Schlagwort-Archive: Politik

März 2020

Lie­be Bör­sia­ner,

die­ser März war ei­ner der schlech­tes­ten Mo­na­te für die Ak­ti­en­kur­se über­haupt und wir ha­ben welt­weit sehr star­ke Ver­lus­te er­lebt:

März 20201 Mo­natYTD
Deutsch­land:
Dax 30-16,4 %-25,0 %
M‑Dax-17,1 %-25,7 %
T‑Dax-8,8 %-13,8 %
USA:
Dow Jo­nes 30-13,7 %-23,2 %
Nasdaq C.-13,7 %-14,2 %
Welt-16,5 %-24,2 %


Die Co­ro­na-Pan­de­mie hat prak­tisch alle gro­ßen Volks­wirt­schaf­ten er­reicht und er­zwingt über­all auf der Welt in ähn­li­chen Aus­prä­gun­gen ein “Lock­down”, also ein weit­ge­hen­des Ein­stel­len des öf­fent­li­chen und da­mit auch des wirt­schaft­li­chen Le­bens.

Volks­wir­te er­war­ten eine schar­fe Re­zes­si­on im 2. Quar­tal. Der wei­te­re Ver­lauf hängt da­von ab, in wel­chem Um­fang die Un­ter­neh­men und Selbst­stän­di­gen die nächs­ten Wo­chen durch­hal­ten.

Im ge­sam­ten H‑Dax gibt es nur 4 Un­ter­neh­men, de­ren Ak­ti­en­kurs in die­sem Jahr ge­stie­gen ist:

  • Hellofresh (Lie­fer­dienst)
  • Qia­gen (Co­ro­na-Impf­stoff­kan­di­dat)
  • Sar­to­ri­us (Me­di­zin­tech­nik, La­bor­aus­rüs­tung)
  • Team­vie­ver (On­line-Kom­mu­ni­ka­ti­on)

Die stärks­ten Kurs­ver­lus­te in die­sem Jahr ha­ben bis­her er­lit­ten:

  • Air­bus (Flug­zeu­ge)
  • MTU Aero En­gi­nes (Trieb­wer­ke)
  • Luft­han­sa (Air­line)
  • Fra­port (Flug­ha­fen­be­trei­ber), und na­tür­lich
  • Thys­sen­krupp

Eben­falls stark ge­fal­len ist der Roh­öl­preis mit ‑47,5 % (Brent in $).

Nur die Kurs­vo­la­ti­li­tä­ten sind in 2020 mas­siv an­ge­stie­gen mit 234 % in Deutsch­land (V‑Dax Neu) und eben­falls 234 % in den USA (Vix). Aber das hilft uns ja lei­der gar nicht. Die De­ri­va­te-Händ­ler schrän­ken be­reits die Em­mis­si­on von Short-Pa­pie­ren ein.


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Woche 14/2020

Lie­be Bör­sia­ner,

die Ak­ti­en­kur­se ha­ben in der ab­ge­lau­fe­nen Wo­che wie­der leicht ver­lo­ren im An­ge­sicht der sich jetzt ab­zeich­nen­den wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie:

Per­for­mance 14/20201 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-1,1 %-28,1 %
M‑Dax-1,3 %-28,1 %
T‑Dax2,2 %-15,0 %
USA:
Dow Jo­nes 30-2,7 %-26,2 %
Nasdaq C.-1,7 %-17,8 %
Chi­na0,6 %-8,8 %
Welt-2,7 %-24,6 %


In den USA wur­den al­lein in der letz­ten Wo­che 6,65 Mil­lio­nen Erst­an­trä­ge auf Ar­beits­lo­sen­hil­fe ge­stellt. Die Ar­beits­lo­sen­quo­te stieg im März um 0,9 % auf ak­tu­ell 4,4 % an. Das ist der höchs­te pro­zen­tua­le An­stieg in nur ei­nem Mo­nat seit Ja­nu­ar 1975. Al­lein in den letz­ten bei­den Wo­chen ha­ben rund 10 Mil­lio­nen Men­schen in den USA ih­ren Job ver­lo­ren.

Un­ter an­de­rem der deut­sche Fi­nanz­mi­nis­ter und der bay­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent for­dern jetzt ein gro­ßes Kon­junk­tur­pro­gramm für Deutsch­land, um die Fol­gen der wirt­schaft­li­chen Re­zes­si­on ab­zu­mil­dern.

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on spricht von ei­nem eu­ro­päi­schen “Mar­shall-Plan”. Das be­zieht sich auf sehr um­fang­rei­che Hilfs­mass­nah­men der USA nach dem Zwei­ten Welt­krieg für West­eu­ro­pa. Be­nannt wur­de die­ses US-Hilfs­pro­gramm nach dem da­ma­li­gen US-Au­ßen­mi­nis­ter und spä­te­ren Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger Ge­or­ge C. Mar­shall.


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GfK März 2020

Lie­be Bör­sia­ner,

das GfK Kon­sum­kli­ma für April bricht eben­falls ein von 8,3 Punk­ten im Vor­mo­nat auf jetzt nur noch 2,7 Punk­te. Dies ist der nied­rigs­te Wert seit Mai 2009 und da­mit nach der Fi­nanz­kri­se.

Die Kon­junk­tur- und Ein­kom­mens­er­war­tun­gen der Ver­brau­cher in Deutsch­land ha­ben sich jetzt durch die Co­ro­na­kri­se ganz er­heb­lich ver­schlech­tert.

“Han­del, Her­stel­ler und Dienst­leis­ter müs­sen sich auf eine Re­zes­si­on ein­stel­len.”


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ifo März 2020

Lie­be Bör­sia­ner,

der ifo Ge­schäfts­kli­ma-In­dex für März ist von 96.0 Punk­te noch im Fe­bru­ar auf jetzt 86,1 Punk­te ein­ge­bro­chen. Dies ist der stärks­te Rück­gang seit der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung und auch der nied­rigs­te Wert über­haupt seit Juli 2009.

“Die deut­sche Wirt­schaft steht un­ter Schock.”


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Gegenmaßnahmen 8

Lie­be Bör­sia­ner,

der US-Se­nat hat ein mas­si­ves Not­hil­fe­ge­setz über $ 2 Bil­lio­nen be­schlos­sen, um die Fol­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie zu be­kämp­fen. Die­ses ge­wal­ti­ge Ret­tungs­pa­ket sieht un­ter an­de­rem sehr hohe Sum­men für Kran­ken­häu­ser und die Ge­sund­heits­ver­sor­gung so­wie für Bun­des­staa­ten, Städ­te und Ge­mein­den vor. Au­ßer­dem sind Schecks über $ 1.200 für je­den US-Bür­ger und auch Kre­di­te & Zu­schüs­se für Un­ter­neh­men in sehr gro­ßem Um­fang  ge­plant.

Das US-Ret­tungs­pa­ket in der Fi­nanz­kri­se 2008 hat­te ein Vo­lu­men von $ 700 Mil­li­ar­den.


