die Ver­ant­wor­tung für die Um­set­zung  ein­schliess­lich der Ver­hand­lung von Han­dels­ver­trä­gen bei der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on.

Die Eu­ro­päi­sche Uni­on ist zu­nächst auch eine Zoll­uni­on ohne Zoll­be­schrän­kun­gen in­ner­halb des eu­ro­päi­schen Bin­nen­mark­tes. Ein we­sent­li­cher Be­stand­teil der ge­nann­ten ge­mein­sa­men Han­dels­po­li­tik ist der ge­mein­sa­me Zoll­ta­rif so­wie ge­mein­sa­me Ein­fuhr- und Aus­fuhr­re­ge­lun­gen ge­gen­über Dritt­stat­ten. Zum Schutz des Bin­nen­mark­tes ge­gen be­stimm­te Han­dels­hemm­nis­se wie Dum­ping oder Sub­ven­tio­nen kön­nen ver­schie­de­ne Mass­nah­men er­grif­fen. Grund­le­gen­des Ziel der ge­mein­sa­men Han­dels­po­li­tik ist es aber, den glo­ba­len Welt­han­del zu för­dern.

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on ver­tritt die Eu­ro­päi­sche Uni­on in der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on (WTO). Die WTO mit Sitz in Genf wur­de 1994 mit dem Ziel ge­grün­det, den in­ter­na­tio­na­len Han­del zu li­be­ra­li­sie­ren, Han­dels­hemm­nis­se ab­zu­bau­en und den glo­ba­len Frei­han­del zu för­dern. Dazu un­ter­stützt die WTO eine Ko­or­di­na­ti­on der welt­wei­ten Han­dels­po­li­tik und kann auch zur Schlich­tung von Han­dels­strei­tig­kei­ten an­ge­ru­fen wer­den.

World Tra­de Or­ga­ni­za­ti­on

Es ist also da­von aus­zu­ge­hen, dass die WTO in­vol­viert wer­den wird. Pro­ble­ma­tisch wäre dann zu­nächst, dass sol­che Schlich­tun­gen dort häu­fig lan­ge dau­ern. Und dar­über hin­aus könn­te das Be­ru­fungs­ge­richt der WTO bald hand­lungs­un­fä­hig wer­den, weil die USA die Nach­be­set­zung von frei­wer­den­den Rich­ter­stel­len blo­ckie­ren. Dies hät­te fak­tisch zur Fol­ge, dass dort dann gar kei­ne Schlich­tungs­fäl­le mehr ver­han­delt wer­den dür­fen.

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Bericht: KW 8 2018

Lie­be Bör­sia­ner,

in der letz­ten Wo­che ha­ben die Ak­ti­en­kur­se wie­der leicht zu­le­gen kön­nen.

Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ge­winnt auf Wo­chen­sicht zwar 0,3 %, hat aber seit Jah­res­an­fang im­mer noch -3,4 % ver­lo­ren. Der ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes steigt in der ver­gan­ge­nen Wo­che um 0,4 % und seit Jah­res­be­ginn um 2,4 %. Die Vo­la­ti­li­tät ist für deut­sche Ak­ti­en noch kaum ver­än­dert hoch und für ame­ri­ka­ni­sche Ak­ti­en wie­der er­kenn­bar ge­fal­len.

Die ZEW-Kon­junk­tur­er­war­tun­gen wa­ren am Diens­tag von ho­hen 20,4 Punk­ten auf 17,8 ge­fal­len.

Und am Mitt­woch hat­te die Fe­deral Re­ser­ve das Sit­zungs­pro­to­koll des Of­fen­markt­aus­schus­ses ver­öf­fent­licht. Dem­nach sind noch meh­re­re Zins­schrit­te für die­ses Jahr in den USA zu er­war­ten:

Fe­deral Re­ser­ve FOMC Pro­to­koll

Der Ge­schäfts­kli­ma-In­dex des ifo In­sti­tuts fiel dann am Don­ners­tag von 117,6 auf 115,4 Punk­te zu­rück. Vor al­lem die Ge­schäfts­er­war­tun­gen sind deut­lich re­du­ziert.

Im­mer­hin hat die Ak­tie von Ama­zon jetzt die Mar­ke von 1.500 USD er­reicht.

Die Ren­di­te der Bun­des­an­lei­hen (10 Jah­re) fällt von 0,76 % auf ak­tu­ell 0,68 %. Und die Ren­di­te der US-An­lei­hen (10 Jah­re) bleibt sta­bil auf 2,90 %.

Die Chan­cen sind letz­te Wo­che ge­stie­gen, dass der Bun­des­bank-Prä­si­dent Jens Weid­mann zum Nach­fol­ger von Ma­rio Draghi als EZB-Chef ge­wählt wer­den könn­te. Dies nach­dem der spa­ni­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter Luis de Guin­dos neu­er EZB-Vi­ze­prä­si­dent wird.

Und zu gu­ter Letzt hat­te die US-Re­gie­rung vor kur­zem be­reits Vor­schlä­ge für Ein­fuhr­bar­rie­ren auf Stahl und Alu­mi­ni­um ver­öf­fent­licht. Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on ar­bei­tet wohl be­reits an kon­kre­ten Ge­gen­mass­nah­men für US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­te auf dem eu­ro­päi­schen Markt.

Per­for­mance1 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
In­dus­trie0,3 %-3,4 %
Mit­tel­stand0,6 %0,5 %
Tech­no­lo­gie1,0 %2,9 %
USA:
In­dus­trie0,4 %2,4 %
Tech­no­lo­gie1,4 %6,3 %
Frank­reich0,7 %0,1 %
Gross­bri­tan­ni­en-0,7 %-5,8 %
Ös­ter­reich0,0 %-0,4 %
Schweiz-0,4 %-4,6 %
Ja­pan0,8 %-3,8 %
Vo­la­ti­li­tät:
Deutsch­land0,6 %32,7 %
USA-15,3 %49,4 %
Wech­sel­kur­se:
EUR in USD-1,3 %2,6 %

In der kom­men­den Wo­che gibt es am Diens­tag be­reits fri­sche Kon­junk­tur­da­ten für Eu­ro­pa & Eu­ro­zo­ne so­wie Da­ten zum US-Ver­brau­cher­ver­trau­en. Am Mitt­woch dann wer­den die neu­es­ten In­fla­ti­ons­ra­ten für Eu­ro­pa & Eu­ro­zo­ne ver­öf­fent­licht (Flash) so­wie die 2. Schät­zung für das Gross Do­mestic Pro­duct Q4 2017 in den USA.

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