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Woche 13/2020

Lie­be Bör­sia­ner,

die Ak­ti­en­kur­se ha­ben welt­weit in der letz­ten Wo­che eine tech­ni­sche Ge­gen­re­ak­ti­on nach oben ge­se­hen, die durch mas­si­ve Kon­junk­tur­pro­gram­me in ein­zel­nen Län­dern an­ge­feu­ert wur­de:

Per­for­mance 13/20201 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 307,9 %-27,3 %
M‑Dax5,6 %-27,2 %
T‑Dax6,7 %-16,9 %
USA:
Dow Jo­nes 3012,8 %-24,2 %
Nasdaq C.9,0 %-16,4 %
Chi­na2,3 %-9,3 %
Welt10,7 %-22,5 %


Der Dax 30 er­reich­te am Don­ners­tag kurz­zei­tig wie­der die Mar­ke von 10.000 Punk­ten und der Dow Jo­nes 30 sprang am Frei­tag kurz über 22.000 Punk­te.

Die Ak­ti­en­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land ha­ben nun da­mit be­gon­nen, die Haupt­ver­samm­lun­gen we­gen der Co­ro­na­kri­se zu ver­schie­ben (z.B. VW). Das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um be­rei­tet zur Zeit eine Ge­set­zes­än­de­rung vor, um vir­tu­el­le Haupt­ver­samm­lun­gen zu er­mög­li­chen. In der Schweiz wird dies be­reits prak­ti­ziert. Auch soll eine Haupt­ver­samm­lung zu­künf­tig erst in­ner­halb von 12 Mo­na­ten nach Ab­lauf des Ge­schäfts­jah­res statt­fin­den und nicht wie bis­her nach 8 Mo­na­ten.


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Gegenmaßnahmen 7

Lie­be Bör­sia­ner,

die US-No­ten­bank Fe­deral Re­ser­ve hat­te be­reits am ver­gan­ge­nen Sonn­tag den Leit­zins (fe­deral funds rate) um ein Pro­zent­punkt auf den Zins­kor­ri­dor von 0–0,25 % ab­ge­senkt und be­rei­tet noch wei­te­re sub­stan­zi­el­le Stüt­zungs­mass­nah­men vor.


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Gegenmaßnahmen 6

Lie­be Bör­sia­ner,

die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) legt ein sehr um­fas­sen­des Hilfs­pro­gramm PEPP (Pan­de­mic Emer­gen­cy Purcha­se Pro­gram­me) in Höhe von € 750 Mrd. als zu­sätz­li­che Stüt­zungs­mass­nah­me auf, um da­mit An­lei­hen der öf­fent­li­chen Hand und des pri­va­ten Sek­tors zu kau­fen.


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Gegenmaßnahmen 5

Lie­be Bör­sia­ner,

die Bun­des­re­gie­rung plant ei­nen Nach­trags-Haus­halt für die­ses Jahr in Höhe von rd. € 100 Mrd., um die Fol­gen der Co­ro­na­kri­se ab­zu­mil­dern. Dazu muss auch die so­ge­nann­te Schul­den­brem­se ge­lo­ckert wer­den, wel­che die Spiel­räu­me bei der Neu­ver­schul­dung be­grenzt.


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Woche 12/2020

Lie­be Bör­sia­ner,

die Ak­ti­en­kur­se sind in der letz­ten Wo­che glo­bal wei­ter zu­rück­ge­gan­gen mit jetzt zwei­stel­li­gen Ver­lus­ten vor al­lem in den USA:

Per­for­mance 12/20201 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-3,3 %-32,6 %
M‑Dax-3,6 %-31,1 %
T‑Dax-0,5 %-22,1 %
USA:
Dow Jo­nes 30-17,3 %-32,8 %
Nasdaq C.-12,6 %-23,3 %
Chi­na-7,6 %-11,4 %
Welt-12,3 %-30,0 %


So­wohl das Ro­bert Koch In­sti­tut in Ber­lin (RKI) als auch die John Hop­kins Uni­ver­si­ty in Bal­ti­more, USA mel­den heu­te eine Ver­lang­sa­mung bei den In­fi­zier­ten­zah­len in Deutsch­land:

Ro­bert Koch In­sti­tut

John Hop­kins Uni­ver­si­ty

Ab­hän­gig vom wei­te­ren Ver­lauf ist ein ne­ga­ti­ves Wirt­schafts­wachs­tum von ‑10 % in die­sem Jahr für Deutsch­land denk­bar.


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Gegenmaßnahmen 4

Lie­be Bör­sia­ner,

der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Do­nald Trump hat nun den na­tio­na­len Not­stand aus­ge­ru­fen. So kön­nen Fi­nanz­mit­tel in Höhe von $ 50 Mrd. zur Be­kämp­fung der Co­ro­na-Kri­se be­reit­ge­stellt wer­den. Au­ßer­dem gilt ab so­fort ein 30-tä­gi­ges-Ein­rei­se­ver­bot für Eu­ro­pä­er und Men­schen aus be­stimm­ten wei­te­ren Län­dern.

Nach ak­tu­el­lem Kennt­nis­stand gilt dies aber nicht für den Wa­ren­ver­kehr.


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Gegenmaßnahmen 3

Lie­be Bör­sia­ner,

die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank hat zu­sätz­li­che An­lei­he­käu­fe in Höhe von € 120 Mrd. bis Ende des Jah­res an­ge­kün­digt, da­mit Ban­ken mehr zins­güns­ti­ge Kre­di­te ver­ge­ben kön­nen.

Der Leit­zins im Eu­ro­raum bleibt aber noch un­ver­än­dert bei 0,0 % (main re­fi­nan­cing ope­ra­ti­ons). Und die Ge­schäfts­ban­ken müs­sen wei­ter­hin 0,5 % Zin­sen be­zah­len, wenn sie Geld bei der EZB par­ken (de­po­sit fa­ci­li­ty).


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Gegenmaßnahmen 2

Lie­be Bör­sia­ner,

die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on un­ter­stützt und ko­or­di­niert die Mit­glieds­län­der in de­ren Be­mü­hen um eine ef­fek­ti­ve Ein­däm­mung der Co­ro­na-Pan­de­mie. Der Kri­sen­ko­or­di­na­ti­ons-Me­cha­nis­mus AR­GUS un­ter der Füh­rung von Ja­nez Len­ar­cic als sog. Eu­ropean Emer­gen­cy Re­spon­se Coor­di­na­tor wur­de be­reits ak­ti­viert.

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on hat au­ßer­dem ein sog. Coor­di­na­ting Re­spon­se Team un­ter Lei­tung der Prä­si­den­tin Ur­su­la von der Ley­en eta­bliert.


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Gegenmaßnahmen 1

Lie­be Bör­sia­ner,

die Bun­des­re­gie­rung hat in den ver­gan­ge­nen Ta­gen sehr ein um­fang­rei­ches Mass­nah­men­pa­ket zur Ab­fe­de­rung der wirt­schaft­li­chen Fol­gen des Co­ro­na­vi­rus be­schlos­sen.

Dies sieht u.a. be­fris­tet bis Ende 2021 Er­leich­te­run­gen von Kurz­ar­beit bei Un­ter­neh­men vor, die we­gen des Co­ro­na­vi­rus ge­fähr­det sind. Au­ßer­dem soll be­trof­fe­nen Un­ter­neh­men mit ei­nem nach oben un­be­grenz­ten Kre­dit­pro­gramm über die Staats­bank KfW ge­hol­fen wer­den. Es wird auch noch an Steu­er­erleich­te­run­gen z.B. durch Steu­er­stun­dun­gen ge­ar­bei­tet. Dar­über hin­aus sind gro­ße Kon­junk­tur­pro­gram­me in kon­kre­ter Pla­nung für den Fall, dass Un­ter­neh­men we­gen un­ter­bro­che­ner Lie­fer­ket­ten den Be­trieb ein­stel­len müss­ten.


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Schwarzer Schwan

Lie­be Bör­sia­ner,

der Buch­au­tor Nas­sim Ni­cho­las Tal­eb be­nutzt den Be­griff “Schwar­zer Schwan” für we­sent­li­che Er­eig­nis­se, die an sich sel­ten und un­wahr­schein­lich sind.

Er be­schreibt die­se Ef­fek­te auch in sei­nem Buch von 2008 “Der Schwar­ze Schwan: Die Macht höchst un­wahr­schein­li­cher Er­eig­nis­se”.

Tal­eb wur­de am 1. Ja­nu­ar 1960 im Li­ba­non ge­bo­ren und ar­bei­tet als Fi­nanz­ma­the­ma­ti­ker und Wis­sen­schaft­ler mit dem Schwer­punkt der Be­rech­nung & In­ter­pre­ta­ti­on von Zu­falls­er­eig­nis­sen.

Der Aus­bruch der Co­ro­na-Pan­de­mie kann in die­sem Zu­sam­men­hang als “Schwar­zer Schwan” an­ge­se­hen wer­den.


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Woche 11/2020

Lie­be Bör­sia­ner,

die glo­ba­len Ak­ti­en­märk­te sind in der ver­gan­ge­nen Wo­che we­gen der wei­te­ren Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus klar zwei­stel­lig ge­fal­len:

 

Per­for­mance 11/20201 Wo­cheYTD
Deutsch­land:
Dax 30-20,0 %-30,3 %
M‑Dax-18,2 %-28,5 %
T‑Dax-16,4 %-21,7 %
USA:
Dow Jo­nes 30-10,4 %-18,8 %
Nasdaq C.-8,2 %-12,2 %
Chi­na-4,9 %-4,2 %
Welt-12,4 %-20,2 %


Der Dax 30 hat­te den zweit­größ­ten Ta­ges­ver­lust sei­ner Ge­schich­te und der Han­del an der New York Stock Ex­chan­ge wur­de zeit­wei­lig we­gen star­ker Kurs­ver­lus­te vom Han­del aus­ge­setzt.

Die Öko­no­men er­war­ten nun eine er­heb­li­che ne­ga­ti­ve Aus­wir­kung auf die welt­wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in den nächs­ten Mo­na­ten.


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Rohstoffe

Lie­be Bör­sia­ner,

ein wei­te­rer Blick auf die Roh­stoff­märk­te:

Gold hat am ver­gan­ge­nen Frei­tag ei­nen neu­en Höchst­wert er­reicht mit € 1.514,93 pro Fein­un­ze. In US-Dol­lar wa­ren es $ 1.643,45 und da­mit der höchs­te Wert seit 2011.

Von Au­gust bis Mit­te De­zem­ber 2019 pen­del­te der Wert noch recht sta­bil um € 1.350, seit­dem steigt er aber kon­ti­nu­ier­lich und steil um rund 15 % an.

Pal­la­di­um klet­ter­te eben­falls in der letz­ten Wo­che so­wohl in EURO als auch US-Dol­lar auf zu­vor nie er­reich­te Hö­hen. Eine Fein­un­ze kos­te­te am letz­ten Mit­woch € 2.502,69 bzw. $ 2.715,00. Dies ent­spricht ei­ner Stei­ge­rung von 53,5 % in drei Mo­na­ten und 84,5 % in nur ei­nem Jahr.

Eine Fein­un­ze ent­spricht je­weils 31,103 Gramm. Dies be­inhal­tet nur den rei­nen Edel­me­tall­an­teil ab­züg­lich et­wai­ger Le­gie­rungs­be­stand­tei­le. Der Be­griff Unze ist ur­sprüng­lich la­tei­nisch (“un­cia” heißt Zwölf­tel).


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Allzeithoch 14

Lie­be Bör­sia­ner,

die welt­wei­ten Ak­ti­en­märk­te ha­ben die Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus kurz­fris­tig ver­ar­bei­tet und in der ver­gan­ge­nen Wo­che be­reits wie­der neue All­zeit­hoch er­reicht:

  • am 6. Fe­bru­ar der deut­sche M‑Dax mit 29.013 Punk­ten
  • am 6. Fe­bru­ar der schwei­ze­ri­sche SMI 20 mit 11.061 Punk­ten
  • am 6. Fe­bru­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche S+P 500 mit 3.348 Punk­te
  • am 6. Fe­bru­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Nasdaq C. mit 9.576 Punk­ten
  • am 7. Fe­bru­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 mit 29.408 Punk­ten

Der M‑Dax über­schrei­tet in der letz­ten Wo­che erst­mals die Mar­ke von 29.000 Punk­ten mit­hil­fe von Sar­to­ri­us, Becht­le, Evo­tec und Co. Und auch der SMI 20 über­win­det mit Un­ter­stüt­zung von Ro­che, Giv­au­dan und an­de­ren zum ers­ten Mal die Li­nie von 11.000 Punk­ten.


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Coronavirus

Lie­be Bör­sia­ner,

die Ak­ti­en­märk­te sind in der ver­gan­ge­nen Wo­che alle auf Tauch­sta­ti­on ge­gan­gen. Der deut­sche Dax 30 ver­liert 4,4 %, der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 2,5 % und auch der MSCI Welt 2,2 %. Gleich­zei­tig ist die Vo­la­ti­li­tät in Deutsch­land und den USA stark an­ge­stie­gen.

Der Grund da­für ist ein neu­ar­ti­ges Co­ro­na­vi­rus, dass erst­mals im De­zem­ber letz­ten Jah­res von Chi­na an die Welt­ge­sund­heits­be­hör­de ge­mel­det wur­de. Die­ses Vi­rus ist ver­mut­lich auf ei­nem Markt in Wu­han erst­mals von Wild­tie­ren auf Men­schen über­tra­gen wor­den und wird nach ak­tu­el­lem Kennt­nis­stand durch Tröpf­chen­in­fek­ti­on und über das Ver­dau­ungs­sys­tem ver­brei­tet.

Die chi­ne­si­sche Re­gie­rung hat ri­go­ro­se Mass­nah­men er­grif­fen und selbst gan­ze Mil­lio­nen­städ­te wie Wenz­hou an der Ost­küs­te Chi­nas un­ter Qua­ran­tä­ne ge­stellt.

Die Welt­ge­sund­heits­be­hör­de hat eine so­ge­nann­te “Ge­sund­heit­li­che Not­la­ge von in­ter­na­tio­na­ler Trag­wei­te” aus­ge­ru­fen, um in­ter­na­tio­nal Ge­gen­mass­nah­men zu ko­or­di­nie­ren. Der Vi­rus­er­re­ger (2019-nCoV) ist eine Va­ri­an­te des Sars-Er­re­gers, an dem im Jahr 2003 bei­na­he 800 Men­schen star­ben.

Deutsch­land und wei­te­re Län­der ha­ben da­mit be­gon­nen, Bür­ger aus den be­trof­fe­nen Re­gio­nen in ihre Hei­mat­län­der zu­rück­zu­ho­len. Au­ßer­dem wer­den teil­wei­se Ein­rei­se­be­schrän­kun­gen für Bür­ger aus Chi­na ein­ge­führt. Air­lines wie die Luft­han­sa ha­ben ihre Stre­cken­ver­bin­dun­gen nach Chi­na ein­ge­stellt.

Die­ser spe­zi­el­le Er­re­ger ist ei­ner von meh­re­ren hun­dert ver­schie­de­nen Vi­ren, die der Fa­mi­lie der Co­ro­na­vi­ren an­ge­hö­ren.

Die­ses Co­ro­na­vi­rus be­fällt die Atem­we­ge und löst ähn­li­che Sym­pto­me wie eine star­ke Er­käl­tung aus. Bei Be­trof­fe­nen zei­gen sich Hus­ten, Fie­ber, Schüt­tel­frost und Kopf­schmer­zen. Es kann auch zu ei­ner Lun­gen­ent­zün­dung kom­men.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um für Ge­sund­heit: Ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen zum Co­ro­na­vi­rus


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Brexit

Lie­be Bör­sia­ner,

Gross­bri­tan­ni­en hat am 31. Ja­nu­ar nun tat­säch­lich die Eu­ro­päi­sche Uni­on ver­las­sen.

Vor 47 Jah­ren hat­te der da­ma­li­ge kon­ser­va­ti­ve Pre­mier­mi­nis­ter Ed­ward Heath den Ver­trag über den Bei­tritt zur Eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft un­ter­zeich­net, der dann 1973 auch in Kraft trat. Und im Jahr 2016 wäh­rend der Re­gie­rungs­zeit von Da­vid Ca­me­ron stimm­ten 52 % in ei­nem Re­fe­ren­dum wie­der für den Aus­tritt aus der Eu­ro­päi­schen Uni­on.

Das not­wen­di­ge Aus­tritts­ab­kom­men wur­de in der Zwi­schen­zeit auch un­ter­zeich­net und re­gelt vor al­lem die­se The­men­be­rei­che: die Rech­te der EU-Bür­ger in Gross­bri­tan­ni­en, die Rech­te der Bri­ten in der EU, die fi­nan­zi­el­len Pflich­ten Gross­bri­tan­ni­ens nach dem jet­zi­gen Aus­tritt und die Ver­mei­dung ei­ner har­ten Gren­ze zwi­schen Nord­ir­land und der Re­pu­blik Ir­land.

Die ehe­ma­li­gen bri­ti­schen Ab­ge­ord­ne­ten im Eu­ro­päi­schen Par­la­ment räu­men be­reits die Bü­ros.

In der Über­gangs­pha­se bis Ende 2020 en­det sich an­sons­ten prak­tisch noch nichts.

Ein neu­er Frei­han­dels­ver­trag zwi­schen der Eu­ro­päi­schen Uni­on und Gross­bri­tan­ni­en soll nach dem ak­tu­el­len Wunsch der bri­ti­schen Re­gie­rung be­reits bis zum Ende des Jah­res ab­ge­schlos­sen sein. Dies be­deu­tet, dass der ent­spre­chen­de Ver­trags­text be­reits im Ok­to­ber vor­lie­gen muss und die Un­ter­händ­ler da­für nur 7–8 Mo­na­te Zeit ha­ben.

Un­ge­fähr 3 Mio. EU-Bür­ger le­ben zur Zeit in Gross­bri­tan­ni­en, da­von 300.000 aus Deutsch­land. Ge­naue­re Zah­len lie­gen dazu nicht vor, da es in Gross­bri­tan­ni­en kein zen­tra­les Mel­de­re­gis­ter gibt. Spä­tes­tens im Som­mer nächs­ten Jah­res be­nö­ti­gen sie eine Auf­ent­halts­er­laub­nis, um z.B. ei­nen Job zu be­kom­men, eine Woh­nung zu mie­ten oder auch das na­tio­na­le Ge­sund­heits­sys­tem nut­zen zu kön­nen.

Die­se ur­sprüng­li­che Eu­ro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft wur­de durch Bel­gi­en, Deutsch­land, Frank­reich, Ita­li­en, Lu­xem­burg so­wie die Nie­der­lan­de ge­grün­det und trat An­fang 1958 durch die be­rühm­ten Rö­mi­schen Ver­trä­ge in Kraft.

1973 tra­ten ne­ben Gross­bri­tan­ni­en auch Dä­ne­mark und die Re­pu­blik Ir­land der Eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft bei.

1993 ent­stand mit dem Ver­trag von Maas­tricht aus der Eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft dann die Eu­ro­päi­sche Ge­mein­schaft. Und 2009 wur­de aus der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft mit dem Ver­trag von Lis­sa­bon letzt­lich die heu­ti­ge Eu­ro­päi­sche Uni­on.


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Allzeithoch 13 !

Lie­be Bör­sia­ner,

jetzt hat end­lich auch der deut­sche Dax 30 ein neu­es All­zeit­hoch er­reicht:

  • am 22. Ja­nu­ar mit 13.640 Punk­ten !

Und noch wei­te­re Re­kor­de wur­den in der ver­gan­ge­nen Wo­che ge­schafft:

  • am 22. Ja­nu­ar der deut­sche M‑Dax mit 28.885 Punk­ten
  • am 22. Ja­nu­ar der schwei­ze­ri­sche SMI 20 mit 10.961 Punk­ten
  • am 23. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche S+P 500 mit 3.338 Punk­te
  • am 24. Ja­nu­ar der deut­sche T‑Dax mit 3.237 Punk­ten
  • am 24. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Nasdaq C. mit 9.451 Punk­ten

Der Dax 30 hat da­mit das alte Re­kord­hoch vom 23. Ja­nu­ar 2018 um 43 Punk­te über­schrit­ten.

Das 50. Jah­res­tref­fen des Welt­wirt­schafts­fo­rums in Da­vos ging doch recht ver­söhn­lich zu­en­de. Der In­ter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fond sieht in sei­nem jüngs­ten glo­ba­len Wirt­schafts­aus­blick auch eine leich­te Er­ho­lung und rech­net nach nur 2,9 % Wachs­tum im letz­ten Jahr nun mit im­mer­hin 3,3 % für 2020 und so­gar 3,4 % für 2021:

In­ter­na­tio­nal Mo­ne­ta­ry Fund – World Eco­no­mic Out­look, Ja­nu­a­ry 20 (EN)


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USA – China

Lie­be Bör­sia­ner,

rund 2 Jah­re nach Be­ginn des Han­dels­streits zwi­schen den USA und Chi­na we­gen der glo­ba­len Han­dels­un­gleich­ge­wich­te, Markt­be­schrän­kun­gen, Wäh­rungs­ma­ni­pu­la­tio­nen und Ver­let­zun­gen von Geis­ti­gem Ei­gen­tum wur­de am letz­tem Mitt­woch in Wa­shing­ton ein ers­tes Teil­ab­kom­men un­ter­zeich­net.

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Do­nald Trump und der chi­ne­si­sche Vi­ze­pre­mier Liu He ha­ben die­ses Ab­kom­men un­ter­schrie­ben, des­sen ge­nau­er Wort­laut aber noch nicht be­kannt ist. Vor al­lem soll Chi­na zu­ge­sagt ha­ben, sei­ne Im­por­te aus den USA in den nächs­ten Jah­ren er­heb­lich zu stei­gern. Dies be­inhal­tet dann ins­be­son­de­re auch ame­ri­ka­ni­sche Agrar­pro­duk­te. Au­ßer­dem soll es Ver­ein­ba­run­gen zum Schutz von Geis­ti­gem Ei­gen­tum und Tech­no­lo­gie-Know­how ge­ben.

Liu He ist be­reits seit Mai 2018 der chi­ne­si­sche Chef­un­ter­händ­ler in den Han­dels­strei­tig­kei­ten.

Im Ge­gen­zug sol­len da­für kei­ne neu­en Straf­zöl­le auf Im­por­te aus dem je­weils an­de­ren Land er­ho­ben wer­den. Die be­reits be­stehen­den Zöl­le blei­ben al­ler­dings auch wei­ter­hin be­stehen.

Über die­ses ers­te Teil­ab­kom­men hin­aus soll über ein noch um­fas­sen­de­res Ab­kom­men in ei­ner so­ge­nann­ten Pha­se 2 wei­ter ver­han­delt wer­den. Die­se Aus­sicht treibt zur Zeit die Ak­ti­en­kur­se welt­weit an.

Das Ab­kom­men fällt in eine Zeit, wo die chi­ne­si­sche Wirt­schaft nicht mehr so stark wächst wie in der Ver­gan­gen­heit. Die chi­ne­si­sche Sta­tis­tik­be­hör­de mel­de­te letz­te Wo­che ein Wachs­tum von nur noch 6,1 % für 2019. Dies liegt 0,5 % un­ter dem Wert von 2018 und ist da­mit die schwächs­te Wachs­tums­ra­te in Chi­na seit 30 Jah­ren.


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Allzeithoch 12

Lie­be Bör­sia­ner,

die Kurs­ral­lye geht mit im­mer neu­en All­zeit­hochs wei­ter und ist ge­trie­ben von der Hoff­nung auf ein um­fas­sen­de­res Han­dels­ab­kom­men zwi­schen den USA und Chi­na (“Pha­se 2‑Abkommen”):

  • am 17. Ja­nu­ar der deut­sche M‑Dax mit 28.704 Punk­ten
  • am 17. Ja­nu­ar der deut­sche T‑Dax mit 3.161 Punk­ten
  • am 17. Ja­nu­ar der schwei­ze­ri­sche SMI 20 mit 10.849 Punk­ten
  • am 17. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 mit 29.374 Punk­ten
  • am 17. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche S+P 500 mit 3.330 Punk­ten
  • am 17. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Nasdaq C. mit 9.393 Punk­ten

In den letz­ten zehn von elf Wo­chen er­reich­te der Dow Jo­nes 30 je­weils ein neu­es All­zeit­hoch. Der deut­sche Dax 30 liegt nur noch 0,5 % un­ter sei­nem al­ten All­zeit­hoch vom 23. Ja­nu­ar 2018.


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Dow Jones 29,000 (EN)

Dear all

The world´s most fa­mous stock mar­ket in­dex Dow Jo­nes 30 has crossed the 29,000 points line for the first time in his long histo­ry sin­ce 1896 and even reached 29,009 points on Fri­day.

From ear­ly No­vem­ber of last year, nine out of 10 weeks have al­rea­dy seen a new re­cord score of the Dow Jo­nes 30 !

Con­si­de­ring the ex­pec­ted first tra­de deal bet­ween the US and Chi­na as well as the con­ti­nuous­ly good US la­bor mar­ket data, this ge­ne­ral stock mar­ket trend seems very li­kely to con­ti­nue.

The quar­ter­ly ear­nings sea­son in go­ing to start on Tu­es­day with the Ci­tigroup.

Best re­gards


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Allzeithoch 11

Lie­be Bör­sia­ner,

die Kurs­ral­lye der letz­ten Wo­chen setzt sich auch im neu­en Jahr mit neu­en All­zeit­hochs fort:

  • am 10. Ja­nu­ar der deut­sche T‑Dax mit 3.117 Punk­ten
  • am 10. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 mit 29.009 Punk­ten
  • am 10. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche S+P 500 mit 3.283 Punk­ten
  • am 10. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Nasdaq C. mit 9.235 Punk­ten

  • am 9. Ja­nu­ar der eu­ro­päi­sche Sto­xx 50 mit 3.807 Punk­ten (10-Jah­res-Hoch)

Als Grün­de gel­ten der ge­plan­te Ab­schluß ei­nes ers­ten, par­ti­el­len Han­dels­ab­kom­mens zwi­schen den USA und Chi­na am Mitt­woch in Wa­shing­ton, die wei­ter­hin sehr gu­ten Ar­beits­markt­zah­len aus den USA (3,5 % Ar­beits­lo­sen­quo­te im De­zem­ber) so­wie ers­te An­zei­chen ei­ner sich wie­der leicht auf­hel­len­den Welt­kon­junk­tur.


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Allzeithoch 10

Lie­be Bör­sia­ner,

das neue Ak­ti­en­jahr hat be­reits in den ers­ten Han­dels­ta­gen neue All­zeit­hochs ver­zeich­net:

  • am 2. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche S+P 500 mit 3.258 Punk­ten
  • am 2. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Nasdaq C. mit 9.093 Punk­ten
  • am 3. Ja­nu­ar der US-ame­ri­ka­ni­sche Dow Jo­nes 30 mit 28.873 Punk­ten

Die­ser po­si­ti­ve Trend dürf­te sich in der kom­men­den Wo­che we­gen der po­li­ti­schen Span­nun­gen zwi­schen den USA und dem Iran aber nicht fort­set­zen.


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Personalien 5

Lie­be Bör­sia­ner,

Mi­cha­el Ru­bens Bloom­berg ist 1942 in Bos­ton (USA) ge­bo­ren und gilt als ei­ner der reichs­ten Men­schen welt­weit.

Er grün­de­te im Jahr 1981 die Fi­nanz­da­ten-Agen­tur Bloom­berg L.P. und spä­ter die Bloom­berg Te­le­vi­si­on. Von 2002 bis Ende 2013 war er au­ßer­dem Bür­ger­meis­ter von New York. Bloom­berg war als Po­li­ti­ker so­wohl Mit­glied der Re­pu­bli­ka­ni­schen als auch der De­mo­kra­ti­schen Par­tei. Er un­ter­stützt un­ter an­de­rem den Kampf ge­gen den Kli­ma­wan­del.

Ak­tu­ell wird ver­mu­tet, dass er sich um die Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur für die De­mo­kra­ti­sche Par­tei be­wer­ben wird, da er sich für die Vor­wah­len in Ala­ba­ma re­gis­triert hat. Dann müss­te er ge­gen die be­reits be­kann­ten Kan­di­da­ten wie den ehe­ma­li­gen Vize-Prä­si­den­ten Joe Bi­den, die Se­na­to­rin Eliza­beth War­ren oder den Se­na­tor Ber­nie San­ders an­tre­ten.


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EMI Deutschland

Lie­be Bör­sia­ner,

der vor­läu­fi­ge Ein­kaufs­ma­na­ger­index EMI für Deutsch­land ist ak­tu­ell auf 49,1 Punk­te ge­fal­len. Dies ist der nied­rigs­te Wert seit April 2013. Ein Wert von über 50 Punk­ten si­gna­li­siert da­bei ein Wirt­schafts­wachs­tum.

Der Ser­vice­sek­tor fällt auf 52,5 Punk­te (9‑Monatstief) und vor al­lem der In­dus­trie­sek­tor auf nur noch 41,4 Punk­te (123-Mo­nats­tief).

Die­ser Ein­kaufs­ma­na­ger­index wird mo­nat­lich für eine Viel­zahl von Län­dern durch IHS Mar­kit er­stellt und ba­siert auf mo­nat­li­chen Um­fra­gen.

IHS Mar­kit wie­der­um ist ein be­deu­ten­der Da­ten- und In­fo­ma­ti­ons­dienst mit ih­rem Haupt­sitz in Lon­don.


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Börse London

Lie­be Bör­sia­ner,

die Lon­do­ner Bör­se hat am ver­gan­ge­nen Frei­tag ein Über­nah­me­an­ge­bot der Bör­se Hong­kong of­fi­zi­ell ab­ge­lehnt.

Der Bör­sen­be­trei­ber Hong Kong Ex­chan­ge (HKEX) hat­te letz­ten Mitt­woch ein ent­spre­chen­des Über­nah­me­an­ge­bot in Höhe von EUR 33 Mrd. in Bar­mit­teln und ei­ge­nen Ak­ti­en ge­macht, um dar­aus ei­nen welt­weit füh­ren­den Bör­sen­be­trei­ber zu for­men.

Der Auf­sichts­rat der Lon­don Stock Ex­chan­ge (LSE) hat aber fun­da­men­ta­le Be­den­ken in Be­zug auf die Stra­te­gie und die un­ge­wöhn­li­che Lei­tungs­struk­tur der HKEX. Dies meint im Grun­de eine mög­li­che Ein­fluss­nah­me der Re­gie­rung in Hong­kong und da­durch der chi­ne­si­schen Füh­rung.

Die New York Stock Ex­chan­ge (NYSE) ist nach Han­dels­vo­lu­men mit USD 19,3 Bil­lio­nen die größ­te Bör­se der Welt ge­folgt von der New Yor­ker Nasdaq mit USD 16,8 Bil­lio­nen.


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August 2019

Lie­be Bör­sia­ner,

die Ak­ti­en­in­di­zes ha­ben in Deutsch­land, den USA und welt­weit im Au­gust wei­ter ab­ge­ge­ben.

Vor al­lem die Kon­junk­tur in Deutsch­land nä­hert sich zu­min­dest tech­nisch ei­ner Re­zes­si­on. Der Han­dels­streit zwi­schen den USA und Chi­na nimmt heu­te eine wei­te­re Es­ka­la­ti­ons­stu­fe und ein un­ge­re­gel­ter Bre­x­it zum 31. Ok­to­ber lässt sich nach Auss­sa­ge des EU-Chef­ver­hand­lers Bar­nier kaum noch ver­hin­dern.

  • Deutsch­land:  
  • USA:  
  • Welt:  

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Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ver­liert im Au­gust 250 Punk­te und 2,1 %. In die­sem Jahr steigt er al­ler­dings noch um 1.380 Punk­te und 13,1 %. Er liegt rund 200 Punk­te über sei­ner GD 200-Li­nie, die seit zwei Mo­na­ten ganz leicht an­steigt.

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­dex Dow Jo­nes 30 ver­liert in die­sem Mo­nat 461 Punk­te und 1,7 %. Im ak­tu­el­len Jahr klet­tert er je­doch um 3.076 Punk­te und 13,2 %. Er steht rund 750 Punk­te über sei­ner GD 200-Li­nie, die seit drei Mo­na­ten eben­falls leicht an­steigt.

Auch der glo­ba­le Welt­in­dex MSCI Welt geht im Au­gust um 11 Punk­te und 0,5 % nach un­ten. Seit Jah­res­be­ginn liegt er mit 255 Punk­ten und 13,5 % im Plus.


Chart des Mo­nats

 

Da­ten des Mo­nats

Per­for­mance:Au­gust2019
Deutsch­land
Dax 30-2,1 %13,1 %
M‑Dax-0,8 %19,1 %
T‑Dax-4,5 %13,7 %
USA
Dow Jo­nes 30-1,7 %13,2 %
Nasdaq C.-2,6 %20,0 %
Welt-0,5 %13,5 %

 

Seit Be­ginn die­ses Jah­res ist Za­lan­do (+100,5 %) vor Dia­log Se­mi­con­duc­tor der bes­te Wert und 1&1 Dril­lisch (-43,9 %)  ge­folgt von Te­le­fo­ni­ca Deutsch­land der schlech­tes­te Wert.

Und der bes­te Wert in den letz­ten 12 Mo­na­ten ist wie be­reits ge­wohnt Dia­log Se­mi­con­duc­tor (+114,8 %) so­wie der schlech­tes­te Wert wei­ter­hin Sil­tro­nic (-53,8 %).


Nach­richt des Mo­nats

Die USA set­zen heu­te wei­te­re Straf­zöl­le von 15 % für chi­ne­si­sche Im­por­te im Wert von USD 100 Mio. in Kraft wäh­rend Chi­na mit neu­en Zoll­ab­ga­ben von 10–15 % für Im­por­te aus den USA ant­wor­tet. Ab 15. De­zem­ber sol­len dann noch wei­te­re Straf­zöl­le für chi­ne­si­sche Im­por­te gel­ten.

Am 25. Au­gust ist Fer­di­nand Karl Piech ver­stor­ben. Der ehe­ma­li­ge Vor­stands­chef und spä­te­re Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Volks­wa­gen AG über­nahm 1993 die Lei­tung von Volks­wa­gen und form­te aus dem de­fi­zi­tä­ren Un­ter­neh­men mit har­ter Hand ei­nen Welt­kon­zern.

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Facebook Libra

Lie­be Bör­sia­ner,

Face­book hat jüngst De­tails für sei­ne ge­plan­te Kryp­towäh­rung “Li­bra” be­kannt ge­ge­ben. Li­bra soll eine vir­tu­el­le Wäh­rung sein, die dann von den Nut­zern des ge­sam­ten Face­book-Netz­wer­kes ein­ge­setzt wer­den kann. Im Ge­gen­satz zu den be­reits be­kann­ten Kryp­towäh­run­gen wie Bit­coin wird Li­bra aber an die klas­si­schen Wäh­run­gen ge­kop­pelt sein, also ein so­ge­nann­tes Sta­ble­coin. Da­für wür­den u.a. Staats­an­lei­hen als Si­cher­hei­ten die­nen.

Der Chef der ame­ri­ka­ni­schen No­ten­bank Je­ro­me Powell hat sich sehr be­sorgt ge­zeigt, da Li­bra we­gen der Reich­wei­te von Face­book so­fort sys­tem­re­le­vant sein wür­de. Au­ßer­dem gibt es vie­le Fra­gen in Be­zug auf Pri­vat­sphä­re, Kon­su­men­ten­schutz, Geld­wä­sche und Fi­nanz­sta­bi­li­tät.

Selbst der US-Prä­si­dent Trump hat sich ne­ga­tiv zu die­ser Idee ge­äu­ßert.

Face­book be­ab­sich­tigt die Ein­füh­rung von Li­bra in den nächs­ten 12 Mo­na­ten. Her­aus­ge­ge­ben wer­den soll Li­bra aber nicht von Face­book selbst son­dern der Li­bra As­so­cia­ti­on in Genf, ei­nem Kon­sor­ti­um von gro­ßen Zah­lungs­dienst­leis­tern wie Mas­ter­card, Visa und Pay­Pal so­wie an­de­ren In­ter­net­platt­for­men.


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Personalien 1

Lie­be Bör­sia­ner,

der Eu­ro­päi­sche Rat hat über­ra­schend die deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en als Kan­di­da­tin für das Amt des zu­künf­ti­gen Prä­si­den­ten der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on vor­ge­schla­gen. Das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment wird vor­aus­sicht­lich am 16. Juli dar­über ab­stim­men.

Die­ser Vor­schlag ent­spricht nicht den bis­he­ri­gen Ge­pflo­gen­hei­ten, ei­nen Spit­zen­kan­di­da­ten der gro­ßen Par­tei­en als ih­ren Kan­di­da­ten zu be­nen­nen. Dies wä­ren dann aber Man­fred We­ber von der kon­ser­va­ti­ven EVP oder Frans Tim­mermans von den So­zi­al­de­mo­kra­ten ge­we­sen.

Die 5‑jährige Amts­zeit des der­zei­ti­gen Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten Jean-Clau­de Juncker läuft nun Ende Ok­to­ber aus.


Chris­ti­ne La­gar­de
soll Nach­fol­ge­rin von Ma­rio Draghi als neue Prä­si­den­tin der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank in Frank­furt wer­den. Die 63-jäh­ri­ge Ju­ris­tin führt seit 8 Jah­ren den In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds in Wa­shing­ton, hat aber bis­her noch kei­ne Zen­tral­bank­erfah­rung.

La­gar­de war zu­vor auch schon fran­zö­si­sche Fi­nanz­mi­nis­te­rin. Sie gilt wie Draghi als Ver­tre­te­rin ei­ner lo­cke­ren Geld­po­li­tik.

Die 8‑jährige Amts­zeit von Ma­rio Draghi en­det eben­falls ge­gen Ende Ok­to­ber.


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Schweizer Aktien

Lie­be Bör­sia­ner,

seit dem 1. Juli kön­nen Ak­ti­en von Un­ter­neh­men in der Schweiz nicht mehr un­ein­ge­schränkt an eu­ro­päi­schen Bör­sen­plät­zen ge­han­delt wer­den. Dies be­trifft auch die gro­ßen Un­ter­neh­men wie Nest­lé, No­var­tis, UBS und an­de­re. Aus­nah­men sind nur Wer­te mit Dop­pel-Lis­ting wie ABB und La­far­ge Hol­cim.

Die Schweiz hat ei­nem neu­en Part­ner­schafts­ab­kom­men mit der EU noch nicht zu­ge­stimmt, so dass die Schwei­zer Bör­sen­re­gu­lie­rung von der EU nicht mehr als gleich­wer­tig an­er­kannt wird.

Der Han­del mit die­sen Wer­ten ist nun zu­min­dest kom­pli­zier­ter ge­wor­den, weil wahr­schein­lich die De­pot­bank sol­che Tra­des auf ei­ge­ne Rech­nung oder über Händ­ler durch­füh­ren muss.


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Juni 2019

Lie­be Bör­sia­ner,

die Ak­ti­en­märk­te ha­ben sich nach den Ver­lus­ten aus dem Vor­mo­nat wie­der deut­lich er­holt. Der ame­ri­ka­ni­sche S+P 500 er­reich­te ein neu­es All­zeit­hoch und der deut­sche Dax 30 zu­min­dest ein neu­es Jah­res­hoch.

An­ge­trie­ben wur­den die Kur­se aber we­ni­ger durch Kon­kunk­tur­da­ten als durch An­zei­chen auf Zins­sen­kun­gen durch die No­ten­ban­ken. Au­ßer­dem hat der Markt eine kurz­fris­ti­ge Ent­span­nung im Han­del­kon­flikt zwi­schen den USA und Chi­na vor­her­ge­se­hen !

  • Deutsch­land:   ⇑⇑
  • USA:   ⇑⇑
  • Welt:   ⇑⇑

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Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ge­winnt 672 Punk­te und da­mit 5,7 %. In die­sem Jahr steigt er bis­her um 1.840 Punk­te oder auch 17,4 %. Er liegt jetzt seit 3 Mo­na­ten über der GD 200-Li­nie, die nun wie­der leicht an­steigt.

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­dex Dow Jo­nes 30 legt eben­falls um 1.785 Punk­te oder 7,2 % zu. Im ak­tu­el­len Jahr klet­tert er um 3.273 Punk­te und so­mit 14,0 %. Er steht rund 1.100 Punk­te über sei­ner GD 200-Li­nie, die seit Jah­res­an­fang eben­falls leicht an­steigt.

Auch der glo­ba­le Welt­in­dex MSCI Welt geht im Juni um 132 Punk­te nach oben und ge­winnt so 6,5 %. Seit Jah­res­be­ginn liegt er be­reits mit 294 Punk­ten und 15,6 % im Plus.


Chart des Mo­nats

 

Da­ten des Mo­nats

Per­for­mance:Juni2019
Deutsch­land
Dax 305,7 %17,4 %
M‑Dax3,4 %18,7 %
T‑Dax4,7 %17,4 %
USA
Dow Jo­nes 307,2 %14,0 %
Nasdaq C.7,4 %20,7 %
Welt6,5 %15,6 %

 

Der bes­te Wert des ver­gan­ge­nen Mo­nats Juni ist Axel Sprin­ger (+35,4 %) und der schlech­tes­te Wert ist Deut­sche Woh­nen (-24,1 %) we­gen der Miet­de­ckel-Dis­kus­si­on in Ber­lin.

Seit Be­ginn die­ses Jah­res ist Com­pug­roup Me­di­cal (+75,6 %) vor Za­lan­do der bes­te Wert und 1&1 Dril­lisch (-34,1 %)  ge­folgt von United In­ter­net der schlech­tes­te Wert.

Und der bes­te Wert in den letz­ten 12 Mo­na­ten ist Dia­log Se­mi­con­duc­tor (+180,2 %) so­wie der schlech­tes­te Wert wei­ter­hin Sil­tro­nic (-46,2 %).


Nach­richt des Mo­nats

Die USA und Chi­na ha­ben am Ran­de des G20-Gip­fels in Ja­pan ver­ein­bart, die Han­dels­ge­sprä­che wie­der auf­zu­neh­men und vor­erst kei­ne wei­te­ren Im­port­zöl­le in Kraft zu set­zen.

Der US-Prä­si­dent hat auch die Blo­cka­de ge­gen den chi­ne­si­schen Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zern Hua­wei (Han­dys, 5G-Net­ze) auf­ge­ho­ben.


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Mai 2019

Lie­be Bör­sia­ner,

die Ak­ti­en­märk­te ha­ben im Mai we­gen der ak­tu­el­len welt­po­li­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen und der jüngs­ten Wirt­schafts­aus­sich­ten deut­lich ver­lo­ren. Die USA ha­ben wei­te­re Zöl­le für Wa­ren aus Chi­na an­ge­kün­digt und par­al­lel hat Chi­na seit An­fang Juni selbst neue Zöl­le für Im­por­te auf Wa­ren aus den USA ein­ge­führt. Da­ne­ben dro­hen die USA mit Ein­fuhr­zöl­len ge­gen­über Me­xi­ko. Und die ak­tu­el­len Ar­beits­markt­zah­len für Mai aus Deutsch­land deu­ten auf eine nach­las­sen­de Dy­na­mik am Ar­beits­markt hin !

  • Deutsch­land:  
  • USA:   ⇓⇓
  • Welt:  

    Pfeil nach oben/​unten: Ver­än­de­rung zum Vor­mo­nat > 1 %, Dop­pel­pfeil nach oben/​unten: Ver­än­de­rung zum Vor­mo­nat > 5 %


Der deut­sche Leit­in­dex Dax 30 ver­liert in dem Mo­nat ‑617 Punk­te und da­mit deut­li­che ‑5,0 %. In die­sem Jahr steigt er bis­her um im­mer­hin 1.168 Punk­te oder auch 11,1 %. Er folgt seit 5 Wo­chen ei­nem Ab­wärts­trend und liegt noch rund 100 Punk­te über sei­ner GD 200-Li­nie. Dies war der ers­te Mo­nat mit Kurs­ver­lus­ten im lau­fen­den Jahr.

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Leit­in­dex Dow Jo­nes 30 ver­liert eben­falls im Mo­nat April ‑1.778 Punk­te und fällt auf Mo­nats­sicht um be­acht­li­che ‑6,7 %. Im ak­tu­el­len Jahr legt er um 1.488 Punk­te oder 6,4 % zu. Er hat aber sei­ne GD 200-Li­nie nach un­ten ge­kreuzt und liegt jetzt rund 700 Punk­te un­ter­halb die­ses Trend­in­di­ka­tors.

Und der glo­ba­le Welt­in­dex MSCI Welt geht im letz­ten Mo­nat um ‑108 Punk­te nach un­ten und ver­liert auf Mo­nats­sicht ‑5,0 %. Seit Jah­res­be­ginn liegt er mit 162 Punk­ten und 8,6 % im Plus.


Chart des Mo­nats

 

Da­ten des Mo­nats

Per­for­mance:Mai2019
Deutsch­land
Dax 30-5,0 %11,1 %
M‑Dax-4,9 %14,8 %
T‑Dax-5,6 %12,2 %
USA
Dow Jo­nes 30-6,7 %6,4 %
Nasdaq C.-7,9 %12,3 %
Welt-5,0 %8,6 %

 

Der bes­te Wert des ver­gan­ge­nen Mo­nats Mai ist Adi­das (+11,8 %) und der schlech­tes­te Wert ist Sil­tro­nic (-27,4 %).

Seit Be­ginn die­ses Jah­res ist im­mer noch Nordex (+67,7 %) vor Za­lan­do der bes­te Wert so­wie 1&1 Dril­lisch (-38,5 %) der schlech­tes­te Wert ge­folgt von Os­ram Licht.

Und der bes­te Wert in den letz­ten 12 Mo­na­ten ist Com­pug­roup Me­di­cal (+59,5 %) und dann der schlech­tes­te Wert wie­der­um Sil­tro­nic (-56,2 %).


Nach­richt des Mo­nats

Die SPD kommt bei der Eu­ro­pa­wahl in Deutsch­land auf 15,8 % und wird hin­ter den Grü­nen mit 20,5 % nur die dritt­stärks­te Kraft. Da­mit ver­liert die SPD ‑11,4 % zur letz­ten Eu­ro­pa­wahl in 2014, wäh­rend die Grü­nen 9,8 % hin­zu­ge­win­nen konn­ten.

Die Par­tei- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de An­drea Nah­les hat dar­auf­hin heu­te an­ge­kün­digt, An­fang der Wo­che von bei­den Äm­tern zu­rück­zu­tre­ten.

Die ita­lie­ni­sche Lega Nord un­ter der Füh­rung des In­nen­mi­nis­ters Matteo Sal­vi­ni wird bei der Eu­ro­pa­wahl stärks­te Par­tei (34,3 %) vor den So­zi­al­de­mo­kra­ten und der 5 Ster­ne-Be­we­gung. Da­mit dürf­te sich eine Kon­fron­ta­ti­on mit der EU we­gen der ita­lie­ni­schen Staats­ver­schul­dung noch ver­schär­fen.


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